ANZEIGE

Globale Schulden erreichen 365 Billionen Dollar: IIF warnt vor Risiken

Die weltweite Verschuldung steigt auf 311 Prozent des BIP – das IIF sieht die Industrieländer auf einem nicht nachhaltigen Pfad.

•• 6 Min
Globale Schulden erreichen 365 Billionen Dollar: IIF warnt vor Risiken

Die globalen Schulden haben im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben des Institute for International Finance (IIF) 365 Billionen US-Dollar erreicht. Das entspricht 311 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Die Zahlen stammen aus dem aktuellen „Global Debt Monitor" des Instituts. Damit stellt sich die naheliegende Frage: Müssen sich Anleger Sorgen machen?

Das IIF tut genau das – und richtet seinen Blick dabei auf eine Gruppe, die man bei diesem Thema nicht zuerst vermuten würde. Nicht Entwicklungs- und Schwellenländer bereiten den Ökonomen die größten Kopfschmerzen, sondern die hochverdienten Volkswirtschaften. „Regierungen der Industrieländer geben heute mehr für Zinsaufwendungen aus, als die Welt in künstliche Intelligenz, Verteidigung oder Energie investiert", konstatiert der Bericht.

Noch grundsätzlicher wird das IIF bei der politischen Dimension: „Schulden sind zu einem politischen statt zu einem makrofinanziellen Thema geworden – was einen Teufelskreis zwischen Wahlen und kurzfristigen Quick-Fixes sowie langfristige Verwundbarkeit schafft, während der Grenznutzen höherer Verschuldung schwindet." Die Diagnose lautet also: Die Schuldenpolitik folgt dem Wahlkalender, nicht der Tragfähigkeitsrechnung.

Die Details

Auf den ersten Blick wirkt die Entwicklung deutlich harmloser, als die riesige Summe vermuten lässt. Der Anstieg des Verhältnisses von globalen Schulden zur Wirtschaftsleistung betrug zwischen 2018 und Juni 2026 weniger als 10 Prozentpunkte. Die Quote erreichte Anfang 2021 mit 337 Prozent einen pandemiebedingten Höchststand – und fiel bis Ende 2023 um 27 Prozentpunkte.

Der Grund für diesen Rückgang war kein Sparprogramm, sondern der altmodische, angeblich „überraschende" Inflationsschub. Das IIF bezeichnet die dadurch entstandene Entlastung rückblickend als „trügerisch günstiges Bild". Es ist beileibe nicht das erste Mal, dass Inflation Schulden abbaut: Auch bei der Tilgung der britischen Schulden nach dem Zweiten Weltkrieg spielte sie eine wichtige Rolle. Für Länder, die in ihrer eigenen Währung verschuldet sind, ist dies oft der Weg, der tatsächlich beschritten wird.

Doch Inflation hinterlässt Spuren – unter anderem bei den Zinssätzen, die heute deutlich höher liegen als vor der Pandemie. Die Zinskosten sind für die Regierungen der Industrieländer explodiert: Zwischen Dezember 2021 und Ende August 2026 stiegen sie um 1,5 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent des BIP. Die USA liefern das anschaulichste Beispiel: Als Anteil am BIP legten ihre Zinsausgaben zwischen Januar 2021 und 2026 um 1,6 Prozentpunkte zu.

Neben den Staaten gerät ein zweiter Akteur in den Fokus: der Boom bei KI-verknüpften Unternehmensanleihen. Das IIF schätzt, dass deren Emission 2026 auf 541 Milliarden US-Dollar steigt – nach 90 Milliarden US-Dollar vor drei Jahren. Dieser Investitionsboom treibt die Zinssätze zusätzlich an und ist damit eine indirekte Ursache für die gestiegenen Kosten staatlicher Schulden.

Bemerkenswert ist die Struktur dieser Papiere. KI-bezogene Unternehmensschulden werden zu weit längeren Laufzeiten emittiert als US-Staatsanleihen: 2026 betrug die durchschnittliche Laufzeit 13,4 Jahre, nach 11,5 Jahren im Jahr 2024. US-Staatsanleihen kommen dagegen auf lediglich 2,5 Jahre – ein Rückgang von 6,1 Jahren im Jahr 2024. Die Zinsen für unternehmensbezogene KI-Schulden liegen zudem nur einen Prozentpunkt über denen der Staatsanleihen.

Bei anderen Schuldenarten zeigt sich das IIF entspannter. Privater Kredit, um den es einige Bedenken gibt, macht „nur rund 5 Prozent der outstandingen nicht-finanziellen Unternehmensschulden" aus. Bei Schwellenländern verweist das Institut auf das rekordhohe Tempo der Emission souveräner Eurobonds im Jahr 2026 und darauf, dass „stärkere Fundamentaldaten geholfen haben". Auch die Gesundheit des „ESG-Lendings" wird betont – mit einer seit Jahresbeginn vergebenen Summe von 1 Billion US-Dollar.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 24.09.2026 berichtete aktien.news, dass die globale Schuldenlast ein neues Rekordniveau erreicht hat: Laut IIF-Forschungsergebnissen stiegen die weltweiten Schulden im ersten Halbjahr um 10 Billionen Dollar auf über 365 Billionen Dollar. Ökonomen warnten damals vor erheblichen Risiken für Regierungen, weil die Bedienungskosten steigen. Die Renditen auf mittel- und langfristige Staatsanleihen mehrerer großer Volkswirtschaften erreichten Werte, die es seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr gab.

