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Wochenausklang bringt leichte Kursgewinne

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Wochenausklang bringt leichte Kursgewinne

Die US-Börsen haben den Black Friday nach dem Thanksgiving-Feiertag mit leichten Gewinnen abgeschlossen. Der verkürzte Handelstag endete in einer ruhigen Atmosphäre, in der die Hoffnung auf weitere geldpolitische Lockerungen die Kurse unterstützte. Der Dow Jones Industrial erhöhte sich um 0,61 Prozent auf 47.716 Punkte, was auf Wochensicht ein Plus von gut drei Prozent bedeutete. Im November blieb der Index dagegen nahezu unverändert. Der S&P 500 legte um 0,54 Prozent zu und erreichte 6.849 Zähler. Der Nasdaq 100 verbuchte ein Plus von 0,78 Prozent und kam auf 25.434 Punkte. Der technologielastige Index hat seit Jahresbeginn seinen Rückstand auf die europäischen Märkte inzwischen aufgeholt.

Für Aufmerksamkeit sorgte eine technische Störung beim Börsenbetreiber CME, der Probleme in einem Rechenzentrum aufgrund unzureichender Kühlung gemeldet hatte. Betroffen waren Aktien-Futures auf große US-Indizes, die vor Börsenöffnung häufig zur Trendbestimmung genutzt werden. Experten bezeichneten die Auswirkungen wegen des geringen Handelsvolumens als begrenzt, verwiesen jedoch darauf, dass der Vorfall die Bedeutung stabiler Marktstrukturen verdeutliche.

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Black Friday freundlich. Der DAX setzte seine Erholung fort und stieg um 0,29 Prozent auf 23.836 Punkte. Auf Wochensicht ergab sich ein Plus von mehr als drei Prozent, während der November mit einem leichten Minus von rund einem halben Prozent endete. Marktbeobachter verwiesen auf eine Mischung aus geringer Handelsaktivität und der Erwartung, dass ein erfolgreicher Start ins Weihnachtsgeschäft dem Markt zusätzlichen Auftrieb geben könnte. In Europa führte auch die Hoffnung auf Fortschritte im Ukraine-Konflikt zu einer verbesserten Stimmung. Gleichzeitig stärkte die Aussicht auf eine mögliche Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember die Risikobereitschaft.

Konjunkturdaten aus Deutschland zeigten nur geringe Marktwirkung. Die Arbeitslosenquote sank im November zum Vormonat leicht auf 6,1 Prozent, blieb jedoch höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Einzelhandelsumsätze gingen im Oktober preisbereinigt stärker zurück als erwartet. Die Inflation verharrte im November mit einem Anstieg von 2,3 Prozent über der Zwei-Prozent-Marke, wobei Dienstleistungen erneut deutlich teurer wurden.

Der US-Dollar bewegte sich ebenfalls spürbar und stand vor seinem größten Wochenverlust seit Juli. Der Euro blieb mit 1,1598 Dollar stabil. In der Luftfahrt meldete Airbus Einschränkungen beim Betrieb bestimmter Pratt & Whitney-Triebwerke bei extremen Kältebedingungen. An den deutschen Märkten rückte Delivery Hero in den Fokus, nachdem Großaktionäre verstärkten Druck auf das Unternehmen ausübten und ein möglicher Verkauf diskutiert wurde. Die Aktie legte daraufhin deutlich zu.

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