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Halo Minerals erhält Bergbaugenehmigung für Kupfer-Tailings in Chile

Das AIM-notierte Kupferrecyclingunternehmen darf am Strand von Chañaral mineralhaltiges Material baggern und aufbereiten.

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Halo Minerals erhält Bergbaugenehmigung für Kupfer-Tailings in Chile

Das an der AIM notierte Kupferrecyclingunternehmen Halo Minerals und seine Tochtergesellschaft Minera Playa Verde haben eine zentrale Bergbaugenehmigung für das Projekt zur Aufbereitung von Kupfer- und Goldtailings in Playa Verde in Chile erhalten. Die Genehmigung erlaubt Bergbauarbeiten im Zusammenhang mit dem Baggern mineralhaltigen Materials am Strand von Chañaral. Für Halo ist dies ein wichtiger Schritt, da das Unternehmen das Projekt vorantreibt, um eine finale Investitionsentscheidung (FID) zu treffen und die Entwicklung voranzutreiben.

Halo und Minera Playa Verde planen, mineralhaltiges Material zu baggern und es durch eine metallurgische Anlage zu verarbeiten, um Kupfer in Form von Kathoden und Konzentrat zurückzugewinnen. Damit verfolgt das Unternehmen einen doppelten Ansatz: die Gewinnung von Kupfer aus historischen Rückständen und gleichzeitig die Aufbereitung von Material, das sich über Jahre am Strand von Chañaral angesammelt hat.

Kupferproduktion und ökologische Vorteile kombiniert

Halo-CEO Andrew Dennan ordnet die Bedeutung des Projekts ein: „Playa Verde bietet die Möglichkeit, Kupfer aus historischen Mine-Tailings zurückzugewinnen und gleichzeitig Material zu behandeln und aufzubereiten, das sich am Strand von Chañaral angesammelt hat. Wir glauben, dass diese Kombination aus Kupferproduktion und ökologischen Vorteilen Playa Verde differenziert und sein Potenzial unterstreicht, eine verantwortungsvoll entwickelte Quelle für Kupfer zu werden.“

Der Fokus des Managements liegt nun auf den verbleibenden Arbeitsschritten. „Unser Fokus liegt nun darauf, die verbleibenden Arbeitspakete abzuschließen, um Playa Verde zu einer FID zu führen“, so Dennan weiter. Die finale Investitionsentscheidung ist damit der nächste entscheidende Meilenstein für das Projekt.

Projektkennzahlen im Überblick

Das Projekt Playa Verde ist darauf ausgelegt, jährlich etwa fünf Millionen Tonnen Erz zu verarbeiten. Daraus sollen rund 8.600 Tonnen zahlbares Kupfer pro Jahr produziert werden. Diese Produktion wird voraussichtlich einen Cashflow von etwa 50 Millionen US-Dollar pro Jahr generieren.

Für deutsche Anleger ist der Kontext wichtig: Halo Minerals ist an der AIM notiert, dem britischen Wachstumsmarkt der Londoner Börse, der vor allem kleineren und mittleren Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt ermöglicht. Projekte in Chile sind für den globalen Kupfermarkt von Bedeutung, da das südamerikanische Land zu den größten Kupferproduzenten der Welt zählt. Die Aufbereitung historischer Tailings – also mineralhaltiger Rückstände aus früherem Bergbau – gewinnt international an Bedeutung, weil sie die Möglichkeit bietet, Rohstoffe zurückzugewinnen, ohne neue Minen erschließen zu müssen.

Mit der nun erteilten Bergbaugenehmigung hat Halo Minerals einen zentralen regulatorischen Schritt abgeschlossen. Ob und wann die finale Investitionsentscheidung fällt, hängt von den noch offenen Arbeitspaketen ab. Anleger sollten die weitere Entwicklung des Projekts aufmerksam verfolgen, da die FID den Übergang von der Planungs- in die Umsetzungsphase markieren würde.

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