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Vier-Minuten-Morgenroutine: Mentaltrainerin verrät ihren Erfolgsschlüssel

Dr. Cindra Kamphoff, Coach für mentale Leistungsfähigkeit, empfiehlt eine vierteilige Technik für einen erfolgreichen Start in den Tag.

Vier-Minuten-Morgenroutine: Mentaltrainerin verrät ihren Erfolgsschlüssel

Wer morgens produktiv und fokussiert in den Tag starten möchte, muss dafür nicht Stunden investieren. Dr. Cindra Kamphoff, Gründerin des Mentally Strong Institute und erfahrene Mentaltrainerin, empfiehlt eine vierteilige Routine, die insgesamt nur vier Minuten dauert. Kamphoff hat bereits mit Olympioniken, NFL-Teams und CEOs von Fortune-500-Unternehmen zusammengearbeitet – und schwört auf diese einfache Technik.

Die Methode biete eine Möglichkeit, „den Tag mit positiver Energie und einem positiven Fokus zu beginnen", erklärte Kamphoff gegenüber CNBC Make It. Besonders praktisch: Die Routine lässt sich überall durchführen – beim Föhnen der Haare, beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit. Jeder der vier Schritte dauert dabei nur etwa eine Minute. Laut Kamphoff berichten ihre Klienten, dass sie sich danach „selbstbewusster, motivierter" und fokussierter fühlen.

Schritt 1: Dankbarkeit praktizieren

Der erste Schritt besteht darin, jeden Morgen mindestens eine Minute innezuhalten und „über Dinge nachzudenken, für die Sie dankbar sind". Kamphoff betont dabei, dass es nicht darum geht, nur das Positive zu sehen: „Man kann für Dinge dankbar sein, die leicht oder schwer sind." Sie empfiehlt, sich einen mentalen „Zusammenschnitt der Höhepunkte" der eigenen Beziehungen, Lebenserfahrungen sowie Karriere- und Geschäftsmöglichkeiten vorzustellen.

Auch wenn es zunächst kitschig klingen mag: „Dankbarkeit ist eine der stärksten Emotionen", so Kamphoff. Regelmäßige Dankbarkeitsübungen können langfristig Stress und Angstzustände reduzieren, den Fokus und den Schlaf verbessern sowie eine positivere Grundhaltung fördern. Bekannte Persönlichkeiten wie Oprah Winfrey und Jack Dorsey haben ebenfalls berichtet, dass Dankbarkeit ein fester Bestandteil ihrer täglichen Routine ist.

Schritt 2: Den eigenen Sinn reflektieren

Im zweiten Schritt geht es darum, sich zu fragen, warum man tut, was man tut – bevor man gedanklich die To-do-Liste abarbeitet. „Die meisten Menschen denken nur an ihre Aufgaben und die Dinge, die sie im Laufe des Tages erledigen müssen, anstatt wirklich darüber nachzudenken, warum sie es tun", sagt Kamphoff. Sie empfiehlt, sich die Menschen vorzustellen, auf die man an diesem Tag Einfluss haben wird, und darüber nachzudenken, wie man „seine Bestimmung durch die Arbeit lebt".

Ein klares Bewusstsein für den Sinn der eigenen Arbeit kann laut Kamphoff dazu führen, dass man sich motivierter und engagierter fühlt – und potenziell sogar positive Auswirkungen auf die Lebenserwartung hat.

Schritt 3: Tagesabsichten festlegen

Der dritte Schritt geht über die klassische To-do-Liste hinaus. Kamphoff empfiehlt, eine Minute damit zu verbringen, zu entscheiden, „wer Sie sein wollen" und wie Sie in der Welt „auftreten wollen". Konkrete Beispiele könnten sein: „Ich werde mein Team heute mutig führen" oder „Ich werde bei den heutigen Besprechungen voll und ganz präsent sein."

Das Festlegen solcher Absichten erhöhe laut Kamphoff tatsächlich die Wahrscheinlichkeit, diese auch zu erreichen: „Es hilft Ihnen, als die Person und Führungskraft aufzutreten, die Sie sein wollen."

Schritt 4: Positives Selbstgespräch führen

Im letzten Schritt empfiehlt Kamphoff, positives Selbstgespräch zu üben, um mentale Stärke und Selbstvertrauen aufzubauen. „Den Tag mit kraftvollen Gedanken und einer starken Botschaft zu beginnen, hilft dabei, Schwung aufzubauen", sagt sie. Dabei sollte man sich fragen: „Was muss ich über mich selbst, meine Führung und meine Fähigkeiten denken, um meine Vision zu erreichen?"

Kamphoff schlägt vor, Affirmationen zu formulieren, die mit „Ich werde", „Ich kann" oder „Ich bin" beginnen. Wer etwa nervös ist, vor einem großen Publikum zu sprechen, könnte sich sagen: „Ich bin der beste Redner, den die Leute je gehört haben." Diese Aussagen „werden Ihnen helfen, sich daran zu erinnern, wer Sie sind", so Kamphoff. „Das ist kraftvoll, denn man wird zu dem, was man über sich selbst denkt."

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