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Meantime Resources sammelt 15 Millionen Pfund bei AIM-Notierung ein

Die Bergbau-Investmentgesellschaft Meantime Resources startet mit 15 Millionen Pfund Bruttoerlös am Londoner AIM-Markt.

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Meantime Resources sammelt 15 Millionen Pfund bei AIM-Notierung ein

Die auf Bergbauinvestitionen spezialisierte Gesellschaft Meantime Resources hat die Zulassung ihrer Stammaktien zum Handel im AIM-Markt der Londoner Börse (LSE) bekannt gegeben. Im Zuge der Notierung sammelte das Unternehmen Bruttoerlöse in Höhe von insgesamt 15 Millionen Pfund Sterling ein. Die Mittel stammen aus einer institutionellen Platzierung neuer Stammaktien und Optionsrechte sowie aus einem direkten Zeichnungsgeschäft für neue Stammaktien und Optionsrechte durch das Managementteam, die nicht geschäftsführenden Direktoren und bestimmte andere Investoren.

Konkret werden im Rahmen der Finanzierung 1,5 Millionen neue Stammaktien und 1,5 Millionen Optionsrechte zu einem Preis von 10 Pfund pro Aktie ausgegeben. Auf Basis dieses Emissionspreises beläuft sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei der Zulassung auf etwa 15 Millionen Pfund. Damit startet Meantime als sogenannte Investmentgesellschaft, also als eine Hülle, die zunächst Kapital einsammelt und anschließend in operative Projekte investiert.

Fokus auf Edel- und Basismetalle

Die Akquisitionsstrategie des Unternehmens konzentriert sich vorrangig auf Edelmetall- und Basismetallprojekte über den gesamten Lebenszyklus eines Bergwerks hinweg. Der initiale Fokus liegt dabei auf etablierten Bergbauregionen in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Zentralasien. Meantime beschreibt sich selbst als Investmentgesellschaft, die darauf spezialisiert ist, hochwertige Bergbauprojekte im Bereich der Edelmetalle und Basismetalle zu erwerben, zu entwickeln und zu betreiben.

Das Unternehmen beabsichtigt, innerhalb von 18 Monaten nach der Zulassung einen Erwerb durchzuführen. Nach Abschluss dieser Transaktion soll Meantime zur operativen Gesellschaft werden. Das initiale Augenmerk liegt laut Unternehmen auf Betriebsvermögen und/oder Entwicklungsmöglichkeiten mit bereits identifizierten Mineralressourcen. Diese sollen einen glaubwürdigen Weg zu operativen Cashflows innerhalb eines Zeitrahmens von weniger als fünf Jahren unterstützen – das entspricht einer zwei- bis dreijährigen Evaluierungsphase mit Ingenieurstudien zuzüglich etwa zwei Jahren Bauzeit.

Management sieht Plattform für Akquisitionsstrategie

Martyn Konig, nicht geschäftsführender Vorsitzender von Meantime, kommentierte den Börsengang: „Wir sind begeistert, Meantime erfolgreich an den Markt gebracht zu haben. Wir glauben, dass die Notierung und die branchenfokussierte Investorinnen- und Investorbasis eine Plattform bieten werden, auf der wir unsere Akquisitionsstrategie umsetzen können, während wir gleichzeitig das Profil des Unternehmens stärken und den Zugang zu einer größeren Anzahl verfügbarer Akquisitionsmöglichkeiten erhöhen.“

Konig ergänzte: „Wir glauben, dass sich eine Gelegenheit ergibt, ein ganzheitliches Unternehmen aufzubauen, das sich auf den Erwerb, die Entwicklung und den Betrieb hochwertiger Edelmetall- und Basismetall-Bergbauprojekte in etablierten Bergbauregionen konzentriert.“ CEO Martin Horgan fügte hinzu: „Initiale Arbeiten wurden unternommen, um eine Pipeline potenzieller Möglichkeiten zu identifizieren und zu evaluieren, in denen wir glauben, unsere umfangreiche kollektive Erfahrung anwenden zu können, um Wert zu generieren.“

Für deutsche Anleger ist die Transaktion vor allem deshalb interessant, weil sie das Modell einer börsennotierten Bergbau-Beteiligungsgesellschaft illustriert. Solche Vehikel sammeln zunächst Kapital ein und suchen anschließend gezielt nach Projekten. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, ob es dem Management gelingt, innerhalb des selbst gesetzten Zeitrahmens von 18 Monaten eine geeignete Akquisition abzuschließen und die identifizierten Ressourcen in tatsächliche Cashflows zu überführen. Der AIM-Markt der Londoner Börse gilt dabei als Segment für kleinere und wachstumsorientierte Unternehmen mit entsprechend höherem Risikoprofil.

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