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US-Demokrat Meeks stoppt Bombenverkauf an Israel nicht

Gregory Meeks lehnt 2,8-Milliarden-Dollar-Waffenpaket mit 40.000 2.000-Pfund-Bomben ab

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US-Demokrat Meeks stoppt Bombenverkauf an Israel nicht

Der ranghöchste Demokrat im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses, Gregory Meeks, hat angekündigt, den geplanten Verkauf von 2.000-Pfund-Bomben an Israel nicht zu unterstützen. Der Abgeordnete aus New York begründete seine Entscheidung mit der Befürchtung, dass die Munition nicht im Einklang mit dem Völkerrecht eingesetzt werden könnte.

Die Trump-Administration plant laut einem mit dem Verkauf vertrauten US-Beamten, Israel ein Waffenpaket im Wert von 2,8 Milliarden Dollar zu schnüren. Dieses Paket umfasst Zehntausende hochzerstörerische 2.000-Pfund-Bomben – eine der zerstörerischsten Munitionsarten im US-Arsenal.

Hintergrund des Waffenpakets

Die Vorsitzenden der Kongressausschüsse prüfen Waffenverkäufe nach einem informellen Verfahren. Die alleinige Einwendung von Meeks reicht jedoch nicht aus, um Präsident Trump davon abzuhalten, den Verkauf fortzusetzen. Der Präsident kann einen Notfall erklären, der einen sofortigen Verkauf erforderlich macht, und damit die Kongressprüfung umgehen.

Trump hatte bereits zuvor die Prüfung durch den Kongress umgangen, um militärische Verkäufe an Israel zu beschleunigen. Dies spiegelt seine engen Beziehungen zur Regierung von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wider – selbst bevor die beiden Länder am 28. Februar den Krieg gegen Iran begannen.

Meeks' Bedenken

In einer Erklärung betonte Meeks, er stehe fest zum Schutz Israels. Gleichzeitig äußerte er jedoch schwerwiegende Bedenken: „Aber der vorgeschlagene Verkauf von 40.000 2.000-Pfund-Bomben durch die Trump-Administration, einige der zerstörerischsten Munitionen in unserem Arsenal, wirft schwerwiegende, ungelöste Bedenken hinsichtlich der Frage auf, wie diese Munition in dicht besiedelten Gebieten im Gazastreifen und im Libanon eingesetzt werden könnte.“

Die 2.000-Pfund-Bomben gehören zu den schwersten konventionellen Bomben im US-Militärarsenal. Ihr Einsatz in dicht besiedelten städtischen Gebieten wie dem Gazastreifen oder Teilen des Libanon könnte verheerende zivile Opfer zur Folge haben.

Politische Dimension

Der Fall zeigt die Grenzen der Einflussmöglichkeiten einzelner Kongressabgeordneter auf die US-Außen- und Rüstungspolitik auf. Obwohl Meeks als ranghöchster Demokrat im einflussreichen Auswärtigen Ausschuss eine prominente Stimme ist, kann er den Präsidenten nicht rechtlich binden.

Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen im Nahen Osten. Israel und die USA führen seit dem 28. Februar gemeinsam Krieg gegen den Iran, was die strategische Bedeutung des Waffenpakets unterstreicht.

Für deutsche Anleger ist der Vorgang insofern relevant, als Rüstungsausgaben und geopolitische Konflikte direkte Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben können. Insbesondere Rüstungswerte und Unternehmen mit Nahost-Exposure könnten von der Entwicklung betroffen sein. Die endgültige Entscheidung über den Bombenverkauf liegt nun bei Präsident Trump.

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