BCM Resources meldet starke Kupfer-Skarn-Mineralisation in Bohrloch TK21
Das kanadische Explorationsunternehmen hat sein Diamantbohrloch TK21 im Thompson-Knolls-Projekt in Utah erfolgreich abgeschlossen.

BCM Resources Corporation (TSXV: B) hat sein Diamantbohrloch TK21 auf dem zu 100 Prozent unternehmenseigenen Projekt Thompson Knolls (TK) im Millard County im US-Bundesstaat Utah in einer Tiefe von 4.241 Fuß (1.293 Meter) abgeschlossen. Das gab das kanadische Mineralexplorationsunternehmen am 15. Oktober 2026 bekannt. TK21 ist ein senkrechtes Bohrloch, das von der Plattform des zuvor gebohrten Lochs TK5 abgeteuft wurde.
TK5 war mit einer Neigung von 88 Grad und einem Azimut von 222 Grad angesetzt worden. Es hatte in einer Tiefe von 2.758 Fuß (840,6 Meter) eine Kupfer-Skarn-Mineralisation durchschnitten, bevor das Bohrloch wegen schwieriger Bohrbedingungen verloren ging. Skarne sind metamorphe Gesteinszonen, die bei der Intrusion von Magma in karbonatische Gesteine entstehen und häufig Kupfer, Gold oder Molybdän in wirtschaftlich interessanten Konzentrationen führen können.
Dr. Sergei Diakov, Präsident und CEO von BCM Resources, kommentierte: „Wir freuen uns, melden zu können, dass das Bohrloch TK21 das Vorhandensein signifikanter Kupfer-Skarn-Mineralisation bestätigt hat, ähnlich wie bei TK8 und TK5 im Westen. Obwohl wir auf die Analyseergebnisse warten müssen, um die Gehalte zu bestätigen, geben uns visuelle Beobachtungen von disseminiertem Chalkopyrit über mehrere Skarnintervalle hinweg Anlass zur Hoffnung, dass wir uns in der Nähe der proximalen Skarnumgebung befinden.“
Diakov ergänzte, dass die zuvor angekündigte geophysikalische Vermessung über dem Projektgebiet erfolgreich abgeschlossen wurde. Der geophysikalische Dienstleister verarbeite derzeit die Daten, um 3D-Modelle von Untergrundanomalien zu erstellen, die zur Planung der Bohrungen für das kommende Phase-5-Bohrprogramm bei TK genutzt werden können.
Bohrergebnisse im Detail
Nach Angaben des Unternehmens durchschnitt TK21 signifikante mineralisierte Kupferskarne über eine Bohrlänge von rund 1.000 Fuß (304,8 Meter). Ein Teilintervall von etwa 460 Fuß (140 Meter) Länge enthält nennenswerte Chalkopyritmengen von mehr als einem Prozent nach Volumen. Chalkopyrit ist das wichtigste Kupfererzmineral und damit der zentrale Indikator für die wirtschaftliche Relevanz eines solchen Fundes.
Festgestein wurde in 1.867 Fuß (569 Meter) Tiefe angetroffen, nachdem eine Fanglomerat-Abdeckung durchdrungen worden war. Unmittelbar unterhalb des Fanglomerats bestand das Festgestein aus brekziierten und limonitisierten Guilmette-Kalksteinen, die sich nach unten hin in Simonson-Dolomite und dolomitische Marmore veränderten.
Die erste Kupfermineralisation begann bei etwa 2.952 Fuß (900 Meter) in dolomitischen Marmoren und erstreckte sich bis in eine Tiefe von rund 3.952 Fuß (1.205 Meter). In 4.086 Fuß (1.245,4 Meter) traf TK21 auf den Eureka-Quarzit, der einige diskontinuierliche Zonen sulfidischer Mineralisation aufwies. Das Unternehmen versuchte, die darunterliegende Pogonip-Karbonatformation zu erreichen, um nach zusätzlicher Skarnmineralisation zu testen; das Bohrloch ging jedoch wegen schwieriger Bohrbedingungen im Quarzit in einer Tiefe von 4.241 Fuß (1.293 Meter) verloren.
Ausblick: Bohrloch TK22 und Phase 5
Der Kern des Bohrlochs TK21 wird derzeit protokolliert, gesägt und beprobt. Mit dem Abschluss von TK21 beginnt BCM mit dem Abteufen eines schrägen Bohrlochs, TK22, von derselben Plattform. TK22 wird in einem Azimut von 80 Grad und einer Neigung von 75 Grad ausgerichtet und zielt auf das Bohrloch TK20. Diese Ausrichtung soll es ermöglichen, die verschobene Porphyry-Kupferkernmineralisation sowie das Vorhandensein mineralisierter proximaler Skarne entlang der projizierten Marginalzone des Porphyry-Molybdänglanz-Kerns zu testen, der in TK20 angetroffen wurde.
Analyseergebnisse aus dem Bohrloch TK20 stehen noch aus. Als Gründe nennt das Unternehmen Engpässe in den Laboren und die Notwendigkeit, mehrere Analysetechniken einzusetzen, um eine umfangreiche Elementliste zu analysieren, darunter Molybdän, Kupfer, Gold, Silber und Rhenium. Die Ergebnisse sollen veröffentlicht werden, sobald sie aus dem Labor zurückkehren. Für Anleger bedeutet das: Die visuellen Beobachtungen aus TK21 sind noch keine bestätigten Gehalte – erst die Laborwerte zeigen, ob sich die Hoffnungen in wirtschaftlich relevante Kupfergrade übersetzen.
BCM Resources bezeichnet sich selbst als diversifiziertes kanadisches Mineralexplorationsunternehmen, das sich hauptsächlich auf die Weiterentwicklung seiner zu 100 Prozent kontrollierten Entdeckung Thompson Knolls (Porphyry Cu, Au, Ag, Mo) konzentriert. Daneben hält das Unternehmen Explorationsprojekte für Kupfer, Gold und Molybdän in British Columbia. Richard R. Redfern, M.Sc., ein zertifizierter professioneller Geologe und „qualifizierte Person“ im Sinne des National Instrument 43-101, hat die Informationen der Pressemitteilung geprüft und genehmigt; Redfern ist Aktionär und ehemaliges Vorstandsmitglied des Unternehmens.
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