Cyberangriff trifft Dating-Plattformen Bumble und Match sowie Panera Bread
Hacker erlangen Zugriff auf Kontaktdaten bei mehreren US-Unternehmen, sensible Nutzerdaten bleiben geschützt

Mehrere bekannte US-Unternehmen sind Opfer von Cyberangriffen geworden. Betroffen sind die Dating-Plattformen Bumble und Match Group sowie die Restaurant-Kette Panera Bread und der Datenanbieter CrunchBase, wie Bloomberg News berichtet.
Panera Bread bestätigte den Vorfall und informierte die zuständigen Behörden. In einer E-Mail-Stellungnahme an Reuters erklärte das Unternehmen, dass es sich bei den betroffenen Daten um Kontaktinformationen handele. Weitere Details zu Umfang und Art der gestohlenen Informationen wurden nicht genannt.
Bumble, eine der führenden Dating-Apps weltweit, gab Entwarnung für seine Nutzer. Die Eindringlinge seien nicht in die Mitgliederdatenbank, Konten, Direktnachrichten oder Profile gelangt, teilte das Unternehmen mit. Auch die Match Group, Muttergesellschaft von Tinder und anderen Dating-Plattformen, meldete einen begrenzten Datenvorfall.
Keine sensiblen Finanzdaten betroffen
Laut dem Bloomberg-Bericht erklärte Match, dass nur eine begrenzte Menge an Nutzerdaten betroffen sei. Es gebe jedoch keine Anzeichen dafür, dass Anmeldedaten, Finanzinformationen oder private Kommunikation der Nutzer kompromittiert wurden. Diese Einschätzung dürfte Millionen Nutzer der Dating-Plattformen beruhigen.
CrunchBase, ein Datenanbieter für Unternehmensinformationen, bestätigte ebenfalls einen Sicherheitsvorfall. Ein Sprecher erklärte, dass Dokumente im Unternehmensnetzwerk betroffen gewesen seien. Der Vorfall sei jedoch mittlerweile eingedämmt worden.
Unternehmen schweigen zu Details
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Zur AktienanalyseMatch, Bumble und CrunchBase reagierten außerhalb der regulären Geschäftszeiten nicht auf weitere Anfragen von Reuters zur Stellungnahme. Die betroffenen Unternehmen arbeiten nach eigenen Angaben mit den Behörden zusammen, um die Vorfälle aufzuklären und weitere Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren.
Die Serie von Cyberangriffen zeigt erneut die Verwundbarkeit großer Plattformen gegenüber Hackerangriffen. Für Anleger der börsennotierten Match Group könnte der Vorfall kurzfristig für Unsicherheit sorgen, auch wenn bisher keine massiven Datenlecks bestätigt wurden.


