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Meta Reality Labs: 6 Milliarden Dollar Verlust im vierten Quartal

Metaverse-Sparte verzeichnet trotz Umsatzwachstum weiterhin massive Verluste – Gesamtverluste erreichen 80 Milliarden Dollar

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Meta Reality Labs: 6 Milliarden Dollar Verlust im vierten Quartal

Metas ambitionierte Vision vom Metaverse bleibt ein kostspieliges Unterfangen. Die Reality Labs-Sparte des Tech-Konzerns verbuchte im vierten Quartal einen Betriebsverlust von 6,02 Milliarden Dollar bei Einnahmen von 955 Millionen Dollar. Analysten hatten mit einem Verlust von 5,67 Milliarden Dollar und Umsätzen von 940,8 Millionen Dollar gerechnet.

Die Verluste stiegen im Jahresvergleich um 21 Prozent, während der Umsatz im gleichen Zeitraum um 13 Prozent zulegte. Seit Ende 2020 summieren sich die Betriebsverluste der Metaverse-Einheit auf knapp 80 Milliarden Dollar – eine gewaltige Investition in eine noch ungewisse Zukunft.

Langsameres Marktwachstum als erwartet

Meta hält trotz der anhaltenden Verluste an seiner VR-Strategie fest. Technologiechef Andrew Bosworth räumte jedoch gegenüber Medienvertretern ein, dass der Markt langsamer wachse als ursprünglich erhofft. Das Unternehmen stellte im vergangenen Herbst kein neues Quest VR-Headset vor, was auf eine mögliche strategische Neuausrichtung hindeutet.

Stattdessen setzt Meta verstärkt auf neue Produktkategorien. Die im Herbst eingeführten KI-gestützten Meta Ray-Ban Display-Brillen zum Preis von 799 Dollar verfügen über einen digitalen Bildschirm auf einem der Gläser. Diese Smart Glasses könnten einen praktischeren Einstieg in erweiterte Realitäten bieten als klobige VR-Headsets.

Milliarden-Wette auf die Zukunft

Für Anleger bleibt die Reality Labs-Sparte ein zweischneidiges Schwert. Einerseits demonstriert Meta langfristiges Denken und Innovationskraft. Andererseits belasten die massiven Verluste die Gesamtbilanz des Konzerns erheblich. Die Frage, wann oder ob sich diese Investitionen auszahlen werden, bleibt weiterhin offen.

Die Entwicklung zeigt, dass der Weg zum Metaverse steiniger ist als von vielen Tech-Visionären vorhergesagt. Meta investiert weiterhin Milliarden in eine Technologie, deren Massenmarkt-Durchbruch noch aussteht.

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