ANZEIGE

Glasfaser-Rekord: Düsseldorfer Anbieter zeigt, wie schneller Ausbau funktioniert

Während Kunden bundesweit jahrelang warten, liefert Net.D in sechs Wochen – BGH-Urteil setzt Branche unter Druck

•• 3 Min
Glasfaser-Rekord: Düsseldorfer Anbieter zeigt, wie schneller Ausbau funktioniert

Sechs Wochen vom Vertragsabschluss bis zur verlegten Glasfaser – was im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort Realität ist, klingt für die meisten Deutschen wie ein Märchen. Während bundesweit Eigenheimbesitzer oft zwei bis vier Jahre auf ihren Anschluss warten, demonstriert der Regionalanbieter Net.D, wie effizienter Glasfaserausbau funktionieren kann. Das Unternehmen, eine Tochter der Net.Cologne mit Beteiligung der Stadt Düsseldorf und der Stadtwerke, könnte zum Vorbild für eine ganze Branche werden.

Die Realität sieht andernorts düster aus: Lange Wartezeiten verunsichern Kunden massiv, berichtet Felix Flosbach von der Verbraucherzentrale NRW. Viele erhalten auf Nachfrage keinerlei Auskunft über den Projektstand oder Gründe für Verzögerungen. Wer dann vom Vertrag zurücktreten möchte, erlebt oft eine böse Überraschung: Zahlreiche Anbieter akzeptieren Kündigungen erst nach zwei Jahren Vertragslaufzeit – und fordern in dieser Zeit die volle Zahlung.

BGH-Urteil erschüttert Geschäftsmodelle

Diese Praxis ist seit Januar höchstinstanzlich verboten. Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Vertragslaufzeit bereits mit der Auftragsbestätigung durch das Glasfaserunternehmen beginnt – nicht erst mit der tatsächlichen Verlegung. Dauert der Ausbau zu lange, können Kunden kündigen, ohne jemals gezahlt zu haben. Ein Schlag für die Kalkulation vieler Anbieter, die auf langfristige Kundenbindung gesetzt hatten.

Besonders hart trifft das Urteil die Branche in einer ohnehin kritischen Phase. Deutsche Giganetz und UGG mussten sich bereits restrukturieren, die Deutsche Glasfaser sucht nach frischer Finanzierung. Sollten nun viele Kunden abspringen, bleiben die Unternehmen auf hohen Baukosten sitzen. Die Telekommunikationsprofessorin Sandra Thomas von der Hochschule Provadis warnt: "Das Urteil macht das Leben der alternativen Netzbetreiber schwerer und spielt der Deutschen Telekom in die Karten."

Die Branche schiebt ihre Probleme gern auf externe Faktoren: lange Genehmigungsprozesse, Fachkräftemangel, teurere Baukosten und höhere Zinsen. Tatsächlich hat die Deutsche Telekom einen Vorteil, wenn Kunden während des Ausbaus weiter ihre DSL-Verträge beim gleichen Anbieter bezahlen. Das finanzielle Risiko alternativer Carrier, besonders im ländlichen Raum, steigt deutlich.

Erfolgsrezept: Planung vor Vermarktung

Net.D zeigt, wie es besser geht. Das Geheimrezept: Der Anbieter plant den Ausbau eines Viertels zunächst komplett durch. Bevor überhaupt mit der Vermarktung begonnen wird, liegen alle Baugenehmigungen vor und das Tiefbauunternehmen ist gebucht. Viele Wettbewerber machen ihre Entscheidung dagegen von einer Vorvermarktung abhängig – oft sind zwei Runden nötig, bis 30 Prozent der Haushalte zusagen. Allein das dauert meist sechs Monate oder mehr.

Auch bei der Bauausführung setzt Net.D auf Effizienz: Statt die ganze Straße aufzureißen, arbeitet der Bautrupp mit einer "Wanderbaustelle" minimalinvasiv von Haus zu Haus. Der Bürgersteig wird nur abschnittweise kurz geöffnet, Verlegung und Hausstich erfolgen in einem Rutsch. In ländlichen Regionen vergehen zwischen Straßenverlegung und Hausstich oft weitere Monate.

Selbst wenn Hausbesitzer keine Genehmigung zum Hausstich erteilen, bereitet Net.D einen "Abzweiger" vor – sogenanntes "Homes Passed Plus". Das vereinfacht die spätere Nachverdichtung erheblich, weil keine erneuten Erdarbeiten nötig werden. Von insgesamt geplanten 60.000 Haushalten in Düsseldorf liegt das Kabel bereits an 30.000 entlang, komplett angeschlossen sind erst 2.000.

Die nächste Bewährungsprobe steht bevor: Ab April beginnt der Ausbau vom Keller in die einzelnen Wohnungen, die Netzebene 4. Priorität haben Häuser mit vielen Vertragsabschlüssen – so optimiert Net.D den Cash-Flow. Erst nach Aktivierung des Anschlusses werden unterschriebene Verträge zu zahlenden Kunden. Ein Modell, das Schule machen könnte – wenn die Branche bereit ist zu lernen.

GlasfaserGlasfaserausbauNet.DDeutsche GlasfaserBgh-UrteilTelekommunikationBreitbandausbauDeutsche TelekomVerbraucherschutz

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.