ANZEIGE

Brookings-Papier: Plan zur Verkleinerung der Fed-Bilanz auf 4,5 Billionen Dollar

Ein neues Brookings-Papier skizziert, wie die Federal Reserve ihre Bilanz von 6,8 auf 4,5 Billionen Dollar senken könnte.

•• 4 Min
Brookings-Papier: Plan zur Verkleinerung der Fed-Bilanz auf 4,5 Billionen Dollar

Die Federal Reserve könnte ihre Bilanz erheblich verkleinern, wenn sie ihr Instrumentarium zur Zinssteuerung grundlegend reformiert und Liquidität auf Abruf bereitstellt. Voraussetzung dafür sind laut einem neuen Papier der Brookings Institution zugleich Regeländerungen, die es Banken erlauben, niedrigere Bargeldreserven zu halten. Der Vorschlag von Chris Hughes, Nichtresident Fellow am Hutchins Center for Fiscal and Monetary Policy des Thinktanks, sieht vor, die Gesamtbestände der Notenbank von derzeit 6,8 Billionen US-Dollar auf rund 4,5 Billionen Dollar zu reduzieren.

Das vorgesehene Volumen der Reserven im Finanzsystem würde demnach von etwa 3 Billionen Dollar auf rund 1 Billion Dollar sinken. Hughes argumentiert, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für mutige Veränderungen gekommen sei. Denn der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh strebt eine kleinere Bilanz an und hat eine Task Force eingesetzt, die Wege zur Umsetzung prüfen soll. „Möglichkeiten, die Betriebssysteme der Fed zurückzusetzen, bieten sich nicht häufig“, schrieb Hughes. „Dieser Moment sollte nicht verpasst werden.“

Von „ample reserves“ zu „elastic reserves“

Wenn die Vorschläge umgesetzt würden, „wäre der Fußabdruck der Fed als Anteil am BIP kleiner als zu jedem Zeitpunkt seit 2008, und die an Banken gezahlten Zinsen würden um etwa zwei Drittel fallen“, schrieb Hughes. Er bezog sich damit auf die Zinskosten der Fed auf ihrer Bilanz, die die Zentralbank in eine beispiellose Phase von Verlusten getrieben haben. Der Schlüssel liegt darin, vom aktuellen System der sogenannten „ample reserves“ (ausreichende Reserven) abzuweichen. Dabei zielt die Fed darauf ab, das Finanzsystem mit großen Bargeldmengen zu überschwemmen, während die Kontrolle über kurzfristige Zinsen über ein kompliziertes Instrumentarium und periodische Wellen des Ankaufs von Zentralbankanleihen erfolgt.

Das neue System würde als „Elastic Reserves“ (elastische Reserven) bezeichnet und wäre reaktionsschneller auf die Marktnachfrage nach Bargeld. Das System der „ample reserves“ hatte sich in den Jahren nach der globalen Finanzkrise entwickelt, die vor fast 20 Jahren begann. Der damalige Schritt der Fed hin zu nahezu Nullzinsen trieb sie dazu, große Mengen an Anleihen zu kaufen, um wirtschaftliche Impulse zu setzen und die Märkte zu stabilisieren. Während der COVID-19-Pandemie kaufte die Fed erneut in großem Umfang Anleihen. Diese Käufe trieben die gesamten Zentralbankbestände von knapp unter einer Billion Dollar auf einen Höchststand von 9 Billionen Dollar im Jahr 2022, bevor die Zentralbank begann, ihre Anleihebestände passiv zu reduzieren.

Streit um Nutzen und Risiken großer Bestände

Für viele aktuelle Fed-Beamte funktionieren die hohen Bestände trotz ihrer Größe unter realen Bedingungen gut. Auch eine Reihe von Experten vertritt die Auffassung, dass Banken, die mit Bargeld überschwemmt sind, besser darauf vorbereitet sind, finanzielle Schwierigkeiten abzufedeln. „Das System hat sich als hochwirksam bei der Lieferung von Zinssteuerung und der Unterstützung des reibungslosen Funktionierens der Kernfinanzmärkte erwiesen“, sagte John Williams, Leiter der New Yorker Fed, am 22. September auf einer Konferenz seiner Bank.

