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Chinas Geldpolitik treibt Asiens Börsen an

Lockerere Maßnahmen sorgen für Kursgewinne und Bewegung im Devisenhandel

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Chinas Geldpolitik treibt Asiens Börsen an

Die asiatischen Aktienmärkte wurden durch die Aussicht auf eine lockerere Geldpolitik in China gestützt, was sich vor allem an den Börsen in Shanghai und Tokio bemerkbar machte. Am Dienstag schloss die Börse in Shanghai mit einem Plus von rund einem halben Prozent bei 3423 Punkten, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen auf 3996 Punkte zulegte. Die Kursänderung in der chinesischen Geldpolitik sorgte auch in Japan für positive Impulse. Der Nikkei-Index, der 225 Werte umfasst, und der breiter gefasste Topix-Index verzeichneten ähnliche Zugewinne.

Auch in Südkorea führte die Ankündigung marktstabilisierender Maßnahmen zu deutlichen Bewegungen. Der Kospi-Index sprang um 2,4 Prozent nach oben. Die Veränderungen gehen auf die geplante Ausrichtung Chinas zurück, im kommenden Jahr eine „angemessen lockere“ Geldpolitik zu verfolgen. Diese Pläne wurden im Rahmen einer Politbüro-Sitzung bekannt gegeben und könnten Zinssenkungen, eine Ausweitung fiskalischer Maßnahmen sowie den Ankauf von Vermögenswerten umfassen. Genauere Details zu den Vorhaben werden bei der Zentralen Wirtschaftskonferenz erwartet, die ab Mittwoch in Peking stattfindet.

Die Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund schwacher Außenhandelszahlen Chinas. Im November wuchsen die Exporte langsamer als prognostiziert, während die Importe unerwartet zurückgingen. Trotz dieser Ergebnisse traten die Handelsdaten in den Hintergrund, da sich der Fokus der Märkte auf die geldpolitischen Perspektiven richtete. Gleichzeitig warnte Xu Tianchen, Chefökonom der Economist Intelligence Unit, vor langfristigen Folgen der Handelskonflikte. Er sieht in den schwachen Zahlen erste Anzeichen einer Vorverlagerung der Handelsströme im Vorfeld von Zöllen und erwartet, dass die Auswirkungen in den kommenden Monaten spürbar sein werden.

Im asiatischen Devisenhandel zeigte sich der Dollar uneinheitlich. Gegenüber dem Yen legte er leicht auf 151,21 Yen zu, während er gegenüber dem Yuan 0,1 Prozent auf 2424 Yuan verlor. Gegenüber dem Schweizer Franken stieg der Dollar auf 0,87 Franken. Der Euro blieb im Vergleich zum Dollar nahezu unverändert bei 1,05 Dollar, stieg jedoch gegenüber dem Franken leicht auf 0,92 Franken.

AsienAktienmarktBörseNikkeiTopixShanghai Yen

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