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Volkswagen informiert Aktionäre auf Hauptversammlung

Softwareprobleme und Digitalisierung sind größte Herausforderungen

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Volkswagen informiert Aktionäre auf Hauptversammlung

Heute findet die Hauptversammlung des Volkswagen-Konzerns statt. Oliver Blume, der neue Porsche-Chef, soll dem Autogiganten wieder mehr Teamgeist einhauchen und operativen Problemen wie der kriselnden Softwareentwicklung und dem schwächelnden Geschäft in der einstigen VW-Bastion China entgegenwirken. Das vergangene Jahr war für den Konzern turbulent. Unter anderem musste der langjährige Chef Herbert Diess an der Konzernspitze dem jüngeren Blume weichen. Die Hauptversammlung beginnt um 10 Uhr.

Die Bedeutung von Software und digitalen Diensten in heutigen Autos nimmt immer weiter zu. Allerdings tun sich die Hersteller oft schwer damit. Volkswagen tauschte am Montag aufgrund von Verzögerungen in der Entwicklung die Führung seiner Software-Sparte Cariad aus. Auf der Hauptversammlung wird zudem auch die vergleichsweise schwache Kursentwicklung der VW-Aktie ein wichtiges Thema sein. Während der Börsengang der Sportwagentochter Porsche als Erfolg gilt, trat die ebenfalls im DAX gelistete Volkswagen-Vorzugsaktie auf der Stelle.

Auch die Wiederwahl von Aufsichtsratsmitgliedern, darunter der Familienvertreter Wolfgang Porsche, steht auf der Tagesordnung. Porsche hat zwar die für das Gremium geltende Regelaltersgrenze von 75 Jahren bereits überschritten, wird aber aufgrund seines Einflusses als einer der größten Aktionäre dennoch zur Wiederwahl empfohlen. Porsche wird am Tag der Hauptversammlung 80 Jahre alt und soll für eine volle Amtszeit von fünf Jahren erneut in das Gremium einziehen.

Die Mehrheitsverhältnisse bei Volkswagen sind klar verteilt. Die Holding der Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, die Porsche SE, hält mit 53 Prozent den größten Stimmrechtsanteil vor dem Land Niedersachsen mit 20 Prozent und dem Staatsfonds aus Katar mit 17 Prozent. Die Vorzugsaktionäre haben dagegen kein Stimmrecht.

Die Aktie von Volkswagen konnte sich in den letzten Wochen von ihren Tiefständen erholen. Die Support-Zone bei der VW-Aktie zwischen 115,00 Euro und 120,00 Euro hat aus charttechnischer Sicht gehalten. Mit dem Sprung über die 50-Tage-Linie hat die Aktie vorerst Luft bis zur 200-Tage-Linie, die aktuell bei 132,65 Euro verläuft.

VolkswagenAktienPorsche

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