ANZEIGE

CME Group plant Futures-Markt für KI-Rechenleistung als neue Anlageklasse

Die CME Group will Rechenleistung als handelbare Ware etablieren – doch neue Futures-Kontrakte scheitern häufig.

•• 5 Min
CME Group plant Futures-Markt für KI-Rechenleistung als neue Anlageklasse

Die CME Group, eine der weltweit größten Terminbörsen, will Rechenleistung als neuen Rohstoff in ihr Sortiment aufnehmen. Das Unternehmen bezeichnet die Ressource, die künstliche Intelligenz antreibt, als „die neue Währung der KI-Wirtschaft". An der Chicago Mercantile Exchange (CME) lassen sich bislang Sojabohnen, Edelmetalle, mageres Schweinefleisch, Rohöl und Zinssätze handeln – also die Grundpfeiler, auf denen die Weltwirtschaft aufbaut. Nun sollen Compute-Futures hinzukommen.

„Genau wie Öl die Wirtschaft des 20. Jahrhunderts antrieb und sich vom Spotmarkt zu einem globalen Derivatehandel entwickelte, werden unsere Futures-Kontrakte Rechenleistung nun zu einer standardisierten, handelbaren Ware machen", sagte Pete Keavey, der für das Produkt zuständige Executive bei CME, bei der Vorstellung der Produkte im August. Auch andere Akteure an der Wall Street zeigen sich optimistisch. „Eine neue Assetklasse wird Futures auf Rechenleistung kaufen", sagte BlackRock-Chef Larry Fink bereits im Mai.

Für eine Börse ist es nachvollziehbar, neue Produkte anzubieten – und Rechenleistung ist ein potenziell großes Geschäft. Schätzungen der Boston Consulting Group zufolge wird der Markt für KI-Rechenleistung von 360 Mrd. US-Dollar im Jahr 2025 auf rund $2.3 Billionen im Jahr 2030 steigen. Wenn die CME auch nur einen Bruchteil dieser Ströme einfangen kann, fügt dies einen lukrativen Umsatzstrom hinzu.

Die Details

Dass ein Markt groß ist, macht ihn jedoch nicht automatisch reif für den Handel. Forschungen zu den Ursprüngen von Futures-Märkten zeigen, dass zwischen zwei Dritteln und drei Vierteln neuer Kontrakte scheitern, ein profitables Handelsvolumen anzuziehen und aufrechtzuerhalten. Damit Compute-Derivate so florieren können wie Ölderivate, müssen sie eine Reihe von Bedingungen erfüllen.

Erstens müssen die zugrunde liegenden Preise volatil genug sein, um Absicherungsstrategien lohnenswert zu machen. Spekulanten mögen Liquidität in einen Futures-Markt einbringen, aber kommerzielle Absicherer verleihen ihm ihren wirtschaftlichen Sinn. In diesem Testfall ist die Argumentation für Rechenleistung recht stark: Lange Vorlaufzeiten beim Hochfahren neuer Kapazitäten können die Preisgestaltung volatil machen. Das Beispiel des Rechenzentrumsbaus „Project Jupiter" von Oracle unterstreicht diesen Punkt. Die Anlage soll erst 2028 online gehen, hat jedoch Rückschläge erlebt, darunter Verzögerungen bei einer geplanten Erdgaspipeline und rechtliche Auseinandersetzungen über Genehmigungen für Wasser- und Luftqualitätsstandards. Generell stiegen die stündlichen Mietpreise für einen Nvidia-H100-Chip, als die Chipengpässe Anfang 2024 am stärksten waren, auf bis zu $8, bevor sie Ende 2025 unter $2 fielen. Eine solche Varianz ist etwas, woran Marktteilnehmer Absicherungsgeschäfte abschließen möchten.

Zweitens müssen sich die Teilnehmer auf einen standardisierten Vertrag einigen. Als die Ölfutures 1983 eingeführt wurden, waren sie darauf ausgelegt, West Texas Intermediate (WTI) als Referenz zu nutzen, wobei Cushing in Oklahoma als physischer Lieferpunkt gewählt wurde. Obwohl WTI nur einen kleinen Prozentsatz der globalen Rohölförderung ausmacht, dient es als Preisbenchmark für den Rest des Marktes. Im Gegensatz dazu kämpften Pioniere des Bandbreitenhandels im Jahr 1999 darum, sich auf einen Standard zu einigen. Zu unterschiedlich waren Zuverlässigkeit, Qualität und Bandbreitendienste, und Versuche, einen Markt zu schaffen, scheiterten zusammen mit ihrem Champion Enron.

