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MongoDB und Surgery Partners brechen nach enttäuschendem Ausblick ein

Mehrere US-Technologie- und Gesundheitswerte verzeichneten nach Börsenschluss starke Kursbewegungen – Ausblicke enttäuschten Anleger.

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MongoDB und Surgery Partners brechen nach enttäuschendem Ausblick ein

Der nachbörsliche Handel an der Wall Street brachte am Mittwoch deutliche Kursausschläge bei mehreren bekannten Unternehmen. Besonders hart traf es MongoDB und Surgery Partners, deren Jahresprognosen die Erwartungen der Analysten verfehlten – trotz solider Quartalsergebnisse.

MongoDB (MDB) verlor nachbörslich rund 21 Prozent. Der Datenbankspzialist übertraf zwar die durchschnittlichen Analystenschätzungen beim Quartalsergebnis, doch der Ausblick für das Gesamtjahr enttäuschte: Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 2,86 bis 2,90 Milliarden US-Dollar – der Marktkonsens lag bei 2,90 Milliarden Dollar. Die fehlenden Wachstumsfantasien genügten den Investoren nicht.

Noch drastischer fiel der Rückgang bei Surgery Partners (SGRY) aus: Die Aktie des ambulanten Chirurgieanbieters brach um 20 Prozent ein. Das Unternehmen prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz von 3,35 bis 3,45 Milliarden Dollar – deutlich unter dem Analystenkonses von 3,562 Milliarden Dollar.

Credo Technology trotz starker Zahlen unter Druck

Auch Credo Technology Group Holding (CRDO) stand unter Verkaufsdruck und verlor 13 Prozent, obwohl der Halbleiteranbieter beim dritten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen übertraf. Für das vierte Quartal 2026 erwartet Credo einen Umsatz von 425 bis 435 Millionen Dollar – der Konsens lag bei 411 Millionen Dollar. Offenbar reichten die Aussichten den nach hohen Wachstumsraten hungernden Investoren nicht aus.

Asana (ASAN) verlor 4 Prozent, obwohl die Zahlen für das vierte Quartal den Erwartungen entsprachen. Der Umsatz belief sich auf 205,6 Millionen Dollar gegenüber einem Konsens von 205,14 Millionen Dollar, der Gewinn je Aktie lag mit 0,08 Dollar einen Cent über der Schätzung.

Archer Aviation (ACHR), der Entwickler von Elektro-Lufttaxis, gab ebenfalls 4 Prozent nach. Das Unternehmen wies für das vierte Quartal einen Verlust je Aktie von 0,26 Dollar aus – zwei Cent schlechter als die Analystenprognose von 0,24 Dollar.

Ouster und SoFi mit positiven Überraschungen

Auf der Gewinnerseite stach Ouster (OUST) hervor: Der Lidar-Sensorhersteller legte um 15 Prozent zu, nachdem der Quartalsumsatz mit 62,18 Millionen Dollar die Konsensschätzung von 40,5 Millionen Dollar um mehr als 50 Prozent übertraf.

SoFi Technologies (SOFI) gewann 2,5 Prozent. Auslöser war eine Insider-Meldung: CEO Anthony Noto kaufte Aktien im Wert von einer Million US-Dollar – ein Signal, das Anleger als Vertrauensbeweis in die künftige Entwicklung des Fintech-Unternehmens werteten. Insider-Käufe gelten an der Wall Street traditionell als positives Signal.

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