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US-Arbeitsmarktbericht und Inflationsdaten nach Shutdown verzögert diese Woche

Wichtige Konjunkturindikatoren werden veröffentlicht, während ein neuer Government Shutdown droht.

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US-Arbeitsmarktbericht und Inflationsdaten nach Shutdown verzögert diese Woche

Nach dem jüngsten Government Shutdown stehen den Märkten diese Woche wichtige US-Konjunkturdaten ins Haus. Besonders im Fokus stehen der Arbeitsmarktbericht für Januar sowie verzögerte Inflationsdaten. Gleichzeitig schwebt das Damoklesschwert eines erneuten Regierungsstillstands über Washington, sollte der Kongress keine Einigung bei der Einwanderungspolitik erzielen.

Die mit Spannung erwarteten Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) werden am Freitag um 14:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht. Der Bericht liefert Aufschluss über den Stellenaufbau, die Arbeitslosenquote und die Entwicklung der Stundenlöhne – allesamt entscheidende Indikatoren für die Geldpolitik der Federal Reserve. Analysten erwarten nach den starken Vormonatszahlen eine mögliche Abkühlung des Arbeitsmarktes.

Geopolitische Spannungen im Fokus

Parallel zu den Wirtschaftsdaten steht ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu an. Thema der Beratungen wird die Iran-Politik sein. US-Behörden prüfen derzeit die Beschlagnahmung von Tankern, die am Transport iranischen Öls beteiligt sind – eine Maßnahme, die die Ölmärkte beeinflussen könnte.

In Washington wird SEC-Chef Paul Atkins um 16:00 Uhr deutscher Zeit vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses aussagen. Seine Stellungnahme dürfte Hinweise auf die künftige Regulierungspolitik der Börsenaufsicht geben. Zudem veröffentlicht das Congressional Budget Office seine Einschätzungen zu den budgetären Auswirkungen des Reconciliation Act 2025 und den geplanten Zöllen.

Drohender Stillstand belastet

Die politische Unsicherheit bleibt hoch: Ohne Einigung im Kongress über die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen könnte bereits in Kürze ein weiterer Government Shutdown drohen. Dies würde erneut die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten verzögern und die Unsicherheit an den Märkten erhöhen. Investoren beobachten die Entwicklungen in Washington daher besonders aufmerksam.

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