ANZEIGE

Gold-M&A bringt endlich Ergebnisse: Fusionen im Goldbergbau mit neuer Disziplin

Steigende Goldpreise treiben Übernahmen an – doch diesmal zahlen Käufer mit Aktien statt Bargeld.

•• 3 Min
Gold-M&A bringt endlich Ergebnisse: Fusionen im Goldbergbau mit neuer Disziplin

Angetrieben von steigenden Goldpreisen suchen Minenunternehmen verstärkt nach Übernahmezielen. Wie FT-Herausgeberin Roula Khalaf in ihrem wöchentlichen Newsletter zu ihren favorisierten Geschichten schildert, hat der australische Produzent Northern Star Resources in der vergangenen Woche ein Angebot von Gold Fields aus Südafrika in Höhe von 27 Mrd. US-Dollar in bar und als Aktientausch abgelehnt. Der Vorstoß unterstreicht, wie heiß das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A) im Goldbergbau derzeit läuft.

Die Zahlen belegen den Trend: Im vergangenen Jahr haben Goldminenunternehmen 32 Transaktionen abgeschlossen, die zusammen einen Wert von 21 Mrd. US-Dollar erreichten – den höchsten Stand seit 15 Jahren. Das geht aus Schätzungen von S&P Global hervor. Für Anleger ist die risikofreudige Stimmung, die sogenannten „Animal Spirits“, im Bergbausektor selten eine gute Nachricht. Führungskräfte, die von der Angst geplagt sind, ihre gewählte Rohstoffquelle könnte knapp werden, waren in der Vergangenheit bereit, überhöhte Summen zu zahlen, um die Projektportfolios ihrer Wettbewerber zu übernehmen.

Diesmal zahlen die Käufer mit Aktien

Diesmal wirkt die Welle der Transaktionen jedoch deutlich disziplinierter. Ein zentraler Unterschied: Die Käufer zahlen mit Aktien statt mit Bargeld. Das Angebot von Gold Fields für Northern Star bestand zu rund drei Vierteln aus Aktien. Diese Struktur schützt die Erwerber in gewissem Maße vor dem Risiko eines fallenden Goldpreises, da der Wert der Gegenleistung mit dem eigenen Kurs und dem Goldpreis schwankt.

Laut Daten von S&P Capital IQ wurden im vergangenen Fünfjahreszeitraum etwa ein Zehntel aller Gold-M&A-Transaktionen außerhalb Chinas vollständig in bar bezahlt. In der vorherigen Dekade war es noch fast ein Viertel der Deals. Der Trend geht also klar weg von der reinen Barzahlung – ein Signal für mehr Kapitaldisziplin.

Besonders sinnvoll sind Bergbauübernahmen für Investoren, wenn sich dadurch Kosten senken und gleichzeitig Ressourcen sichern lassen. Gold Fields und Northern Star verfügen beispielsweise über benachbarte Vermögenswerte in Westaustralien. Predictive Discovery und Robex Resources, die sich im April zusammengeschlossen haben, planen, einige ihrer Projekte in Guinea zu bündeln. Genesis Minerals und Vault Minerals erwarten, dass ihre im Juli angekündigte Fusion dazu führt, dass sie keine neue Aufbereitungsanlage mehr errichten müssen.

Große Produzenten hinken bei Exploration hinterher

Hinzu kommt: Größeren Goldproduzenten fehlen keineswegs potenzielle Ziele. Nach ihrer M&A-Welle in den 2010er-Jahren haben die großen Produzenten die Exploration zurückgefahren, während Junior-Minenunternehmen weiter in neue Entdeckungen investiert haben. Dadurch ist eine neue Generation von Mid-Cap-Goldminen entstanden. Die zehn größten Goldproduzenten – darunter Newmont, Barrick und Agnico Eagle – decken laut Schätzungen von Morgan Stanley derzeit nur noch ein Viertel der globalen Goldmine-Produktion ab. Zu Beginn des Jahrhunderts waren es noch rund 45 Prozent.

Es stimmt zwar, dass die Disziplin in der Branche oft nur von kurzer Dauer ist. Wenn die attraktivsten Vermögenswerte knapper werden, kehrt die Bereitschaft zurück, Budgets zu sprengen. Doch es gibt Hinweise darauf, dass Führungskräfte und Unternehmen aus früheren Fehlern lernen können. Als Beispiel nennt der Newsletter das US-Schieferöl, das in jüngeren Rohstoffbooms die Kapitaldisziplin wieder eingeführt hat.

  • Käufer setzen zunehmend auf Aktien statt Bargeld
  • Nachbarschaftliche Projekte senken Kosten
  • Große Produzenten decken nur noch ein Viertel der globalen Produktion ab

Für deutsche Anleger, die über ETFs oder Einzelaktien im Rohstoffsektor engagiert sind, ist das eine relevante Entwicklung. Denn ob diese Fusionswelle tatsächlich nachhaltig Wert schafft, hängt weniger von der Zahl der Deals ab als von deren Struktur. Auch diese Welle von Fusionen bei den Produzenten des gelben Metalls hat die Chance, tatsächlich Gold zu produzieren.

Gold M&AGoldbergbau FusionenGold FieldsNorthern Star ResourcesÜbernahmen GoldminenGoldpreisMinenunternehmenS&P Global

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.