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Privatsektor soll KI-Bedrohungen lösen, sagt Hassett vom Weißen Haus

Kevin Hassett sieht den Privatsektor in der Pflicht, KI-Risiken eigenständig zu bewältigen.

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Privatsektor soll KI-Bedrohungen lösen, sagt Hassett vom Weißen Haus

Der Privatsektor kann die Risiken adressieren, die von der rasant fortschreitenden künstlichen Intelligenz ausgehen. Dies erklärte Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats, am Dienstag gegenüber CNBC. Die Aussage fällt in eine Zeit intensiver Debatten über die Regulierung der KI-Branche in den USA.

Hassett betonte in der CNBC-Sendung „Squawk Box“, dass es sich um „vollständig lösbare Probleme“ handle. „Dies sind lösbare Probleme, und der Privatsektor ist der richtige Ort, um sie zu lösen“, sagte der Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump. Die Regierung spiele bereits eine Rolle, die jedoch nicht ausgebaut werden sollte.

Hintergrund der Debatte

Die Kommentare Hassetts erfolgten einen Tag nach einer Social-Media-Kampagne von Präsident Donald Trump gegen Führungskräfte der KI-Branche und andere Akteure, die Bedenken hinsichtlich ihrer eigenen noch jungen Technologie geäußert hatten. Trump bezeichnete diese Ängste als „Trugschluss“. Seine Regierung verfolgt einen klar KI-freundlichen Kurs und argumentiert, dass die US-Dominanz gegenüber China in der schnell wachsenden Branche von entscheidender Bedeutung sei.

Hassett stellte klar, dass die Regierung nicht untätig sei. „Das bedeutet nicht, dass die Regierung am Steuer schläft. Überhaupt nicht. Sie beobachtet genau und setzt bei Bedarf Strafverfolgungsmaßnahmen ein, um sicherzustellen, dass die Unternehmen verantwortungsvoll handeln“, so Hassett gegenüber CNBC. Damit positioniert sich das Weiße Haus zwischen einer vollständigen Deregulierung und den zunehmenden Forderungen von Industriefunktionären und Kongressmitgliedern nach stärkerer staatlicher Aufsicht.

Wirtschaftspolitische Einordnung

Die Debatte über KI-Regulierung findet vor dem Hintergrund weiterer wirtschaftspolitischer Entwicklungen statt. Hassett, der zuvor auch einen Anteil an der Kryptobörse Coinbase im Wert von fünf Millionen Dollar hielt, ist eine zentrale Figur in Trumps Wirtschaftsteam. Die aktuelle Diskussion zeigt, dass die US-Regierung auf eine zurückhaltende Regulierung setzt, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden.

Die Position des Weißen Hauses steht im Kontrast zu den jüngsten Entwicklungen in der Europäischen Union, wo der AI Act eine umfassende Regulierung künstlicher Intelligenz vorsieht. Während die USA auf Eigenverantwortung der Industrie setzen, verfolgt Brüssel einen stärker regulierungsorientierten Ansatz. Anleger sollten die weitere Entwicklung dieser regulatorischen Weichenstellung genau beobachten, da sie erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Aktienkurse von KI-Unternehmen haben könnte.

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