ANZEIGE

Asiatische Währungen gemischt: Yen schwächelt nahe 158 pro Dollar

Der US-Dollar hält seine Gewinne, während der japanische Yen auf 158 pro Dollar fällt und asiatische Währungen sich gemischt zeigen.

•• 3 Min
Asiatische Währungen gemischt: Yen schwächelt nahe 158 pro Dollar

Die asiatischen Währungen präsentierten sich am Mittwoch uneinheitlich, während der US-Dollar nahe seiner jüngsten Höchststände verharrte. Besonders im Fokus stand der japanische Yen, der auf 158 pro Dollar abrutschte. Hintergrund sind die Unsicherheit über die geldpolitischen Aussichten der Bank of Japan (BOJ) sowie wieder aufkeimende fiskalische Bedenken in Japan.

Der US-Dollar-Index notierte bei rund 102,03 und legte damit um 0,2 Prozent zu. Das USD/JPY-Paar stieg um 0,2 Prozent auf 158,38. Auch andere Hauptwährungspaare gerieten unter Druck: EUR/USD fiel um 0,2 Prozent auf 1,124, GBP/USD sank um 0,2 Prozent auf 1,325. Der australische Dollar notierte bei rund 0,6973 US-Dollar, der neuseeländische Dollar bei 0,5610 US-Dollar.

Steigende Ölpreise und Renditen belasten

Für zusätzlichen Druck auf das Währungsumfeld sorgten steigende Ölpreise und höhere Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen. Nach Angaben des Iran wurden die Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus intensiviert, woraufhin der Ölpreis zeitweise um bis zu ein Prozent auf rund 101,50 US-Dollar pro Barrel stieg. In der Folge kletterte die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe um drei Basispunkte auf rund 5,31 Prozent.

An den Märkten warten Anleger nun gespannt auf die Protokolle der September-Sitzung der Federal Reserve sowie auf mehrere Reden von Fed-Funktionären, um Hinweise auf den nächsten Zinsschritt zu erhalten. Die Fed wird die Protokolle ihrer Sitzung vom 15. und 16. September veröffentlichen, in der sie die Zinsen anhob, um die Inflation zu bekämpfen. Zu Wort kommen sollen unter anderem Christopher Waller, Neel Kashkari und Alberto Musalem.

Erst am Dienstag hatte Kansas City Fed-Präsident Jeff Schmid erklärt, die Zentralbank müsse die Zinsen weiter anheben, um die Inflation zu senken. Der Dollar war zuletzt unter leichten Druck geraten, da weichere Daten zur US-PCE-Inflation und zum Arbeitsmarkt die Erwartungen für eine Zinserhöhung im Oktober gedämpft hatten. Die Märkte preisen jedoch weiterhin weitere Verschärfungen gegen Ende dieses Jahres und im Jahr 2027 ein.

Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung von mindestens 25 Basispunkten im Oktober ist laut CME FedWatch auf 20,5 Prozent gefallen, nach etwa 51 Prozent vor einer Woche. Für eine Erhöhung im Dezember wird dagegen weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von 84,5 Prozent eingepreist.

BOJ-Vertreterin für schrittweise Zinserhöhungen

Der Yen verharrte in der Mitte der 158er-Region, nachdem ein neues Mitglied des BOJ-Vorstands, Ayano Sato, erklärt hatte, sie unterstütze die Anhebung der Zinsen in mehreren Schritten. Berichten zufolge, die sich auf mit dem Thema vertraute Personen beziehen, könnte die BOJ diesen Monat signalisieren, dass die zugrunde liegende Inflation ihr Ziel von zwei Prozent weitgehend erreicht hat. Dies würde ihre Bereitschaft unterstreichen, die Zinsen erneut anzuheben.

Chang Wei Liang, FX- und Kreditstratege bei DBS, sagte, der Yen könnte leicht schwächer bleiben, während die japanische Regierung einen zweiten Nachtragshaushalt prüft. Die Märkte könnten negativ reagieren, weil Behörden zuvor angedeutet hätten, dass kein weiteres Paket geplant sei und stattdessen Reservefonds für Katastrophen und andere Notfälle verwendet würden, so Chang.

Rupie unter Druck, Indien im Fokus

Das USD/INR-Paar stieg um 0,2 Prozent auf 96,61, wobei die Rupie durch Ölpreise über 100 US-Dollar und höhere US-Renditen belastet wurde. Allgemein wird erwartet, dass die Reserve Bank of India die Zinsen um 25 Basispunkte auf 5,50 Prozent anhebt, was die erste Erhöhung seit Februar 2023 wäre. Die Kommentare von Gouverneur Sanjay Malhotra werden aufmerksam beobachtet, um Signale für den weiteren politischen Kurs zu erkennen.

Radhika Rao, Senior Economist bei DBS, sagte, der makroökonomische Hintergrund habe sich seit der August-Sitzung erheblich verändert, mit Ölpreisen über 100 US-Dollar und der Fed, die ihren Verschärfungszyklus bereits wieder aufgenommen habe. Die entscheidende Frage sei, ob es sich bei der Bewegung einfach um eine Neubewertung nach den Zinssenkungen des Vorjahres handle oder um den Beginn eines längeren Verschärfungszyklus. DBS erwartet eine weitere Erhöhung im vierten Quartal, wobei das Risiko zusätzlicher Erhöhungen steigt, solange die Ölpreise hoch bleiben und die Wetterbedingungen ungünstig bleiben.

In der gesamten Region stieg das USD/CNH-Paar um 0,05 Prozent auf 6,7043, während USD/CNY unverändert bei 6,7046 lag. Das USD/KRW-Paar sank um 0,01 Prozent auf 1.337,85 und das USD/SGD stieg um 0,12 Prozent auf 1,2788. Woanders wurde der Euro durch neue Bedenken hinsichtlich der europäischen Fiskalpositionen belastet. Französische Staatsanleihe-Futures entwickelten sich schwächer als deutsche Äquivalente, während Investoren die Aussichten für das französische Defizit bewerteten. Die Sorgen um die vorgezogene Wahl in Spanien verstärkten den allgemeinen Druck auf den Euroraum.

Asiatische WährungenYenUs-DollarFederal ReserveBank Of JapanÖlpreiseZinserhöhungUsd/Jpy

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.