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Gold bleibt stabil vor Inflationsdaten und geopolitischen Spannungen

Anleger warten auf US-Zinsentscheid, Ukraine stimmt Waffenruhe zu, Metallpreise schwanken

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Gold bleibt stabil vor Inflationsdaten und geopolitischen Spannungen

Gold zeigte sich am Mittwoch stabil, während die Märkte mit Spannung auf die Veröffentlichung neuer Inflationsdaten in den Vereinigten Staaten warteten. Diese könnten Hinweise auf die zukünftige Zinspolitik der Federal Reserve geben, die angesichts von Handelskonflikten und Sorgen über eine wirtschaftliche Abschwächung von Bedeutung ist. Zeitgleich richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Entwicklungen in der Ukraine, wo Kiew sich bereit erklärte, einen Vorschlag für eine 30-tägige Waffenruhe anzunehmen.

Der Preis für Gold bewegte sich kaum und lag bei 2.915,65 US-Dollar je Feinunze, während die US-Gold-Futures bei 2.921,00 US-Dollar verharrten. Experten sahen den Markt in einer Phase der Konsolidierung, da Anleger auf die bevorstehenden Inflationsdaten warteten. Diese Zahlen könnten maßgeblich beeinflussen, wie die US-Notenbank ihre Zinspolitik im weiteren Verlauf des Jahres gestaltet. Sollte sich der Preisdruck verstärken, könnte die Federal Reserve gezwungen sein, die Zinsen hoch zu halten, was die Attraktivität von Gold als wertbeständiges, aber nicht verzinsliches Investment schmälern würde.

Die Wirtschaftspolitik der USA stand ebenfalls im Fokus. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verteidigte am Dienstag seine umstrittenen Zollmaßnahmen, während er sich mit führenden Wirtschaftsvertretern des Landes traf. Zahlreiche Unternehmen verzeichneten zuletzt Kursverluste, da die Furcht vor einer Rezession sowie anhaltende Inflationssorgen das Marktgeschehen prägten. Trump ruderte später am Tag teilweise zurück und verzichtete auf die geplante Verdopplung der Zölle auf Stahl und Aluminium aus Kanada, die er nur wenige Stunden zuvor angekündigt hatte.

Auf dem internationalen Parkett sorgte die geopolitische Lage für weitere Unsicherheit. Die US-Regierung erklärte sich bereit, ihre militärische Unterstützung sowie den Austausch von Geheimdienstinformationen mit der Ukraine fortzusetzen. Dies geschah, nachdem die ukrainische Regierung der Umsetzung eines von den USA vorgeschlagenen 30-tägigen Waffenstillstands zugestimmt hatte.

Neben Gold bewegten sich auch andere Edelmetalle. Silber verlor 0,6 Prozent und notierte bei 32,75 US-Dollar je Feinunze. Platin verzeichnete hingegen einen Anstieg um 0,8 Prozent auf 982,52 US-Dollar, während Palladium um 0,3 Prozent auf 943,31 US-Dollar fiel.

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