In Zusammenarbeit mit dem Indexanbieter Silicon Data hat die CME Group Nvidias H100- und B200-Chips als Referenz für ihre Kontrakte gewählt. Laut Silicon Data lässt sich Kapazität auf einem B200 für $5.86 pro Stunde mieten, für den älteren H100 sind es $2.77. CME plant, Kontrakte einzuführen, die den zukünftigen Wert dieser Mietpreise abbilden, mit Laufzeiten bis zu 36 Monaten. Doch selbst eine GPU-Stunde ist nicht vollständig standardisiert: Die Leistung variiert je nach Cluster-Konfiguration, Netzwerk, Software und Standort. Die rasante Obsoleszenz fragmentiert den Markt weiter, denn eine H100-Stunde ist nicht austauschbar mit einer B200-Stunde, weshalb CME separate Kontrakte für jeden Typ benötigt. Auch gibt es keinen Konsens darüber, wie diese Mietpreise gemessen werden sollen. Ein anderer Indexanbieter, Ornn, hat seinen eigenen Benchmark, und die beiden stimmen nicht immer überein. Bis sich ein Konsens bildet, kann sich ein Derivatemarkt langsam aufbauen.

Drittens erfordert ein lebendiger Derivatemarkt eine diverse Gruppe von Käufern und Verkäufern. Zwiebel-Futures wurden in den USA 1958 explizit verboten, nachdem zwei Händler den Markt aufgekauft hatten. Rechenleistung wird wahrscheinlich nicht auf genau dieselbe Weise monopolisiert werden, aber sie ist bereits hochkonzentriert: Nvidia dominiert die Chip-Lieferung, Hyperscaler kontrollieren einen Großteil der verfügbaren Kapazität, und eine Handvoll KI-Labors deckt einen Großteil der Nachfrage ab.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 16.04.2026 berichtete aktien.news über die neue monatliche Gesprächsserie „KI-Börse" der Financial Times, in der FT-Journalisten mit Wissenschaftlern, Entwicklern und Wirtschaftsführungskräften über die historische Dimension der KI-Entwicklung sprechen.

Am 12.05.2026 meldete aktien.news, dass die CME Group eine Kooperation mit Silicon Data bekanntgegeben hat. Ziel der Partnerschaft ist die Einführung eines neuen Marktes für Compute-Futures – also Terminkontrakte auf Rechenleistung. Die CME Group bringt dabei ihre langjährige Expertise im Bereich Derivate und Rohstoff-Futures ein, während Silicon Data die technische Seite abdeckt.

Am 29.07.2026 berichtete aktien.news, dass die CME Group am 12. Mai 2026 den ersten Terminmarkt für KI-Rechenleistung angekündigt hatte – nur wenige Tage nach einer Prognose von BlackRock-CEO Larry Fink. Auf der Global Conference des Milken Institute im Mai argumentierte Fink, die Nachfrage nach Rechenleistung sei so intensiv geworden, dass „eine neue Anlageklasse Futures auf Rechenleistung kaufen wird". Er verwies dabei auf Engpässe bei Kapazitäten und Chips.

Am 12.08.2026 berichtete aktien.news, dass die CME Group die ersten Futures-Kontrakte plant, die an die Betriebskosten von KI-Chips gekoppelt sind. Der geplante Starttermin ist der 5. Oktober – vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Genehmigung. Die neuen Kontrakte sollen es Unternehmen und Investoren ermöglichen, den Preis für KI-Rechenkapazität zu handeln und abzusichern, ähnlich wie es bei klassischen Rohstoffen wie Öl oder Strom seit Jahrzehnten üblich ist.

Was das für Anleger bedeutet

Der Preis für Rechenleistung hat zunehmend Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von KI, den Wert ihrer Infrastruktur und den damit verbundenen massiven Investitionsboom. Dies gibt Anlegern guten Grund, einen Benchmark dafür zu wünschen. Ob er den Boom bestätigt oder durchsticht, dürften Compute-Futures letztlich mehr als Signal denn als Markt relevant sein – ähnlich wie Skeptiker sich an den ABX-Index für Subprime-Hypotheken erinnern, der eine zuvor undurchsichtige Ecke der Hypothekenfinanzierung beleuchtete und zum Fokuspunkt des anschließenden Abwicklungsprozesses wurde. Deutsche Privatanleger sollten beachten, dass die genannten Hürden – fehlende Standards, hohe Konzentration und uneinheitliche Indizes – die Liquidität neuer Kontrakte begrenzen können.

Ausblick

CME Groups Compute-Futures werden viel Aufmerksamkeit erregen, wenn sie notiert werden. Der zuletzt gemeldete Starttermin ist der 5. Oktober, vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Genehmigung. Die Kontrakte sollen Laufzeiten von bis zu 36 Monaten abbilden. Ob sich ein Konsens bei den Referenzindizes bildet, ist offen: Silicon Data und Ornn stimmen mit ihren Benchmarks nicht immer überein.

Kurz erklärt

  • Compute-Futures: Terminkontrakte, mit denen künftige Preise für Rechenleistung gehandelt und abgesichert werden können.
  • Absicherung (Hedging): Strategie, mit der sich Marktteilnehmer gegen Preisänderungen eines zugrunde liegenden Gutes absichern.
  • Benchmark: Referenzgröße, an der sich Preise eines gesamten Marktes ausrichten.
  • Kontraktstandardisierung: Einheitliche Festlegung von Qualität, Lieferort und Laufzeit eines Terminkontrakts.
Cme GroupKi-RechenleistungCompute-FuturesFuturesNvidia H100Silicon DataKi-MarktRohstoffhandel

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.