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Burger King verteidigt zweiten Platz gegen Wendy's mit Menü-Upgrades

Burger King hat den zweiten Platz bei US-Burgerverkäufen von Wendy's zurückerobert und will ihn mit neuen Menü-Upgrades behaupten.

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Burger King verteidigt zweiten Platz gegen Wendy's mit Menü-Upgrades

Burger King hat den zweiten Platz bei den US-Verkäufen unter den Burgerketten zurückerobert – bislang allerdings nur kurzfristig. Die Fast-Food-Kette will diese Position nun verteidigen. Tom Curtis, der US-Präsident von Burger King, kündigte am Donnerstag an, dass die Marke im kommenden Jahr weitere Upgrades ihrer Kernmenüpunkte plane.

Konkret sollen zentrale Produkte überarbeitet werden, ähnlich wie dies zuvor beim Whopper und bei den Nuggets geschehen ist. Diese Neuerungen hätten weiterhin für höhere Umsätze gesorgt, sagte Curtis. Der Whopper zählt zum bekanntesten Kernsortiment der Kette, die Nuggets gehören zu den meistverkauften Artikeln – beide dienen damit als Gradmesser für die Schlagkraft der Marke.

Im dritten Quartal stiegen die Same-Store-Sales von Burger King in den USA um 8,4 Prozent. Diese Kennzahl, im Deutschen häufig als Umsatz vergleichbarer Filialen bezeichnet, misst die Entwicklung von Restaurants, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind. Sie gilt als wichtiger Indikator dafür, wie stark eine Kette aus eigener Kraft wächst – ohne den Effekt neu eröffneter Standorte. Für Anleger und Analysten ist sie deshalb aussagekräftiger als der reine Gesamtumsatz.

Günstige Ausgangslage für Marktanteilsgewinne

Die Kette sieht sich nun in einer günstigen Position, um ihren Marktanteil weiter auszubauen. Hintergrund ist die Möglichkeit, dass Wendy's an den Privatmarkt geht – also im Rahmen eines sogenannten Take-Private-Deals von der Börse genommen wird. Ein solcher Schritt würde bedeuten, dass sich das Unternehmen künftig außerhalb des öffentlichen Kapitalmarkts neu aufstellt. Burger King könnte daraus Rückenwind für die eigene Expansion im US-Markt ziehen.

Auf Nachfrage zum möglichen Take-Private-Deal von Wendy's betonte Curtis, er respektiere Wendy's sowie die Turnaround-Bemühungen des dortigen CEO. Ein öffentlicher Seitenhieb gegen den Wettbewerber blieb damit aus – trotz des offenen Rennens um den zweiten Platz im US-Burgergeschäft.

Für deutsche Anleger ist die Entwicklung vor allem deshalb relevant, weil Burger King und Wendy's zu den größten Akteuren im US-amerikanischen Fast-Food-Markt zählen. Das Geschäft mit Burgern und Beilagen gilt als stark umkämpft, und der Kampf um Marktanteile entscheidet maßgeblich über Umsatz- und Gewinnentwicklung der Ketten. Ein weiteres wichtiges Signal ist die angekündigte Strategie, das eigene Kernsortiment regelmäßig zu erneuern: Produkt-Upgrades wie beim Whopper und bei den Nuggets sollen Kunden halten und neue gewinnen.

Ob Burger King den zweiten Platz dauerhaft behaupten kann, hängt auch davon ab, wie sich die geplanten Menü-Upgrades im kommenden Jahr auszahlen und wie sich die Eigentümerstruktur bei Wendy's entwickelt. Klar ist bislang nur: Burger King setzt auf die Überarbeitung seiner Klassiker und sieht sich in einer guten Verfassung, um im US-Markt weiter Boden gutzumachen.

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