ANZEIGE

US-Midterms: Demokraten besser als erwartet

Joe Biden hat seiner Partei ein gutes Wahlergebnis bescheinigt

•• 4 Min
US-Midterms: Demokraten besser als erwartet

Nach dem unerwartet starken Abschneiden der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen gab es im Weißen Haus Grund zum Feiern. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Joe Biden, hat erklärt, dass seine Partei die Wahl gewonnen hat. In seiner ersten Rede im Weißen Haus nach den Zwischenwahlen stellte Biden fest, dass "die Demokraten eine starke Nacht hatten". Angesichts der Parteizugehörigkeit der Konservativen hatten die Medien und Meinungsführer eine "große rote Welle" vorausgesagt, wie ein mutmaßlicher Erdrutschsieg der Republikaner bezeichnet worden wäre. Der US-Präsident fügte hinzu: "Und das ist nicht passiert."

Er lobte die Zwischenwahlen zum Kongress am Dienstag als "hervorragend für die Demokratie" und "gut für Amerika".

Biden räumte jedoch ein, dass nicht alle Wählerinnen und Wähler mit der Richtung, die die Nation einschlägt, einverstanden sind. "Außerdem haben die Wähler ihre anhaltende Frustration gezeigt. Das erkenne ich an", sagte er. Aber er sagte auch, dass er keinen Grund sieht, irgendeinen Aspekt seiner Regierung wesentlich zu verändern.

Gleichzeitig bekräftigte er seinen Wunsch, mit den oppositionellen Republikanern zusammenzuarbeiten. Der 79-jährige Demokrat erklärte, er sei offen dafür, bei einer Vielzahl von Themen nachzugeben. "Die Zukunft Amerikas ist zu rosig, um sich in endlosen politischen Konflikten zu verstricken."

Er drohte jedoch damit, sein Veto gegen jedes republikanische Gesetz einzulegen, das die Gesundheitsfürsorge untergraben oder die Abtreibung landesweit verbieten würde. Nach der Wahl drückte er die Hoffnung aus, dass sie weiterhin zusammenarbeiten würden, um die Ukraine zu unterstützen, so Biden.

Die Demokraten unter der Führung von US-Vizepräsident Biden haben bei den Zwischenwahlen die Erwartungen übertroffen und einen Siegeszug der oppositionellen Republikaner gestoppt. Eine endgültige Entscheidung über die künftige Machtverteilung zwischen den beiden Kammern ist noch nicht gefallen. Vor der Wahl hatten die Demokraten eine knappe Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus.

Bei den Republikanern zeichnet sich eine leichte Mehrheit im Repräsentantenhaus ab, aber sie sind noch weit von ihren Zielen entfernt. Es wurde noch kein Sieger bekannt gegeben.

Es könnte noch ein paar Wochen dauern, bis klar ist, welche Partei die Kontrolle über den Senat haben wird, in dem es derzeit ein knappes Rennen gibt. Das liegt daran, dass in Georgia am 6. Dezember nach einem engen Rennen zwischen den demokratischen und republikanischen Kandidaten eine Stichwahl erforderlich ist.

Nach Georgia blieben nur noch die Ergebnisse aus Nevada und Arizona übrig, wo die Briefwahlstimmen noch ausgewertet wurden. Hier siegten die Republikaner mit 49 zu 48. Beide Parteien verfügen nun über 50 Sitze im Senat, und Vizepräsidentin Kamala Harris hat die Möglichkeit, ein Unentschieden zu brechen, indem sie für die Demokraten stimmt.

Die Wahlen sind ein verheerender Rückschlag für Donald Trump, Bidens Vorgänger im Amt, auch wenn das Endergebnis zunächst nicht offensichtlich ist. Wegen der hohen Inflationsrate und Bidens miserablen Umfragewerten hatten die Republikaner mit einem Erdrutschsieg gerechnet, der als "rote Welle" bezeichnet wird. Dies hätte Trump vor seinem baldigen Start einer wiederauferstandenen Präsidentschaftskampagne geholfen.

Führende Republikaner räumten bereits in der Wahlnacht ein, dass ein vorhergesagter "roter Tsunami" bei den Kongresswahlen nicht eingetreten ist. Mehmet Oz, ein Trump-Unterstützer, der u. a. für den Senat in Pennsylvania kandidierte, verlor eine entscheidende Wahl gegen den Demokraten John Fetterman.

Aber die zweite Amtszeit von Präsident Biden ist durch den drohenden Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus stark belastet. Damit könnten die Republikaner die Gesetzesvorhaben der Demokraten praktisch stoppen.

Der ehemalige Präsident Trump sagte, dass seine Republikaner eine "großartige" Wahlnacht haben werden. Auf der von ihm mitgegründeten Plattform Truth Social schrieb Trump, dass der Großteil der von ihm unterstützten Kandidaten bei den vermeintlichen Zwischenwahlen gewonnen hat. Wer hat jemals besser abgeschnitten, fragte er.

In der Tat haben bekannte Trump-Unterstützer in engen Rennen schlecht abgeschnitten oder lagen zurück. Er hat Kandidaten unterstützt, die dort am besten abgeschnitten haben, wo die Zustimmung der Republikaner bereits hoch ist. Einem Bericht von CNN zufolge soll der Rechtspopulist nach den Ergebnissen der Zwischenwahlen Mitarbeiter/innen "angeschrien" haben.

Trump war auch Zeuge, wie Ron DeSantis, ein Kandidat aus seiner eigenen Partei, das Gouverneursrennen in Florida gewann. Der rechtsgerichtete Hardliner erhielt über 60 % der Stimmen und festigte damit seine Position als aufsteigender Stern unter den Republikanern. Im Jahr 2024 könnte DeSantis gegen Trump um die republikanische Kandidatur antreten.

Auf die Frage, ob er 2024 erneut kandidieren werde, sagte Trumps Nachfolger Joe Biden, dass er diese Entscheidung Anfang des nächsten Jahres treffen werde. In einer Rede im Weißen Haus erklärte Biden: "Mein Ziel ist es, wieder zu kandidieren." Aber er sagte, dass es "letztendlich eine Entscheidung der Familie" sein wird.

Der 79-Jährige fügte hinzu, dass er es mit seiner Entscheidung "nicht eilig" habe. Er sagte, dass er mit einer Entscheidung Anfang des nächsten Jahres rechnet, nachdem er mit seiner Frau Jill gesprochen hat.

USARegierungWahlen

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.