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Nikkei-Index erreicht 34-Jahres-Hoch dank Frachtraten und Finanzwerten

Taiwan-Wahl und chinesische Geldpolitik beeinflussen asiatische Märkte unterschiedlich

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Nikkei-Index erreicht 34-Jahres-Hoch dank Frachtraten und Finanzwerten

Die Börsen in Asien starteten die neue Woche mit erfreulichen Nachrichten für die Anleger. Am Montag erreichte der Nikkei-Index in Tokio ein 34-Jahres-Hoch, angetrieben von Gewinnen in den Fracht- und Finanzsektoren. Der Nikkei-Index, der 225 Werte umfasst, stieg um beeindruckende 0,9 Prozent auf 35.902 Punkte, während der breitere Topix um 1,2 Prozent auf 2525 Punkte zulegte.

Die Hauptursache für diese Aufwärtsbewegung waren die Kursgewinne bei den Reedereien, die von den gestiegenen Frachtraten aufgrund der Krise im Gazastreifen profitierten. Der japanische Branchenindex für die Reedereien verzeichnete einen beachtlichen Anstieg von 5,3 Prozent. Zudem erholten sich auch die am Freitag stark gesunkenen Finanzwerte deutlich. Der TSE-Wertpapierindex stieg um 4,6 Prozent, und der Bankenindex legte um 2,2 Prozent zu.

Währenddessen zeigten die Börse in Shanghai und der CSI-Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen kaum Veränderungen. Die Präsidentschaftswahl in Taiwan hatte ebenfalls nur begrenzte Auswirkungen auf die chinesischen Märkte. Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners, erklärte: "Die Wahl in Taiwan hat an den Börsen heute keine großen Auswirkungen. Das liegt vor allem daran, dass Chinas Antwort auf das Wahlergebnis sehr gemäßigt ausgefallen ist." Zudem werde der neue Präsident Lai Ching-te nach seinem Amtsantritt im Mai 2024 aus einer vergleichsweise schwachen Position heraus agieren, da er mit weniger als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt wurde und seine Partei die Mehrheit im Parlament verloren hat.

Zu Beginn des Handelstages sorgte eine geldpolitische Entscheidung der People’s Bank of China für Kursverluste. Die Zentralbank beließ den Zinssatz für ihre einjährigen Leitzinsen unverändert, was Anleger überraschte, da sie eine Senkung erwartet hatten. Diese Entscheidung wurde mit Bedenken über die Volatilität des Yuan und die fehlende Aussicht auf eine Lockerung durch die US-Notenbank begründet.

Währenddessen reagierten die taiwanesischen Aktienmärkte unterschiedlich auf die Präsidentschaftswahl. Der Aktienindex Taiex verzeichnete bescheidene Gewinne von bis zu 0,7 Prozent, bevor er einen Teil seiner Gewinne wieder abgab. Der Taiwan-Dollar schwächte sich um 0,3 Prozent ab. Der neue Präsident Lai Ching-te kündigte an, sich energisch für die Weiterentwicklung der Chipindustrie in Taiwan einzusetzen, die von Taiwan Semiconductor Manufacturing dominiert wird. Dies führte zu einem Anstieg der Aktien des Unternehmens um bis zu ein Prozent, da bessere Beziehungen zu den USA als entscheidend für den Zugang zu Chip-Produktionsanlagen westlicher Anbieter angesehen werden.

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