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Bitcoin unter Druck: Kurs schwankt um 67.000 Dollar-Marke

Die größte Kryptowährung kämpft mit anhaltender Volatilität und liegt 47 Prozent unter Rekordhoch.

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Bitcoin unter Druck: Kurs schwankt um 67.000 Dollar-Marke

Bitcoin setzt seine volatile Kursentwicklung fort und notierte am Mittwoch bei rund 66.975 Dollar. Die weltweit größte Kryptowährung bewegt sich damit weiterhin deutlich unter ihrem Allzeithoch von über 126.000 Dollar, das im Oktober erreicht wurde. Seitdem befindet sich der Kurs in einem ausgeprägten Abwärtstrend.

Besonders intensiv gestaltete sich der Ausverkauf im vergangenen Monat. Am 5. Februar durchbrach Bitcoin die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar und rutschte bis knapp über 60.000 Dollar ab – ein Niveau, das von Marktteilnehmern als kritische Unterstützung betrachtet wird. Zwar erholte sich die Kryptowährung anschließend wieder über 70.000 Dollar, doch weitere Zugewinne blieben aus. Der Kurs verharrt seither in einer Handelsspanne zwischen 66.000 und 72.000 Dollar.

Aktuell liegt Bitcoin rund 47 Prozent unter seinem Rekordstand. Diese deutliche Korrektur belastet viele Anleger, die auf eine Fortsetzung der Rallye gesetzt hatten.

Mehrere Faktoren belasten den Markt

Die Schwäche am Kryptomarkt hat verschiedene Ursachen. Ein wesentlicher Faktor ist die Volatilität bei US-Technologieaktien, mit denen sich Krypto-Assets häufig im Gleichklang bewegen. Wenn Tech-Werte unter Druck geraten, zieht dies oft auch Bitcoin und andere digitale Währungen nach unten.

Der massive Ausverkauf am 5. Februar wurde durch eine Welle von Zwangsliquidationen ausgelöst. Dabei werden Händler gezwungen, ihre Positionen zu schließen, sobald der Bitcoin-Preis einen bestimmten Punkt erreicht. Dies erzeugt einen Kaskadeneffekt, der den Verkaufsdruck erheblich verstärken kann. Mittlerweile haben sich diese Liquidationen jedoch verlangsamt.

Zusätzliche Unsicherheit bringt die US-Geldpolitik. Anleger wägen ab, welche Auswirkungen die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden durch Präsident Donald Trump haben könnte. Eine mögliche Wende in der Zinspolitik könnte die Märkte nachhaltig beeinflussen.

ETF-Abflüsse erhöhen Druck

Ein weiterer belastender Faktor waren Verkäufe durch Emittenten von Bitcoin-Exchange-Traded-Funds. Diese ETFs halten große Bestände der digitalen Münze, und Abflüsse aus diesen Produkten erhöhten den Verkaufsdruck auf die Kryptowährung. Allerdings zeigt sich hier eine Trendwende: In den letzten drei Tagen verzeichneten Bitcoin-ETFs wieder Nettozuflüsse, was als positives Signal gewertet werden kann.

Marktteilnehmer diskutieren intensiv, ob der typische Bitcoin-Zyklus noch intakt ist. Dieser bezieht sich auf das historische Muster nach einem sogenannten Halving-Ereignis, das alle vier Jahre stattfindet. Dabei werden die Belohnungen für Bitcoin-Miner halbiert, was das Angebot an neuen Bitcoins verlangsamt. Diese Angebotsverknappung ging in der Vergangenheit oft Rallyes auf neue Rekordhochs voraus.

Experten erwarten weitere Korrekturen

Das jüngste Halving fand im April 2024 statt. Während einige Beobachter befürchten, dass der traditionelle Zyklus gebrochen sein könnte, deuten viele Anleger und Analysten darauf hin, dass das Muster durchaus noch funktioniert. Die aktuelle Korrektur könnte demnach Teil des normalen Zyklus sein.

Experten rechnen mit weiteren Rücksetzern. McClurg erwartet, dass Bitcoin im Sommer auf bis zu 50.000 Dollar fallen könnte, bevor sich "die Dinge im Herbst wenden". Auch Markus Thielen von 10X Research sieht das Niveau von 50.000 Dollar als mögliches Ziel. Für langfristig orientierte Anleger könnten solche Rücksetzer jedoch Einstiegschancen bieten, sofern sie an die grundsätzliche Entwicklung des Kryptomarktes glauben.

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