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Sinopec erweitert Raffinerie- und Chemieprojekt in Xinjiang

Ausbau steigert Kapazitäten deutlich und soll Milliarden an zusätzlichem Jahreswert schaffen

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Sinopec erweitert Raffinerie- und Chemieprojekt in Xinjiang

China Petroleum & Chemical Corporation, besser bekannt als Sinopec, hat den Bau zur Modernisierung seines integrierten Raffinerie- und Petrochemieprojekts in der öl- und gasreichen Region Xinjiang aufgenommen. Das staatliche Unternehmen, das als weltgrößter Raffineriekonzern gilt, teilte mit, dass die Kapazitäten im Tahe-Projekt erweitert und zusätzliche Produktionsanlagen für Ethylen- und Paraxylenerzeugnisse geschaffen werden.

Die geplante Aufrüstung sieht vor, die Rohölverarbeitung von bislang 5 Millionen Tonnen pro Jahr auf 8,5 Millionen Tonnen jährlich zu erhöhen. Dafür sollen insgesamt 16 neue Raffinerie- und Chemieanlagen errichtet werden. Dazu gehören unter anderem eine Hydrocracking-Einheit mit einer Kapazität von 2,4 Millionen Tonnen pro Jahr, eine kontinuierliche katalytische Reformierungsanlage für 1,5 Millionen Tonnen, ein Ethylen-Cracker mit einer Leistung von 800.000 Tonnen jährlich sowie ein Aromaten-Komplex gleicher Größenordnung.

Laut Unternehmensangaben soll die modernisierte Anlage bis 2029 fertiggestellt werden. Nach der Inbetriebnahme rechnet Sinopec mit einer zusätzlichen jährlichen Wertschöpfung von rund 20,2 Milliarden Yuan, was etwa 2,8 Milliarden US-Dollar entspricht. Grundlage dieser Berechnung ist ein Rohölpreis von 60 Dollar pro Barrel. Damit gehört das Projekt zu den bedeutenden Investitionen, die das Unternehmen in den kommenden Jahren plant, um seine Produktionsbasis in strategisch wichtigen Regionen auszubauen.

Sinopec hatte bereits in seinem Zwischenbericht für das Jahr 2025 erklärt, dass 27,6 Milliarden Yuan, also 3,9 Milliarden US-Dollar, beziehungsweise 63 Prozent der Investitionsausgaben im ersten Halbjahr in Exploration und Entwicklung geflossen sind. Schwerpunkte waren dabei der Ausbau der Kapazitäten in Tahe sowie Projekte in Jiyang in der Provinz Fujian. Die jetzt angekündigte Erweiterung in Xinjiang fügt sich in diese Strategie ein, die sowohl auf eine Steigerung der Rohölproduktion als auch auf eine Stärkung der petrochemischen Verarbeitung abzielt.

Die Region Xinjiang spielt für das Unternehmen eine zentrale Rolle, da sie über große Öl- und Gasvorkommen verfügt. Mit der aktuellen Investition setzt Sinopec auf die Integration von Raffinerie- und Chemieproduktion, um die Wertschöpfungskette zu verlängern und die Produktion von Vor- und Zwischenprodukten für die chemische Industrie auszuweiten. Der Ausbau in Tahe verdeutlicht die Absicht des Konzerns, seine Position als weltweit führender Raffineriebetreiber zu festigen und gleichzeitig die wirtschaftliche Bedeutung der Region im nationalen Energiesektor zu stärken.

SinopecChinaInvestitionenÖl

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