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Morgan Stanley sieht Chancen bei europäischen KI-Aktien

Zehn ausgewählte Unternehmen könnten von langfristigem Wachstum und Technologieboom profitieren

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Morgan Stanley sieht Chancen bei europäischen KI-Aktien

Die US-Bank Morgan Stanley sieht in den jüngsten Kursverlusten bei Technologieaktien eine Gelegenheit für Anleger und hat eine Liste von zehn Aktien erstellt, die besonders vielversprechend sind. Diese Unternehmen stammen aus verschiedenen Sektoren und sind überwiegend im europäischen Raum angesiedelt, was für Investoren den Vorteil des fehlenden Wechselkursrisikos bietet. Die Auswahl erstreckt sich über fünf verschiedene Branchen, die alle vom anhaltenden Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) profitieren könnten.

Im Bereich der Halbleiterausrüstung hebt Morgan Stanley besonders drei niederländische Unternehmen hervor: BE Semiconductor Industries, ASML und ASM International. Diese Firmen sind zentral für die Entwicklung und Produktion von Hochleistungschips, die für KI-Anwendungen unerlässlich sind. BE Semiconductor Industries wird aufgrund seiner „Hybrid Bonding“-Technologie als ein bedeutender Akteur im Markt gesehen, da diese Technologie die Leistungsfähigkeit von Chips erhöht. ASML, als größter europäischer Halbleiterausrüster, besitzt die exklusive Fähigkeit, winzige Transistoren auf die Oberfläche von Hochleistungschips zu drucken. ASM International wird als führend in der fortschrittlichen Halbleiterfertigung betrachtet, was es in der Vergleichsgruppe besonders gut für weiteres Wachstum positioniert.

Im Bereich der Rechenzentrumsausrüstung stehen zwei französische Unternehmen im Fokus: Schneider Electric und Legrand. Schneider Electric ist bekannt für seine umfassenden Lösungen für Rechenzentren, von der Elektrik bis hin zur Kühlung. Das Unternehmen wird aufgrund seiner Produktqualität und der hohen Nachfrage als besonders profitabel eingeschätzt. Legrand, ein Spezialist für Gebäudeinfrastrukturen, profitiert ebenfalls vom KI-Aufschwung, insbesondere durch sein starkes Geschäft in den USA, wo ein Großteil der KI-Investitionen getätigt wird.

Der finnische Energiekonzern Fortum wird ebenfalls auf der Liste genannt. Er könnte von dem steigenden Strombedarf der Rechenzentren profitieren, da diese vermehrt auf erneuerbare Energien wie Kern- und Wasserkraft zurückgreifen. Im Bereich der Informations- und Datendienste wird das niederländische Unternehmen Wolters Kluwer hervorgehoben, das bereits erfolgreich KI-Werkzeuge einsetzt und ein hohes Potenzial für weiteres Gewinnwachstum hat.

Im Softwarebereich hat es der deutsche Konzern SAP auf die Liste geschafft. Dank seiner umfangreichen Geschäftsdaten und integrierten KI-Funktionen wird dem Unternehmen ein anhaltendes Umsatzwachstum bis 2028 prognostiziert. Im Gesundheitswesen rät Morgan Stanley zur Aktie von Siemens Healthineers, das durch seine führende Position im Bereich der bildgebenden Diagnostik und der zunehmenden Bedeutung von KI profitieren dürfte. Merck KGaA, bekannt für seine Materialien für die Halbleiterindustrie, rundet die Liste ab. Das Unternehmen hat durch die steigende Nachfrage im KI-Sektor seinen Umsatz deutlich gesteigert und wird von den Analysten positiv bewertet.

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