Kritiker der großen Fed-Bestände, darunter Warsh, sind dagegen der Ansicht, dass hohe Bestände an Staats- und Hypothekenanleihen die Finanzmärkte verzerren und die Institution zu sehr in die Rolle hineinversetzen, langfristige Kreditkosten festzulegen. Warsh hat jedoch angemerkt, dass das aktuelle Regime über Jahre aufgebaut wurde und nicht über Nacht geändert werden kann. In seinem Papier bemerkte Hughes, dass „ein großer, fester Bestand an Reserven nicht notwendig ist, um die Geldpolitik effektiv umzusetzen“, und die Fed dies zuverlässig durch einen kleineren strukturellen Bestand gewährleisten könne, der durch elastische Kreditvergabekapazität gestützt wird.

Reform des Instrumentariums und Umbau der Bestände

Wenn die Fed weniger Liquidität in das System gibt, sollte sie das Instrument für stehende Repo-Geschäfte ändern, das qualifizierten Unternehmen schnelles Bargeld bereitstellt. Vorgeschlagen wird, die Obergrenze abzuschaffen und den Satz über den Zinssatz für Reserven anzuheben, während gleichzeitig eine neue Term Liquidity Facility eingeführt wird, die viermonatige Finanzierung gegen eine breite Palette von Sicherheiten versteigert. Das Diskontfenster würde im Mix bleiben, um Notkredite zu gewähren. Zudem sollten die Fed-Bestände in Schatzwechsel (Treasury bills) umgewandelt und von längerfristigen Beständen weg bewegt werden.

Außerdem sollte die Fed ein Ziel für den Secured Overnight Financing Rate (SOFR) festlegen und die Zielgröße für den Federal Funds Rate aufgeben. Hughes zufolge würde dies widerspiegeln, wie die Bank of England Märkten Liquidität bietet, während sie gleichzeitig auf frühere von der Fed angebotene Liquiditätseinrichtungen zurückgreift. „Die Entwicklung neuer Einrichtungen muss mit politischen Änderungen einhergehen, um die strukturelle Nachfrage nach Reserven zu reduzieren“, schrieb er. Dies könne teilweise durch Änderungen der Bankenregulierung sowie durch die Art und Weise geschehen, wie das Finanzministerium sein großes Bargeldkonto bei der Fed verwaltet.

„Neue Liquiditätseinrichtungen und Politiken zur Reduzierung der Reserven-Nachfrage sind notwendige Ergänzungen; keine davon liefert allein dauerhaft eine kleinere Bilanz ohne die andere“, betonte Hughes. Er hoffe, dass die Task Force zur Fed-Bilanz einen „konkreten Bauplan“ zur Verringerung der Bestände liefere und nicht nur eine Liste von Optionen präsentiere. „Führungskompetenz des Vorsitzenden ist entscheidend, angesichts der sich überschneidenden Mandate und ineinandergreifenden Instrumente, die erforderlich sind, um das Betriebssystem zu aktualisieren“, fügte Hughes hinzu und wies darauf hin, dass der Kongress die Änderung auch gesetzlich verankern könnte. Für deutsche Anleger ist die Entwicklung relevant, weil ein kleineres Fed-Bilanzvolumen die globale Liquidität und damit auch die Zins- und Anleihemärkte beeinflussen kann, auf die europäische Portfolios stark reagieren.

Federal ReserveFed-BilanzBrookings InstitutionKevin WarshAmple ReservesElastic ReservesGeldpolitikTreasury Bills

Meistgelesene News

  1. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  2. KI nur für Top-Mitarbeiter: Paysend-CEO setzt auf Leistungsnachweis
  3. Pieper sieht veränderte Marktstruktur als Treiber heftiger Kursausschläge
  4. Iran-Krieg: Hubschrauberabsturz tötet zwei Soldaten, Tankerangriffe bedrohen Hormuz
  5. Iran bietet Öffnung der Straße von Hormus an: Spannungen eskalieren

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.