ANZEIGE

United führt den Aufschwung der Fluggesellschaften trotz schwachem Q3 an

United verfehlt die Schätzungen, Alaska Air enttäuscht, Southwest und American stehen noch aus – höhere Gebühren fangen einen Teil der Kraftstoffkosten auf.

•• 5 Min
United führt den Aufschwung der Fluggesellschaften trotz schwachem Q3 an

Die Aktien der US-Fluggesellschaften erholen sich in dieser Woche nur moderat. Hintergrund sind die frisch vorgelegten Quartalszahlen, die eine starke Nachfrage belegen, zugleich aber auch die Belastung durch deutlich gestiegene Kraftstoffkosten sichtbar machen. Höhere Gebühren kompensieren einen erheblichen Teil dieser Kostensteigerung – vollständig ausgleichen können sie sie bislang aber nicht.

Im Zentrum der Berichtssaison steht United Airlines. Die Fluggesellschaft verfehlte am späten Dienstag die Schätzungen der Analysten und senkte im Zuge der Zahlenvorlage ihre Prognose. Auch Alaska Air blieb hinter den Erwartungen zurück. Damit bestätigt sich ein Muster, das die Branche seit Monaten begleitet: Die Nachfrage nach Flugreisen ist robust, doch die Kerosinrechnung zehrt einen großen Teil des operativen Fortschritts auf.

Noch offen sind die Zahlen von Southwest Airlines, die nach Börsenschluss veröffentlicht werden. American Airlines lädt am frühen Donnerstag zum Investor Call. Für deutsche Anleger sind diese Termine relevant, weil die US-Airlines als Frühindikatoren für die globale Reisekonjunktur und für die Entwicklung der Treibstoffmärkte gelten.

Die Details

United Airlines (Ticker UAL) verfehlte mit seinen am späten Dienstag vorgelegten Zahlen die Analystenschätzungen und senkte anschließend seinen Ausblick. Konkrete Ergebniszahlen für das abgelaufene Quartal wurden in der Berichterstattung bislang nicht genannt. Klar ist: Der Titel gehört zu den Werten, die den moderaten Aufschwung der Branche anführen – trotz des schwachen dritten Quartals.

Alaska Air verfehlte die Erwartungen ebenfalls. Die Fluggesellschaft, die stark im US-Westen und im Alaska-Verkehr positioniert ist, konnte sich dem Branchentrend damit nicht entziehen.

Southwest Airlines steht noch aus. Die in Dallas ansässige Fluggesellschaft will ihre Quartalszahlen nach Börsenschluss vorlegen. American Airlines folgt mit seinem Investor Call am frühen Donnerstag.

Auf Branchenebene zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Auf der einen Seite steht eine anhaltend kräftige Nachfrage, auf der anderen Seite ein erheblicher Anstieg der Kraftstoffkosten. Die Fluggesellschaften reagieren darauf unter anderem mit höheren Gebühren, die einen Teil der Mehrkosten auffangen. Vollständig kompensieren lassen sich die gestiegenen Ausgaben damit offenbar nicht.

Hintergrund: Was bisher geschah

Die aktuellen Zahlen sind Teil einer Entwicklung, die aktien.news in diesem Jahr mehrfach begleitet hat. Bereits am 22.04.2026 berichtete aktien.news, dass United Airlines seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 deutlich nach unten korrigierte. Als Hauptgrund nannte die US-Fluggesellschaft den massiven Anstieg der Kerosinpreise infolge des Krieges gegen den Iran. Der bereinigte Gewinn pro Aktie sollte nun zwischen 7 und 11 US-Dollar liegen. Noch im Januar hatte United einen bereinigten Gewinn je Aktie von 12 bis 14 US-Dollar in Aussicht gestellt – mehr als einen Monat vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran. Von der Nachrichtenagentur LSEG befragte Analysten hatten zuletzt im Schnitt 9,58 US-Dollar je Aktie für das Gesamtjahr erwartet.

Am 16.07.2026 meldete aktien.news gleich zweifach zu United. Zum einen fiel die United-Aktie nach einem enttäuschenden Ausblick auf das Quartalsergebnis. Die Aktie gab um rund 2% nach, nachdem sie zwischenzeitlich sogar mehr als 4% im Minus notiert hatte. Auslöser der Kursschwäche war vor allem der erneute Anstieg der Kerosinpreise. Die Fluggesellschaft rechnete für das laufende Jahr mit zusätzlichen Treibstoffkosten in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar – verglichen mit den Prognosen, die zu Beginn des Jahres 2026 aufgestellt worden waren.

