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US-Arbeitsmarktdaten im Fokus: Dollar schwächelt vor Jobzahlen

Futures legen zu, während Anleger auf schwache Beschäftigungszahlen warten. Brent-Öl steigt auf Iran-Sanktionssorgen.

US-Arbeitsmarktdaten im Fokus: Dollar schwächelt vor Jobzahlen

Die US-Börsen zeigen sich vor der Veröffentlichung wichtiger Arbeitsmarktdaten robust. Die Futures auf die wichtigsten US-Indizes legen am Mittwochmorgen leicht zu, während der Dollar im Vorfeld des Beschäftigungsberichts an Wert verliert. Die Veröffentlichung der Januar-Daten hatte sich aufgrund des Government Shutdowns um mehrere Tage verzögert.

Ökonomen erwarten für Januar lediglich 55.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft – ein deutlich schwächeres Tempo als in den Vorjahren, aber immerhin eine leichte Verbesserung gegenüber Dezember. Die Zahlen werden um 14:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht und könnten wichtige Signale für die weitere Geldpolitik der Federal Reserve liefern.

Der Dow Jones Industrial Average hatte zuvor an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen neue Rekordschlussstände erreicht. Gleichzeitig fielen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen und steuern auf den fünften Verlusttag in Folge zu. Diese Entwicklung deutet auf eine gewisse Unsicherheit der Anleger hin, trotz der Höchststände an den Aktienmärkten.

KI-Sorgen belasten Finanzbranche

Hinter den Rekordständen verbergen sich wachsende Sorgen der Investoren. Besonders die Frage, wie künstliche Intelligenz etablierte Geschäftsmodelle umwälzen könnte, belastet derzeit Vermögensverwaltungsaktien. Am Dienstag gerieten US-Werte unter Druck, am Mittwochmorgen weitete sich die Schwäche auf Europa aus. Der britische Vermögensverwalter St. James's Place verzeichnete deutliche Kursverluste.

Zudem mehren sich Anzeichen wirtschaftlicher Schwäche. Enttäuschende Einzelhandelsumsätze nähren Zweifel an der Konsumstärke der amerikanischen Verbraucher. Diese Entwicklung steht im Kontrast zu den optimistischen Aktienkursen und zeigt die Verunsicherung am Markt.

Quartalszahlen und Ölpreisanstieg

Am Mittwochmorgen stehen weitere wichtige Quartalsergebnisse an. Unter anderem legen McDonald's und T-Mobile US ihre Zahlen vor. Die Ergebnisse könnten zusätzliche Einblicke in die Verfassung der US-Wirtschaft geben.

An den Rohstoffmärkten kletterte der Preis für Brent-Rohöl um rund 1 Prozent und näherte sich der Marke von 70 Dollar pro Barrel. Auslöser war ein Bericht des Wall Street Journal, wonach US-Beamte über die Beschlagnahmung von Tankern beraten, die am Transport iranischen Öls beteiligt sind. Eine solche Maßnahme könnte das globale Ölangebot verknappen und die Preise weiter treiben.

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