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Bitcoin fällt unter 67.000 Dollar – US-Arbeitsmarktdaten im Fokus

Kryptowährung verliert 2,6 Prozent vor wichtigen Konjunkturdaten, die Fed-Zinspolitik beeinflussen könnten.

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Bitcoin fällt unter 67.000 Dollar – US-Arbeitsmarktdaten im Fokus

Bitcoin ist am Mittwoch im asiatischen Handel unter die psychologisch wichtige Marke von 67.000 US-Dollar gefallen. Die weltweit größte Kryptowährung notierte zuletzt bei 67.126 Dollar und verlor damit 2,6 Prozent an Wert. Anleger warten gespannt auf die US-Arbeitsmarktdaten, die im Tagesverlauf veröffentlicht werden.

Der Bitcoin-Kurs hatte sich zuletzt von dem Einbruch nahe der 60.000-Dollar-Marke erholt, konnte jedoch keine nachhaltigen Gewinne oberhalb von 70.000 Dollar verzeichnen. Dies spiegelt die anhaltende Volatilität und fragile Stimmung am Kryptomarkt wider.

Der ursprünglich für vergangene Woche geplante US-Arbeitsmarktbericht wurde aufgrund eines kurzen Government Shutdowns verschoben. Ökonomen erwarten für Januar einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft um etwa 70.000. Die Arbeitslosenquote dürfte stabil bei rund 4,4 Prozent bleiben.

Inflationsdaten als nächster Meilenstein

Neben den Arbeitsmarktdaten richtet sich die Aufmerksamkeit der Händler bereits auf den US-Verbraucherpreisindex, der am Freitag veröffentlicht wird. Diese Daten könnten die Inflationserwartungen weiter prägen und die Aussichten für künftige Zinsentscheidungen der Federal Reserve beeinflussen.

Laut dem CME Fedwatch Tool erwarten Marktteilnehmer, dass die Fed die Zinsen bis Juni stabil halten wird. Die Notenbank hatte Ende 2025 dreimal in Folge die Zinsen gesenkt. Normalerweise stützen Erwartungen einer lockereren Geldpolitik Risikoanlagen wie Bitcoin, da sie die Opportunitätskosten für das Halten unverzinster Vermögenswerte senken.

Allerdings verlief dieser Zyklus anders als gewohnt: Der Bitcoin-Kurs blieb trotz der Fed-Zinssenkungen gedämpft. Analysten nennen verringerte Liquidität, schwaches institutionelles Interesse und schwindendes spekulatives Interesse als belastende Faktoren für die Digitalwährung.

Robinhood enttäuscht mit Quartalszahlen

Die schwache Stimmung am Kryptomarkt zeigt sich auch bei den Geschäftszahlen von Robinhood Markets. Der Online-Broker meldete am Dienstag schwächer als erwartet ausgefallene Quartalsergebnisse. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um mehr als 8 Prozent nach.

Die Fintech-Plattform verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatz von rund 1,28 Milliarden Dollar und lag damit deutlich unter den Analystenprognosen von 1,40 Milliarden Dollar. Besonders die kryptobezogenen Umsätze fielen deutlich, was die verhaltene Marktnachfrage widerspiegelt und die Zuwächse im Aktien- und Optionshandel zunichtemachte.

Altcoins unter Druck

Auch die meisten Altcoins gerieten am Mittwoch unter Druck und weiteten ihre Verluste aus. Die weltweit zweitgrößte Kryptowährung Ethereum verlor 2,7 Prozent auf 1.952 Dollar. XRP, die Nummer drei der Kryptowelt, sank um 4 Prozent auf 1,36 Dollar.

Solana und Polygon gaben jeweils um 4,1 Prozent nach, während Cardano um 2,5 Prozent fiel. Unter den Meme-Tokens rutschte Dogecoin um 3 Prozent ab. Die breite Schwäche am Kryptomarkt unterstreicht die vorsichtige Stimmung der Anleger vor den wichtigen Konjunkturdaten.

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