Verizon-Aktie steigt 12%: Höchste Kundenzuwächse seit 2019
Neuer CEO Dan Schulman meldet Erfolg mit Restrukturierung und Kostensenkungen beim US-Mobilfunkriesen

Verizon Communications hat im vierten Quartal 616.000 neue Postpaid-Telefonanschlüsse hinzugewonnen und damit die höchsten kombinierten Nettozugänge bei Mobilfunk und Breitband seit 2019 verzeichnet. Die Aktie des US-Mobilfunkanbieters schoss daraufhin um fast 12 Prozent nach oben – der größte Tagesgewinn seit 2008. CEO Dan Schulman bezeichnete das Quartal als "entscheidenden Wendepunkt" für das Unternehmen.
Schulman hatte erst im Oktober die Führung des größten Mobilfunkanbieters der USA übernommen, nachdem Verizon gegenüber der Konkurrenz zunehmend an Boden verloren hatte. Sein Auftrag: Kostensenkungen und eine strategische Neuausrichtung. Bereits im November ordnete er die größte Entlassungswelle in der Unternehmensgeschichte an und forderte das Unternehmen auf, "schlagkräftiger" zu werden.
Ehrgeiziges Sparziel von 5 Milliarden Dollar
Die Restrukturierungsmaßnahmen zeigen erste Erfolge. Während der Telefonkonferenz am Freitag kündigte Schulman an, dass Verizon in diesem Jahr Einsparungen bei den Betriebsausgaben in Höhe von 5 Milliarden Dollar erwartet. Diese massiven Kostensenkungen sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig stärken.
Die starken Quartalszahlen signalisieren eine mögliche Trendwende für den Telekommunikationskonzern. Nach Jahren des Marktanteilverlusts scheint die aggressive Neuausrichtung unter Schulman erste Früchte zu tragen. Für deutsche Anleger könnte die Verizon-Aktie damit wieder interessanter werden, insbesondere angesichts der attraktiven Dividendenrendite des Unternehmens.
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Zur AktienanalyseDie Kombination aus Kundenwachstum und Kostendisziplin könnte Verizon den nötigen Spielraum verschaffen, um in den intensiven Wettbewerb mit Konkurrenten wie AT&T und T-Mobile zurückzukehren.


