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Broadcom, MercadoLibre und Micron: Drei Aktien zum Nachkaufen

Drei Wachstumsaktien mit vernünftigen Bewertungen, die Anleger jetzt genauer unter die Lupe nehmen sollten.

• 3 Min
Broadcom, MercadoLibre und Micron: Drei Aktien zum Nachkaufen

Wer sein Portfolio ausbauen möchte, greift oft zu hochfliegenden Wachstumsaktien – doch das birgt Risiken. Überbewertete Titel tendieren dazu, bei Marktrückschlägen besonders stark zu fallen. Stattdessen lohnt sich der Blick auf Aktien mit vernünftigeren Bewertungen. Drei Kandidaten stechen dabei besonders hervor: Broadcom, MercadoLibre und Micron Technology.

Broadcom: KI-Treiber mit fairer Bewertung

Broadcom (AVGO) gehört mit einem Marktwert von zuletzt rund 1,9 Billionen US-Dollar zu den Schwergewichten der Halbleiterbranche. Die Aktie legte im vergangenen Jahr um 36 Prozent zu – und erscheint dennoch fair bewertet. Das aktuelle erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei 19,8 und damit leicht unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 20,7. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 24 ist zwar hoch, lässt sich aber durch das rasante Wachstum begründen.

Die Zahlen sprechen für sich: Im zweiten Quartal des Unternehmens, über das Anfang Juni berichtet wurde, stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 48 Prozent, der Nettogewinn legte um mehr als 50 Prozent zu. Besonders beeindruckend: Der Halbleiterumsatz im Bereich künstliche Intelligenz (KI) schnellte um 143 Prozent in die Höhe. In den vergangenen 15 Jahren erzielte Broadcom durchschnittliche jährliche Zuwächse von 36 Prozent.

Broadcom ist dabei mehr als ein reiner Chiphersteller. Das Unternehmen bietet auch Softwarelösungen an – darunter drahtlose und kabelgebundene Technologien, Cybersicherheit und Speichersysteme. Diese Diversifikation macht Broadcom widerstandsfähiger gegenüber Schwankungen in einzelnen Marktsegmenten.

MercadoLibre: Lateinamerikas E-Commerce-Gigant mit Nachholpotenzial

Wer eine geografische Diversifikation sucht und Bedenken gegenüber dem US-Aktienmarkt hat, sollte MercadoLibre (MELI) in Betracht ziehen. Das Unternehmen ist das führende E-Commerce- und Fintech-Unternehmen Lateinamerikas und verzeichnete zuletzt 126 Millionen einzigartige Käufer sowie 83 Millionen monatlich aktive Nutzer – ein Plus von 29 Prozent im Jahresvergleich zum ersten Quartal.

Die Wachstumsdynamik ist beachtlich: Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das gesamte Zahlungsvolumen legte um 50 Prozent zu. Trotz dieser starken Kennzahlen ist die Aktie im vergangenen Jahr (Stand: 7. Juli) um 27 Prozent gefallen. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt zuletzt bei nur 2,9 – deutlich unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 5,3.

Das zentrale Argument der Optimisten: Der E-Commerce in Lateinamerika steckt noch in den Kinderschuhen, was erhebliches Wachstumspotenzial verspricht. Hinzu kommt das Fintech-Geschäft, das Menschen mit unzureichendem Bankzugang mit Kreditkarten und weiteren Finanzdienstleistungen versorgt. In den vergangenen zehn Jahren erzielte MercadoLibre durchschnittliche jährliche Zuwächse von fast 29 Prozent.

Micron Technology: Explosives Wachstum dank KI-Boom

Micron Technology (MU) ist der dritte Kandidat auf der Liste – und liefert die spektakulärsten Wachstumszahlen. Im vergangenen Jahr (Stand: 7. Juli) stieg die Aktie um 683 Prozent. Trotz dieses enormen Kursanstiegs erscheint der Speicherchipspezialist mit einem erwarteten KGV von 6,1 noch vertretbar bewertet. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei 12,43.

Der KI-Boom hat die Nachfrage nach Microns Produkten massiv angeheizt. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 345 Prozent, der Nettogewinn legte um rund 1.400 Prozent zu. CEO Sanjay Mehrotra betonte, dass Micron auf Rekordniveau in Technologie, Produkte und Lieferkapazitäten investiere, um der schnell wachsenden Nachfrage der Kunden gerecht zu werden.

Alle drei Unternehmen profitieren auf unterschiedliche Weise vom strukturellen Megatrend der künstlichen Intelligenz – sei es als Chiphersteller, Softwareanbieter oder Speicherspezialist. Für Anleger, die Wachstum mit vertretbaren Bewertungen kombinieren möchten, bieten Broadcom, MercadoLibre und Micron Technology interessante Einstiegspunkte.

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Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
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  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

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