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Hyundai und Samsung setzen auf Heimatinvestitionen

Konzerne reagieren auf Zollrisiken und erweitern Produktion im Inland

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Hyundai und Samsung setzen auf Heimatinvestitionen

Schwergewichtige südkoreanische Konzerne haben umfassende Investitionen im Inland angekündigt. Die Schritte folgen auf das Handelsabkommen mit den USA, das zuletzt Sorgen ausgelöst hatte, die heimische Produktion könne unter Druck geraten. Präsident Lee Jae Myung hatte sich zuvor mit Spitzenvertretern der Wirtschaft getroffen und betont, dass ein Rückgang der inländischen Investitionen befürchtet werde, während Engagements in den USA zunähmen. Bei dem Treffen erklärten Samsung, Hyundai sowie die Schiffbauer Hanwha Ocean und HD Hyundai neue Investitionsvorhaben.

Das Abkommen mit den USA beinhaltet die Zusage Südkoreas, 350 Milliarden Dollar in strategische US-Sektoren zu investieren. Zudem sollen die US-Zölle auf südkoreanische Autos von 25 auf 15 Prozent sinken. Die Unternehmen sehen dennoch Risiken für ihre Produktionsbasis im Inland und wollen nun gegensteuern.

Samsung Electronics plant, eine neue Chip-Produktionslinie am Standort Pyeongtaek aufzubauen, um der wachsenden Nachfrage im Zuge des globalen Aufschwungs der Künstlichen Intelligenz gerecht zu werden. Das Projekt ist Teil eines Investitionspakets in Höhe von 450 Billionen Won für die kommenden fünf Jahre. Samsung kündigte an, die heimischen Investitionen zu erhöhen und hochwertige Arbeitsplätze für junge Menschen zu schaffen.

Die Hyundai Motor Group will zwischen 2026 und 2030 rund 125,2 Billionen Won in Südkorea investieren. Das Unternehmen verwies auf Bedenken, dass sinkende Exporte und eine mögliche Schwächung der Inlandsproduktion durch die US-Zölle von 15 Prozent belastend wirken könnten. Die Gruppe plant, Exportmärkte breiter aufzustellen, die Ausfuhren aus koreanischen Werken zu steigern und die Autoexporte durch neue Elektrofahrzeugfabriken bis 2030 mehr als zu verdoppeln.

Auch Hanwha Ocean und HD Hyundai stellten Investitionen in Aussicht, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Produktionskapazitäten im Land zu sichern. Die Unternehmensankündigungen werden als direkte Reaktion auf die politischen Signale aus dem Präsidentenbüro verstanden. Die Regierung hebt hervor, dass die Stärkung der nationalen Industrie und die Förderung technologischer Kernbereiche entscheidend für die langfristige wirtschaftliche Stabilität seien. Die Unternehmen betonten, dass die angekündigten Projekte ihre Position im globalen Wettbewerb festigen und gleichzeitig die industrielle Basis Südkoreas unterstützen sollen.

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