ANZEIGE

US-Börsen auf Rekordhoch vor entscheidender Q1-Berichtssaison

Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq erklimmen neue Allzeithochs – doch geopolitische Spannungen und Quartalszahlen werden die Märkte fordern.

•• 3 Min
US-Börsen auf Rekordhoch vor entscheidender Q1-Berichtssaison

Die US-Aktienmärkte haben am Freitag kräftige Kursgewinne verbucht und dabei neue Rekordstände erreicht. Auslöser war die Erklärung des Iran, die Straße von Hormus nach einem Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon für „vollständig geöffnet" zu erklären. Die Ölpreise gaben daraufhin deutlich nach, da Sorgen über Versorgungsunterbrechungen abflauten.

Der S&P 500 stieg um 1,2 % und schloss bei 7.126,06 Punkten – damit überschritt er erstmals die Marke von 7.100. Der Nasdaq Composite legte um 1,52 % auf 24.468,48 Zähler zu und verzeichnete damit den 13. Handelstag mit Kursgewinnen in Folge. Der Dow Jones Industrial Average kletterte um 868,71 Punkte bzw. 1,79 % auf einen Schlussstand von 49.447,43 Punkten. Auch der Nebenwerteindex Russell 2000 erreichte mit einem Plus von mehr als 2 % einen neuen Höchststand.

Die Gewinne krönten eine insgesamt starke Woche: Der Dow legte wöchentlich um 3,2 % zu, der S&P 500 stieg um 4,5 % und der Nasdaq kletterte sogar um 6,8 %.

Geopolitische Spannungen kehren zurück

Die Euphorie hielt jedoch nicht lange an. Bereits am Wochenende änderte Teheran seinen Kurs: Nur einen Tag nach der Öffnungserklärung bekräftigte der Iran seine Kontrolle über die Straße von Hormus und griff zwei Schiffe unter indischer Flagge an. Zusätzlich beschlagnahmte ein Zerstörer der US-Marine am Sonntag ein Frachtschiff unter iranischer Flagge. Laut Präsident Trump hatte das Schiff versucht, eine US-Blockade für Schiffe zu umgehen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen.

Die erneuten Spannungen ließen die Ölsorte Brent um etwa 5 % unter die Marke von 95 US-Dollar fallen, während die Futures auf den S&P 500 leicht nachgaben. Auch die europäischen und britischen Aktienmärkte verzeichneten zu Wochenbeginn Verluste.

Fokus auf Fed-Anhörung und Einzelhandelsdaten

In dieser Woche rückt der Zinspfad in den Vordergrund: Kevin Warsh, Trumps Kandidat für den Vorsitz der Federal Reserve, erscheint am Dienstag zu seiner Bestätigungsanhörung vor dem Kongress. Gleichzeitig werden die Einzelhandelsdaten für März veröffentlicht, die weitere Aufschlüsse über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts liefern könnten.

Daneben steht eine ereignisreiche Berichtssaison bevor. Fast ein Fünftel der im S&P 500 gelisteten Unternehmen wird in den kommenden Tagen seine Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Tesla ist am Mittwoch als erster der sogenannten „Magnificent Seven"-Megacaps an der Reihe. Boeing, Intel und Procter & Gamble gehören zu den weiteren namhaften Unternehmen, die in Kürze berichten.

Analysten bleiben optimistisch

Die Strategen von Morgan Stanley prognostizieren für die Unternehmen im S&P 500 ein Gewinnwachstum von 12 % im Jahresvergleich bei einem Umsatzplus von 7 %. Für die Megacaps der „Magnificent Seven" wird für 2026 sogar ein Gewinnwachstum von 25 % erwartet, verglichen mit 11 % für den Rest des Index. „Die Dispersion – sowohl beim Preis als auch beim Gewinn – ist vor Beginn des Quartals erhöht und wird voraussichtlich während der Berichtssaison anhalten, was Raum für idiosynkratische Kursbewegungen lässt", erklärten die Morgan-Stanley-Strategen unter der Leitung von Michael Wilson.

JPMorgan zeigte sich ebenfalls zuversichtlich und betonte, man solle die Schwäche zum Kauf nutzen: „Es scheint, dass viele auf dem falschen Fuß erwischt wurden, als sie bei fallenden Kursen bärisch wurden, und daher nun Positionen wieder aufbauen müssen, was dem Rebound weiteren Auftrieb verleihen sollte. Wir halten an unserem positiven Aktienausblick fest und glauben, dass eine robuste Gewinnentwicklung der Unternehmen diese Haltung stützen wird."

RBC Capital Markets verwies auf Bewertungsargumente: Das marktkapitalisierungsgewichtete Kurs-Gewinn-Verhältnis des S&P 500 liege noch deutlich unter den Höchstständen vom letzten Herbst. Im Vergleich zu Nicht-US-Aktien stehe das relative Multiple im Einklang mit dem Fünfjahresdurchschnitt und nur leicht über dem 20-Jahres-Durchschnitt. „Aus Bewertungssicht gibt es noch reichlich Spielraum nach oben", so die Analysten.

Evercore sieht S&P 500 bei 7.750 Punkten zum Jahresende

Evercore ISI hob hervor, dass die M&A-Aktivität trotz des Kriegschaos frühere Höchststände überschritten habe. Die verbesserte Marktstimmung stütze die Prognose für den S&P 500 von 7.750 Punkten bis zum Jahresende. Gleichzeitig beobachte man aktiv das Potenzial für eine „FOMO-Überhitzung", insbesondere da die Börsengänge der Tech-Giganten SpaceX, OpenAI und Anthropic innerhalb des nächsten Jahres angestrebt werden.

Morgan Stanley bekräftigte abschließend: „Trotz geopolitischer Risiken bleibt die Gewinnbelebungsphase intakt, getrieben durch die Rückkehr eines positiven operativen Hebels." Die Einschätzung, dass sich die Märkte in einem frühen Zyklus befinden, bleibe ebenso abseits des Konsenses wie die Prognose einer breiteren Führung bei den Kurs-Gewinn-Verhältnissen in diesem Jahr.

S&P 500Dow JonesNasdaqBerichtssaisonQ1 ErgebnisseFederal ReserveMagnificent SevenStraße Von Hormus

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.