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Atomic Eagle sichert Schlüsselgenehmigungen für Uranprojekt Muntanga in Sambia

Das ASX-gelistete Unternehmen erhält ESIA- und RAP-Genehmigungen – ein bedeutender Meilenstein zur Risikominderung für das Uranprojekt.

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Atomic Eagle sichert Schlüsselgenehmigungen für Uranprojekt Muntanga in Sambia

Atomic Eagle hat zwei wesentliche Genehmigungen für sein Uranprojekt Muntanga in Sambia erhalten. Die Zambia Environmental Management Agency (ZEMA) erteilte die Genehmigung für die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (ESIA), während das Büro des Vizepräsidenten eine „No Objection"-Genehmigung für den Umsiedlungsaktionsplan (RAP) ausstellte. Laut Unternehmensangaben stellen diese beiden Genehmigungen zusammen die wesentlichen umwelt- und sozialrechtlichen Erlaubnisse dar, die für einen späteren Baubeginn des Projekts erforderlich sind.

CEO Phil Hoskins bezeichnete den Schritt als bedeutenden Fortschritt: „Die Sicherung sowohl der ESIA- als auch der RAP-Genehmigungen markiert einen großen Schritt nach vorne für das Muntanga-Projekt und reduziert das Risiko auf dem Weg zur künftigen Erschließung erheblich." Hoskins betonte zudem, dass die Genehmigungen eine starke Bestätigung durch wichtige Regierungsbehörden seien und die enge Abstimmung mit den Regulierungsbehörden sowie das Engagement der Stakeholder widerspiegelten.

Das Unternehmen sieht in den Genehmigungen auch ein Signal für Sambias Unterstützung einer verantwortungsvollen Uranförderung und die Attraktivität des Landes als Bergbaustandort. Muntanga sei damit als erschließungsbereites Asset positioniert – ein Profil, das im aktuellen Uranmarkt als zunehmend selten und strategisch wertvoll gilt, da nur wenige Projekte neues Angebot für das erwartete strukturelle Defizit liefern könnten.

Strategie bleibt auf Ressourcenwachstum ausgerichtet

Trotz der erreichten Genehmigungsmeilensteine betont Atomic Eagle, dass sich die Kernstrategie des Unternehmens nicht geändert hat. Der Fokus liegt weiterhin darauf, die Ressourcenbasis zu vergrößern und einen großflächigeren Bergbaubetrieb zu definieren, bevor eine Erschließungsentscheidung in Betracht gezogen wird. Muntanga befindet sich demnach weiterhin in einer Phase des Ressourcenwachstums und der Optimierung.

Die strategischen Prioritäten des Unternehmens umfassen konkret:

  • Erweiterung der Mineralressourcenbasis durch das laufende Bohrprogramm
  • Einbeziehung zusätzlicher bestehender Ressourcen, die derzeit nicht in der Machbarkeitsstudie enthalten sind
  • Neuoptimierung von Projektgröße und -konfiguration
  • Positionierung des Projekts für ein wesentlich größeres und robusteres Erschließungsszenario

Atomic Eagle begründet diesen Ansatz mit der Überzeugung, dass die Projektökonomie in Muntanga das Potenzial hat, sich bei entsprechender Größe erheblich zu verbessern. Die Maximierung dieser Größe sei der entscheidende Faktor für den langfristigen Shareholder Value. Der Übergang zum Bau habe derzeit keine Priorität; der Zeitpunkt der Erschließung werde auf die Ergebnisse der Projektoptimierung, die Marktbedingungen und den Abschluss künftiger technischer Arbeiten abgestimmt.

Umfangreiche Auflagen und Gültigkeitsfrist des RAP

Die ESIA-Genehmigung ist an eine umfassende Reihe von Verpflichtungen zum Umwelt- und Sozialmanagement geknüpft. Dazu zählen die Umsetzung eines Umwelt- und Sozialmanagementplans, laufende Umweltüberwachung und Berichterstattung an die ZEMA sowie Maßnahmen zu Strahlenschutz, Wassermanagement und Verschmutzungskontrolle. Auch Schutz der biologischen Vielfalt, Landsanierung sowie Tailings-Management-Programme gemäß den Anforderungen der ZEMA und der Radiation Protection Authority sind vorgeschrieben.

Der RAP orientiert sich an international abgestimmten Grundsätzen, die den Leistungsstandards der International Finance Corporation entsprechen. Er umfasst einen Rahmen für Entschädigungen zu vollen Wiederbeschaffungskosten, eine detaillierte Haushaltszählung und ein Vermögensregister, strukturierte Umsiedlungsplanung sowie ein mehrjähriges Programm zur Wiederherstellung der Lebensgrundlagen. Zusätzlich ist ein formaler Beschwerdemechanismus vorgesehen.

Wichtig für den weiteren Zeitplan: Der RAP ist ab dem Datum der Genehmigung 18 Monate lang gültig. Sollte Atomic Eagle nicht innerhalb dieser Frist mit der Umsetzung beginnen, ist eine neue RAP-Genehmigung erforderlich. Das Unternehmen geht davon aus, vorbehaltlich der Erledigung verfahrenstechnischer Angelegenheiten – einschließlich der Zuweisung von Mitteln für den RAP – ein Schreiben zur Freigabe der Umsetzung zu erhalten.

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