Gemdale Gold schließt Phase-2-Bohrprogramm am Goldprojekt Pontio ab
Der kanadische Explorer hat 2.860 Meter in 14 Bohrlöchern niedergebracht und steuert auf die erste Ressourcenschätzung Anfang 2027 zu.

Gemdale Gold Inc. (TSXV: GEMG) (OTCQB: GDGIF) hat sein Phase-2-Infill-Bohrprogramm 2026 am Goldprojekt Pontio in Finnland erfolgreich abgeschlossen. Das Programm umfasste 2.860 Meter Bohrungen in 14 Bohrlöchern, wobei der Schwerpunkt auf dem S1-Sektor lag. Dort wurde das Bohrprofil auf einen Abstand von 50 Metern verdichtet.
Das Unternehmen wertet den Abschluss als wichtigen Schritt hin zur geplanten ersten Mineralressourcen-Schätzung (MRE), die für Anfang 2027 erwartet wird. Der engere Profilabstand soll zusätzliche geologische und Assay-Daten liefern, um die Bewertung und die potenzielle Klassifizierung des Mineralressourcenvorkommens zu unterstützen.
Das Phase-2-Programm folgt auf den erfolgreichen Abschluss von rund 5.000 Metern Bohrungen in Phase 1 zu Beginn des Jahres 2026. Diese bestätigten die zuvor identifizierten Goldmineralisationen über mehrere Kilometer Streichrichtung hinweg in den Sektoren N1, N2 und S1. Vorherige Bohrungen hatten ermutigende Mineralisationsbreiten und -grade gezeigt, mit Breiten von bis zu etwa 150 Metern.
Assay-Ergebnisse und metallurgische Tests stehen aus
Die Ergebnisse der Phase-2-Bohrungen liegen noch nicht vor. Das Unternehmen erwartet die Assay-Ergebnisse aus dem Programm in den kommenden Wochen und Monaten. Parallel dazu laufen metallurgische Testarbeiten mit SLR Consulting Ltd. im Vereinigten Königreich, um potenzielle Aufbereitungsmethoden zu untersuchen und die Goldrückgewinnung zu bewerten. Erste metallurgische Ergebnisse werden ebenfalls in den kommenden Wochen erwartet und sollen wichtige zusätzliche Erkenntnisse zum Entwicklungspotenzial des Projekts liefern.
Die Integration der Bohrergebnisse, historischer geologischer Daten und der vorläufigen metallurgischen Testarbeiten unterstützt die laufenden technischen Bewertungen und die Vorbereitung auf die geplante erste MRE.
Toby Strauss, Präsident und CEO von Gemdale Gold, kommentierte: „Wir freuen uns, unser Bohrprogramm der Phase 2 in diesem Jahr abgeschlossen zu haben. Dies stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein dar, während wir das Projekt auf unsere erste Mineralressourcen-Schätzung zusteuern, die für Anfang 2027 anvisiert ist." Mit rund 7.860 Metern Bohrungen in den Programmen der Phase 1 und Phase 2 in diesem Jahr, zusätzlich zu rund 10.000 Metern historischen Bohrungen, baue das Unternehmen den erforderlichen geologischen Datensatz auf. Der Ressourcenschätzungsprozess konzentriert sich derzeit ausschließlich auf den sehr flachen Teil des mineralisierten Systems am M2-Trend bei Pontio.
Gute Infrastruktur in einem historischen Bergbaugebiet
Das Goldprojekt Pontio liegt in West-Zentralfinnland in einem historischen Bergbaugebiet mit nach Unternehmensangaben hervorragender Infrastruktur. Dazu zählen befestigte Straßen sowie Strom- und Eisenbahnlinien in wenigen Kilometern Entfernung. Eine hochqualifizierte Arbeitskräftebasis und ein hohes Niveau lokaler Dienstleistungen sind verfügbar, einschließlich Hafenanschluss, Schmelzhütten und Raffinerien.
Trotz einer langen Geschichte des Basismetallbergbaus befindet sich die Goldexploration in der Region noch in ihren Anfängen. Pontio wurde erst im Jahr 2011 entdeckt, als die erste Goldmine der Region (Laiva, rund 45 km nordwestlich) in Betrieb genommen wurde. Goldmineralisationen wurden bisher durch Bohrungen über eine Streichlänge von 4 km entlang des M2-Trends abgegrenzt. Die Mineralisation tritt direkt unter der Oberfläche zutage, bedeckt von einer dünnen Schicht aus Boden, Sand und Kies, und reicht bis in mindestens 150 m Tiefe. Die geschätzte wahre Mächtigkeit variiert zwischen 20 und 150 m.
Die Goldmineralisation wird hauptsächlich in subvertikalen Diorit- und Diorit-Porphyr-Gängen gehostet, die gneisartige Metasedimente durchschlagen. Der M2-Trend ist einer von mehreren identifizierten potenziellen goldführenden Strukturen; andere Trends wie M1, M2, 5 und M3 haben entlang ihrer Länge noch keine signifikanten Explorationsaktivitäten erfahren. Die Mineralisation des M2-Trends wird in die Sektoren N1, N2, S1 und S2 unterteilt.
Bohrung, Probenahme und Qualitätssicherung
Das Bohrprogramm wurde an Nivalan Timantikairaus Oy (NTKOY) vergeben. Gebohrt wurde mit einem Atlas Copco CS1000-Bohrgestänge, das HQ3-Kerne lieferte. Das Phase-2-Programm begann im August 2026 und wurde im Oktober 2026 abgeschlossen. Die Bohrkerne werden in einer sicheren Kernlagerstätte in Ylivieska, Finnland, protokolliert und beprobt, halbiert und an ALS Minerals in Outokumpu zur Probenvorbereitung und Analyse gesendet. Alle Proben werden auf Gold mittels Feuerprobe-AA-Techniken (Methode Au-AA23) und Multi-Element-Analyse (Methode ME-MS61) untersucht. Im Rahmen des QA/QC-Programms werden zertifizierte Gold-Referenzstandards routinemäßig alle zwanzigste Probe (5%) in den Probenstrom eingefügt.
Dr. Toby Strauss (CGeol., EurGeol.), Direktor, Präsident und CEO des Unternehmens, ist die qualifizierte Person im Sinne des National Instrument 43-101 und hat den technischen und wissenschaftlichen Inhalt der Mitteilung überprüft und genehmigt. Dr. Strauss ist nicht unabhängig vom Unternehmen.
Gemdale Gold ist seit 2018 in Finnland aktiv und hält nach eigenen Angaben 100% an mehreren Explorationsprojekten. Neben Pontio gehören dazu Isoneva in West-Zentralfinnland, mehrere Projekte in Lappland, die Kupfer-Nickel-Platin-Palladium-Lizenz Nuotti sowie ein Gebietsantrag in Savo/Rantasalmi in Ostfinnland. Für Pontio wurde ein NI 43-101 Technical Report mit Stichtag vom 30. September 2025 veröffentlicht und am 16. Januar 2026 bei SEDAR eingereicht.
