ANZEIGE

US-Beamte: Russland habe China um militärische Hilfe gebeten

Das Weiße Haus befürchtet engere Beziehungen zwischen Moskau und Peking

•• 3 Min
US-Beamte: Russland habe China um militärische Hilfe gebeten

Nach Angaben von US-Beamten hat Russland China um militärische Ausrüstung gebeten, um seine Invasion in der Ukraine zu unterstützen. Dies hat im Weißen Haus die Sorge ausgelöst, dass Peking die Bemühungen des Westens, die ukrainischen Streitkräfte bei der Verteidigung ihres Landes zu unterstützen, untergraben könnte.

US-Beamte erklärten gegenüber der Financial Times, Russland habe seit Beginn der Invasion um militärische Ausrüstung und andere Unterstützung gebeten. Sie lehnten es ab, Einzelheiten darüber zu nennen, worum Russland gebeten hatte.

Eine andere Person, die mit der Situation vertraut ist, sagte, die USA bereiteten sich darauf vor, ihre Verbündeten zu warnen, während es Anzeichen dafür gebe, dass China sich möglicherweise darauf vorbereite, Russland zu helfen. Andere US-Beamte sagten, es gebe Anzeichen dafür, dass Russland in der dritten Woche des Krieges in der Ukraine bestimmte Waffen ausgingen.

Das Weiße Haus gab dazu keinen Kommentar ab.

Liu Pengyu, Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington, sagte, ihm seien keine Andeutungen bekannt, wonach China bereit sein könnte, Russland zu helfen.

"China ist zutiefst besorgt und betrübt über die Situation in der Ukraine", sagte Liu. "Wir hoffen aufrichtig, dass sich die Lage entspannt und bald wieder Frieden einkehrt.

Die Enthüllung erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, am Montag zu Gesprächen mit Chinas oberstem Außenpolitiker Yang Jiechi nach Rom reist.

Vor seiner Abreise aus Washington am Sonntag hatte Sullivan China davor gewarnt, Russland "aus der Patsche zu helfen", indem es Moskau hilft, die Sanktionen zu umgehen, die die USA und ihre Verbündeten gegen Präsident Wladimir Putin und sein Regime verhängt haben.

"Wir werden sicherstellen, dass weder China noch sonst jemand Russland für diese Verluste entschädigen kann", sagte Sullivan am Sonntag dem Fernsehsender NBC. "Was die konkreten Maßnahmen angeht, so werde ich das nicht öffentlich bekannt geben, aber wir werden das China privat mitteilen, wie wir es bereits getan haben und auch weiterhin tun werden."

Das Ersuchen um Ausrüstung und andere nicht näher bezeichnete militärische Unterstützung wurde zu einem Zeitpunkt gestellt, zu dem das russische Militär in der Ukraine nicht so weit vorankommt, wie es nach Ansicht westlicher Geheimdienste zu erwarten war.

Sie wirft auch neue Fragen zu den Beziehungen zwischen China und Russland auf, die sich in dem Maße verstärkt haben, in dem beide Länder ihren Widerstand gegen die USA in allen Bereichen von der Nato bis zu den Sanktionen zum Ausdruck bringen.

China hat sich in der Ukraine-Krise als neutraler Akteur dargestellt und sich geweigert, Russland für die Invasion des Landes zu verurteilen. Die USA haben auch keine Anzeichen dafür gesehen, dass Präsident Xi Jinping bereit ist, Druck auf Putin auszuüben.

Im vergangenen Monat unterzeichneten die beiden Staatsoberhäupter in Peking eine gemeinsame Erklärung, in der sie die Partnerschaft zwischen Peking und Moskau als "grenzenlos" bezeichneten - ein weiteres Zeichen dafür, dass die beiden Hauptstädte noch enger zusammenrücken.

Chris Johnson, ein ehemaliger führender China-Analyst der CIA, sagte, die russische Anfrage unterstreiche, dass die Beziehungen zwischen Russland und China so eng seien wie seit der chinesisch-sowjetischen Spaltung in den 1960er Jahren nicht mehr. 

"Aber es unterstreicht auch die Position Chinas als klarer Seniorpartner in den Beziehungen", sagte Johnson, der das politische Risikounternehmen China Strategies Group leitet.

"Wenn China sogar in Erwägung zieht, Hilfe zu leisten, spricht das Bände über den persönlichen Charakter der Beziehungen inmitten der chinesischen Befürchtungen, dass Putin stürzen und ein Chaos an der Nordgrenze auslösen könnte, wie es seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht mehr vorgekommen ist.

Unabhängig davon erklärte das Weiße Haus, dass Präsident Joe Biden am Sonntag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über den Krieg gesprochen habe.

"Sie unterstrichen ihr Engagement, Russland für seine Handlungen zur Rechenschaft zu ziehen und die Regierung und das Volk der Ukraine zu unterstützen", so das Weiße Haus.

ChinaRusslandKrieg

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.