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Proteste gegen Elon Musk in den USA

Demonstranten kritisieren Massenentlassungen und fordern den Verkauf von Tesla-Aktien

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Proteste gegen Elon Musk in den USA

In mehreren Städten der USA haben Demonstranten unter dem Motto „Tesla Takedown“ gegen Elon Musk protestiert. Der Unternehmer, der als Regierungsberater tätig ist, hatte umfangreiche Massenkündigungen in US-Behörden initiiert. Protestierende versammelten sich vor zahlreichen Tesla-Filialen und -Ladestationen, um ihre Unzufriedenheit über die von Musk vorangetriebenen Maßnahmen zum Ausdruck zu bringen. In New York wurden nach Polizeiangaben neun Personen festgenommen. Auch in anderen Städten wie Jacksonville im Bundesstaat Florida, Tucson in Arizona sowie Boston in Massachusetts kam es zu Protestaktionen.

Einem Bericht zufolge beteiligten sich in Boston rund 400 Menschen an der Demonstration. Insgesamt fanden die Proteste an etwa 90 Standorten statt, darunter auch in republikanisch geprägten Bundesstaaten im Landesinneren wie Nebraska, Missouri und Kentucky. Die Organisatoren der landesweiten Protestbewegung riefen dazu auf, Tesla-Aktien zu verkaufen. Auf Plakaten äußerten Teilnehmer ihre Kritik an Musk. Eine Demonstrantin in Irvine, Kalifornien, hielt ein Schild mit der Aufschrift „Elon = Unelected Oligarch“ in die Höhe. Andere Parolen lauteten „Verbrennt einen Tesla: Rettet die Demokratie“ und „Keine Diktatoren in den USA“.

Weder Tesla noch das Weiße Haus nahmen bislang offiziell Stellung zu den Protesten. Hintergrund der Demonstrationen sind die seit der Amtseinführung von Präsident Donald Trump am 20. Januar vorgenommenen Stellenkürzungen im öffentlichen Dienst. In diesem Zeitraum verloren mindestens 100.000 der insgesamt 2,3 Millionen Bundesangestellten ihren Arbeitsplatz oder nahmen Abfindungsangebote an. Elon Musk leitet als Berater der Regierung die neu geschaffene Abteilung für Regierungseffizienz (Department of Government Efficiency, DOGE).

Im Zuge der Einsparmaßnahmen erhielten Staatsbedienstete zuletzt E-Mails, in denen sie aufgefordert wurden, ihre Tätigkeit zu rechtfertigen. Andernfalls drohten ihnen Entlassungen. Die Kündigungswelle ist Teil eines umfassenden Sparkurses der US-Regierung, bei dem weitreichende Umstrukturierungen im öffentlichen Sektor vorgenommen werden. Musks Vorgehen und die damit verbundenen Entlassungen haben landesweit Kritik ausgelöst und die Protestbewegung befeuert.

USAElon MuskProteste Regierung

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