Schon am 27.01.2026 hatte aktien.news über einen „weltweiten Schuldenrausch" berichtet: Staaten rund um den Globus setzten auf schuldenfinanzierte Ausgabenprogramme in historischem Ausmaß, von Europa über die USA bis Asien, finanziert durch Haushaltsdefizite auf Rekordniveau. JPMorgan prognostizierte damals, dass die weltweite Wirtschaftsleistung dank dieser fiskalischen Offensive in den kommenden sechs Monaten auf eine Jahresrate von 3% beschleunigen könnte. Besonders in den USA trieben billionenschwere Investitionen in künstliche Intelligenz die Nachfrage an.

Am 17.06.2026 berichtete aktien.news vom FT Global Bond Summit in London, auf dem Händler, Banker, Zentralbanker und Politiker über den Stand und die Zukunft der globalen Verschuldung diskutierten. Am 03.07.2026 folgte die Analyse, warum nach der Schließung der Straße von Hormus durch den Iran und einem Anstieg der Ölpreise auf fast das Doppelte des Vorkriegsniveaus die befürchtete globale Rezession ausblieb – eine der überraschendsten wirtschaftlichen Entwicklungen der jüngsten Zeit.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger liefert der Bericht vor allem drei Anhaltspunkte. Erstens bleibt der Inflationspfad das entscheidende Scharnier: Er hat die Schuldenquote nach der Pandemie gesenkt und damit Spielraum geschaffen, aber gleichzeitig höhere Zinssätze hinterlassen, die nun dauerhaft auf den Haushalten lasten. Zweitens verschiebt sich die Laufzeitenstruktur – in den USA hin zu sehr kurzen Papieren, bei KI-Unternehmensanleihen hin zu sehr langen. Das verändert die Zinssensitivität auf beiden Seiten des Marktes.

Drittens mahnt das IIF, dass das strukturell höhere Zinsniveau und der fehlende politische Wille, Wählern Schmerzen zuzumuten, die öffentliche Verschuldung in Industrieländern weiter rasch steigen lassen dürften. Eine konkrete Handlungsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten – der Bericht selbst nennt keine. Er beschreibt eine Gemengelage, in der Zinsänderungsrisiken, Laufzeitrisiken und politische Risiken zusammenwirken.

Ausblick

Was in dem Bericht als Auslöser für einen scharfen Anstieg der Renditen genannt wird, ist eine Reihe von Risiken: eine starke Abwertung einer verwundbaren Währung, Krieg, Energieschocks oder größere Handelskonflikte. Auch ein offener innerer Konflikt in den USA oder ein Zusammenbruch der Zusammenarbeit in der EU werden als vorstellbar bezeichnet. Sollte die extreme Rechte zur dominierenden politischen Kraft werden, könnte sogar die implizite Unterstützung Frankreichs durch Deutschland infrage gestellt werden.

Das IIF selbst erwartet, dass die Schuldenquote der Industriestaaten weiter rasch zulegt – mit entsprechenden Folgen für die Kosten des Schuldendienstes. Zugleich wird darauf verwiesen, dass Inflation „fast immer das erste Mittel der Wahl" ist; im Text steht die Frage, warum sonst Trump will, dass die Fed die Zinsen auf 1 Prozent senkt. Eine Prognose, ob und wann eine Krise eintritt, enthält der Bericht nicht. Der Autor erinnert lediglich an die Ökonomen Herbert Stein und Rüdiger Dornbusch: „Wenn etwas nicht für immer so weitergehen kann, wird es aufhören" – und Krisen brauchen länger, um einzutreffen, als man sich vorstellen kann, geschehen dann aber schneller, als man sich vorstellen kann.

Kurz erklärt

  • Financial Repression: Eine Politik, bei der Gläubiger faktisch gezwungen werden, niedrigere Zinsen zu akzeptieren oder dem Staat zu ungünstigen Bedingungen Geld zu leihen.
  • Laufzeit: Der Zeitraum bis zur Rückzahlung einer Anleihe, der mitbestimmt, wie stark ihr Kurs auf Zinsänderungen reagiert.
  • Zinsaufwendungen: Die laufenden Kosten, die ein Schuldner für die Bedienung seiner bestehenden Verbindlichkeiten trägt.
  • Inflationsentlastung: Der Effekt, dass steigende Preise den realen Wert bestehender Schulden verringern.
Globale SchuldenIif Global Debt MonitorStaatsverschuldung IndustrieländerZinsaufwendungenInflationKi-UnternehmensanleihenLaufzeiten StaatsanleihenFinanzrepression

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.