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UniCredit kauft eigene Aktien zurück

Fast 1,3 Millionen Papiere für rund 89 Millionen Euro erworben

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UniCredit kauft eigene Aktien zurück

UniCredit S.p.A. hat am Montag mitgeteilt, dass der Konzern im Rahmen eines laufenden Aktienrückkaufprogramms zwischen dem 15. und 19. Dezember nahezu 1,3 Millionen eigene Stammaktien erworben hat. Der Rückkauf erfolgte über mehrere Handelstage und stellt einen weiteren Schritt innerhalb der Kapitalmanagementstrategie der italienischen Großbank dar. Die Transaktionen wurden zu Marktbedingungen durchgeführt und ordnen sich in die jüngsten Aktivitäten des Unternehmens am Kapitalmarkt ein.

Nach Angaben des Unternehmens lag der durchschnittliche Kaufpreis der zurückerworbenen Aktien bei 70,3123 EUR je Anteilsschein. Daraus ergab sich ein Gesamtvolumen der Rückkäufe von rund 89,3 Millionen EUR. Die Käufe wurden an der Börse ausgeführt und betreffen ausschließlich Stammaktien. UniCredit machte in der Mitteilung keine weiteren Angaben zu möglichen künftigen Rückkauftranchen oder zu einer Anpassung des bestehenden Programms.

Mit Abschluss dieser Transaktionen erhöhte sich der Bestand an eigenen Aktien im Portfolio der Bank deutlich. Insgesamt hält UniCredit nun rund 42,7 Millionen eigene Aktien. Dieser Bestand entspricht etwa 2,7 Prozent des gesamten Grundkapitals des Instituts. Eigene Aktien können von Unternehmen unter anderem zur Bedienung von Vergütungsprogrammen, für strategische Zwecke oder zur Kapitaloptimierung eingesetzt werden.

Die Mitteilung über den Rückkauf fiel in eine Handelsphase mit begrenzten Impulsen an der Mailänder Börse. Der Markt war von geringer Dynamik geprägt, da sich Investoren auf das bevorstehende lange Weihnachtswochenende einstellten. Entsprechend blieben größere Kursbewegungen bei vielen Titeln aus, während einzelne Werte durch unternehmensspezifische Nachrichten in den Fokus rückten.

Die Aktie von UniCredit reagierte verhalten auf die Veröffentlichung. Im Handelsverlauf notierte das Papier mit einem Abschlag von 0,9 Prozent bei 69,84 EUR je Aktie. Damit lag der Kurs unter dem durchschnittlichen Rückkaufpreis der zuletzt erworbenen Aktien. Das Handelsvolumen blieb im Rahmen der zuletzt beobachteten Werte, ohne auffällige Ausschläge nach oben oder unten.

UniCredit zählt zu den führenden europäischen Bankengruppen und ist in mehreren Kernmärkten aktiv. Das Institut ist sowohl im Firmen- und Investmentbanking als auch im Privatkundengeschäft stark positioniert. Der Rückkauf eigener Aktien fügt sich in eine Phase ein, in der Banken verstärkt auf Kapitaldisziplin und gezielte Maßnahmen zur Steuerung ihrer Eigenkapitalstruktur achten.

UniCreditAktienBankensektor

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