Musk's Doge-Abteilung verliert Drittel der Mitarbeiter
21 Angestellte kündigen wegen umstrittener Maßnahmen und Loyalitätsprüfungen

Elon Musk hat mit der Gründung des „Department of Government Efficiency“ (Doge) eine neue Behörde ins Leben gerufen, die dazu dienen soll, den US-Staatsapparat zu verschlanken und effizienter zu gestalten. Doch nun steht die Behörde selbst im Mittelpunkt eines Skandals. 21 Mitarbeiter haben ihre Kündigung eingereicht, da sie sich nicht länger mit den Zielen der Behörde identifizieren können. In einem gemeinsamen Schreiben erklärten die Kündigenden, dass sie ihre Kenntnisse nicht dafür einsetzen wollten, den Regierungsapparat zu schwächen, wichtige Systeme zu gefährden oder öffentliche Dienstleistungen abzubauen. Sie betonten, dass sie einen Eid auf die Verfassung abgelegt hätten und weiterhin „dem amerikanischen Volk“ dienen wollten, was sie unter den aktuellen Umständen nicht mehr für möglich hielten.
Diese Entscheidung der Mitarbeiter, die ein Drittel der gesamten Belegschaft von Doge ausmachen, folgt auf eine Reihe von umstrittenen Entscheidungen der Behörde. So soll Musk versucht haben, für sein Team Zugang zu sensiblen Zahlungsdaten des Finanzministeriums zu erhalten, was für Kritik sorgte, da es die Möglichkeit eröffnete, Privatpersonen Einblick in vertrauliche Daten der US-Bevölkerung zu gewähren. Der Finanzminister Scott Bessent stimmte dem Vorhaben zu, jedoch wurde der Schritt in der Öffentlichkeit breit diskutiert. Auch in Bezug auf die Entwicklungshilfebehörde USAID kam es zu Auseinandersetzungen, als Musk ankündigte, die Behörde komplett abwickeln zu wollen, nachdem der Doge-Zugang zu sensiblen Daten beantragt worden war.
Neben der harten Linie von Musk wurde auch die Loyalitätsprüfung innerhalb der Behörde kritisiert. Einige der Mitarbeiter warnten, dass viele der von Musk neu angeheuerten Angestellten politische Ideologen ohne die erforderlichen Fachkenntnisse seien, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Mitarbeiter, die nun gekündigt haben, kamen ursprünglich aus dem „United States Digital Service“ (USDS), einer Behörde, die unter Barack Obama gegründet worden war und später unter Donald Trump in „United States Doge Service“ umbenannt wurde.
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Zur AktienanalyseDie genaue Rolle von Elon Musk innerhalb der Behörde sowie die rechtliche Grundlage seiner Führung bleiben unklar. Offiziell wird Musk als Berater der US-Regierung bezeichnet, die amtliche Leitung der Behörde liegt jedoch bei Amy Gleason. Sie war ebenfalls im USDS tätig und hatte bereits während Trumps erster Amtsperiode eine führende Position inne.


