Banyan Gold erweitert Goldmineralisierung zwischen Airstrip und Powerline
Sechs Bohrungen bei AurMac im Yukon liefern hochgradige Goldschnitte; AX-26-921 durchteuft vier mineralisierte Zonen in der Lücke zwischen den Depots.

Die Banyan Gold Corp. (TSX-V: BYN, OTCQB: BYAGF) hat Ergebnisse von sechs Bohrungen aus dem Airstrip-Depot („Airstrip") am AurMac-Projekt im kanadischen Yukon veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Bohrung AX-26-921, die hochgradiges Gold in vier voneinander getrennten Zonen durchteufte. Die Schnitte belegen nach Unternehmensangaben Erweiterungen von Domänen innerhalb der mineralisierten Lücke zwischen den Airstrip- und Powerline-Depots.
AX-26-921 lieferte 0,85 g/t Au über 28,9 Meter, 1,34 g/t Au über 20,2 Meter, 1,89 g/t Au über 10,1 Meter und 1,18 g/t Au über 27,5 Meter. Innerhalb dieser Intervalle liegen deutlich höhere Einzelabschnitte: 12,44 g/t Au über 1,2 Meter, 15,40 g/t Au über 0,6 Meter, 12,10 g/t Au über 0,8 Meter und 16,50 g/t Au über 1,4 Meter. Das Unternehmen weist ausdrücklich darauf hin, dass alle angegebenen Intervalle Bohrlochlängen sind; die angenähert berechneten wahren Breiten werden als Prozentsätze der Bohrlochintervalllängen ausgedrückt.
Die Mineralisation ist in sulfidische Replacement-Gesteine karbonatischer metasedimentärer Gesteine eingebettet, die hangend unter den Hauptdomänen des Airstrip liegen. Damit deutet sich an, dass die hochgradigen Zonen auch in der Tiefe unterhalb der Lücke zwischen den beiden Depots kontinuierlich fortbestehen.
Erweiterungspotenzial auch im Osten des Airstrip
Neben AX-26-921 heben die übrigen fünf Bohrungen der Meldung Erweiterungen zu höhergradigen Zonen im zentralen Bereich des Airstrip hervor. AX-26-904 schnitt 0,79 g/t Au über 14,1 Meter, einschließlich 25,70 g/t Au über 0,3 Meter. AX-26-908 traf 7,11 g/t Au über 1,3 Meter innerhalb von 0,62 g/t Au über 18,5 Meter sowie 2,97 g/t Au über 3,7 Meter.
AX-26-909 erreichte 0,69 g/t Au über 23,3 Meter, AX-26-913 0,82 g/t Au über 7,3 Meter und AX-26-915 0,96 g/t Au über 39,6 Meter. Die Bohrung AX-26-921 im Querschnitt 466900mE hebt das Erweiterungspotenzial für hochgradige Domänen in der Lücke zwischen Airstrip und Powerline nahe der südlichen Ausdehnung der konzeptionellen Grube für die geschätzte Mineralressource hervor. Die Bohrungen AX-26-904, -908, -909 und -915 im Querschnitt 467300mE zeigen entsprechendes Potenzial für höhergradige Domänen nach Osten im Airstrip.
Geologie: Kalkhaltige Wirtsgesteine und sichtbares Gold
Die Domänen Cal_1 und Cal_2 – kalkhaltige metasedimentäre Gesteine – sind die primären Wirtsgesteine der Goldmineralisierung am Airstrip. Hinzu kommen extensionale Quarzgänge in den Quarziten. Eine bemerkenswerte Zone wurde im Liegenden des Airstrip geschnitten, wo hochgradige Mineralisation und sichtbares Gold in extensionalen Quarzgängen identifiziert wurden, die stratigraphisch unterhalb des Hauptdepots im Quarzit eingelagert sind. Das Potenzial für solche Liegend-Domänen war bereits in früheren Bohrungen erkannt worden und wird in dieser Saison getestet.
Sichtbares Gold trat in AX-26-921 ab 265,1 Metern auf, assoziiert mit Bismut-Sulfosalzen und Arsenopyrit in einem extensionalen Quarzgang. In AX-26-913 wurde ab 176,3 Metern Gold in Verbindung mit Arsenopyrit in einem extensionalen Quarzgang dokumentiert.
Das Blockmodell der Mineralressourcenschätzung (MRE) wird durch mineralisierte und lithologische Domänen begrenzt. Die Blöcke messen 10 mal 10 mal 5 Meter; nur Blöcke oberhalb der Schwelle von 0,30 g/t Au und innerhalb der konzeptionellen Grubenschale bei einem Goldpreis von 3.500 US-Dollar je Unze fließen in die Schätzung ein.
„Das Programm dieses Jahres zielt darauf ab, Bereiche mit hochgradiger Mineralisierung genau zu lokalisieren, insbesondere dort, wo das aktuelle Ressourcenmodell nicht-mineralisierte Regionen zeigt", erklärte Tara Christie, Präsidentin und CEO von Banyan. AX-26-921 habe signifikante hochgradige Schnitte erzielt, die auf ein Potenzial für Erweiterungen und verbesserte Gehalte zwischen den Airstrip- und Powerline-Depots hindeuten. Die mehreren mineralisierten Intervalle zeigten die Kontinuität der höhergradigen Zonen in der Tiefe des Airstrip-Depots unterhalb der Lücke.
Christie zufolge untermauern die Ergebnisse, dass Erweiterungsmöglichkeiten am AurMac neben den frühen Entdeckungen bei Nitra weiterhin bestehen. Die nächste Explorationsphase von Banyan soll sich darauf konzentrieren, die primären Bereiche innerhalb von AurMac zu identifizieren, die zum anfänglichen 10-Jahres-Produktionsprofil für Gehalt und Förderung beitragen. Daraus sollen weitere Studien jenseits der Vorläufigen Wirtschaftlichkeitsprüfung folgen. Zusätzliches hangendes Bohren ist bereits geplant, um das Ausmaß der hochgradigen Mineralisation in der Tiefe innerhalb und direkt südlich der konzeptionellen Grubengrenze weiter zu testen.
