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VW Nutzfahrzeuge: ID.Buzz verdoppelt Verkäufe trotz Gesamtrückgang

Volkswagen Nutzfahrzeuge verzeichnete 2025 einen Absatzrückgang von 2,1 Prozent auf 401.000 Fahrzeuge. Während der Elektro-Bulli ID.Buzz mit verdoppelten Verkaufszahlen glänzt, schwächeln Transporter und Amarok deutlich.

VW Nutzfahrzeuge: ID.Buzz verdoppelt Verkäufe trotz Gesamtrückgang

Die Sparte Volkswagen Nutzfahrzeuge hat im Geschäftsjahr 2025 weltweit 401.000 Fahrzeuge ausgeliefert – ein Minus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das gab der Konzern am Standort Hannover bekannt. Besonders die klassischen Bestseller Transporter und Pick-up Amarok büßten deutlich an Absatz ein.

Elektro-Bulli als Hoffnungsträger

Einen Lichtblick bietet der vollelektrische ID.Buzz: Die Auslieferungen des Elektro-Bullis verdoppelten sich auf über 60.000 Einheiten – ein neuer Rekordwert. Auch der Multivan legte kräftig zu und steigerte die Verkäufe um rund ein Drittel auf knapp 39.000 Fahrzeuge. Beide in Hannover produzierten Modelle markieren damit neue Bestwerte in ihrer Geschichte.

Polnische Produktion stabilisiert

Positive Signale kamen zudem aus dem polnischen VW-Werk: Sowohl der Caddy als auch der Crafter verzeichneten leichte Zuwächse. Diese Erfolge konnten die Verluste bei den beiden Problemkindern Transporter und Amarok allerdings nicht vollständig kompensieren. Die beiden Modelle entstehen in Kooperation mit Ford und werden dort gefertigt.

Marktanteil versus Volumen

"Beim ID.Buzz erreichen wir in Europa fast 25 Prozent Marktanteil in unserem Segment", erklärte Markenchef Stefan Mecha gegenüber der Automobilwoche. Doch der Manager dämpfte die Euphorie: Marktanteile allein seien nicht ausschlaggebend. "Für die Auslastung und Kostenstruktur unserer Werke sind die absoluten Stückzahlen entscheidend – und die bleiben hinter den Erwartungen zurück, wenn der Gesamtmarkt stagniert."

Ausblick für Anleger

Die Zahlen zeigen die Transformation der Nutzfahrzeugsparte: Während die Elektrifizierung Fortschritte macht, kämpft VW mit schrumpfenden Volumina im Kerngeschäft. Für Investoren bleibt die Frage, ob die E-Offensive schnell genug an Fahrt aufnimmt, um die Rückgänge bei konventionellen Modellen auszugleichen. Die Werksauslastung und damit die Profitabilität stehen im Fokus.

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