Zum anderen warnte United am Mittwoch desselben Tages vor massiven Mehrkosten durch steigende Treibstoffpreise: Die in Chicago ansässige Fluggesellschaft rechnete für das laufende Jahr mit zusätzlichen Treibstoffkosten von fast 6 Milliarden Dollar gegenüber den Schätzungen vom Jahresbeginn 2026. Trotz dieser erheblichen Belastung hob United damals das untere Ende seiner Gewinnprognose für das Gesamtjahr an – auf einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 9 bis 11 Dollar, gegenüber der im April abgegebenen Prognose von 7 bis 11 Dollar. Der Mittelwert der neuen Spanne lag bei 10 Dollar und damit leicht unter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 10,46 Dollar pro Aktie.

Auch Southwest stand bereits im Fokus. Am 23.07.2026 berichtete aktien.news über ein starkes zweites Quartal, aber einen schwachen Ausblick wegen der Treibstoffkosten. Southwest meldete für das zweite Quartal 2026 einen Gewinnanstieg von mehr als 9% im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte auf 233 Millionen Dollar bzw. 47 Cent pro Aktie, nach 213 Millionen Dollar bzw. 39 Cent pro Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 16,4% auf 8,4 Milliarden Dollar. Bereinigt um Einmaleffekte erzielte Southwest einen Gewinn von 94 Cent pro Aktie. Trotz dieser soliden Quartalszahlen trübte der Ausblick auf das dritte Quartal die Stimmung der Investoren: Die in Dallas ansässige Fluggesellschaft prognostizierte für das laufende Sommerquartal einen bereinigten Gewinn zwischen 50 und 75 Cent pro Aktie – deutlich unter den von Analysten erwarteten Werten.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist der Blick auf die US-Airlines vor allem deshalb interessant, weil sich in ihren Zahlen zwei gegenläufige Kräfte abbilden. Erstens die Nachfrageseite: Die aktuellen Quartalszahlen belegen starke Nachfrageimpulse. Zweitens die Kostenseite: Der Anstieg der Kraftstoffkosten belastet die Margen erheblich. Dass höhere Gebühren einen erheblichen Teil davon kompensieren, zeigt, dass die Fluggesellschaften über Preissetzungsmacht verfügen – ganz verschwinden lassen sich die Mehrkosten dadurch aber nicht.

Wer in Airline-Aktien investiert ist, sollte die Berichtssaison daher nicht nur daran messen, ob die Erwartungen getroffen wurden, sondern auch an der Entwicklung der Kosten. Die Historie dieses Jahres liefert dafür Anschauungsmaterial: United senkte im April die Prognose, hob im Juli das untere Ende wieder an und senkte sie im Rahmen der aktuellen Zahlenvorlage erneut. Diese Volatilität spiegelt die Unsicherheit an den Treibstoffmärkten. Aus den vorliegenden Informationen lässt sich keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung ableiten.

Hinzu kommt die unterschiedliche Betroffenheit der einzelnen Gesellschaften. Während United und Alaska Air die Erwartungen verfehlten, stehen die Zahlen von Southwest Airlines und die Einschätzungen von American Airlines noch aus. Erst danach wird sich zeigen, ob der moderate Aufschwung der Branche breit getragen ist oder auf einzelne Werte beschränkt bleibt.

Ausblick

Der weitere Wochenverlauf liefert die nächsten Datenpunkte. Southwest Airlines wird seine Quartalszahlen nach Börsenschluss veröffentlichen. American Airlines führt am frühen Donnerstag seinen Investor Call durch. Beide Termine dürften Aufschluss darüber geben, ob sich der moderate Aufschwung der Branche fortsetzt und wie stark die Kraftstoffkosten die Prognosen für das laufende Quartal prägen.

United Airlines wiederum hat seine Prognose im Rahmen der aktuellen Zahlenvorlage gesenkt – nachdem das Unternehmen im Juli erst das untere Ende der Jahresprognose angehoben hatte. Damit bleibt die Entwicklung der Kerosinpreise der bestimmende Faktor für die Ertragsaussichten der US-Fluggesellschaften.

Kurz erklärt

  • Bereinigter Gewinn pro Aktie: Gewinnkennzahl je Aktie, bei der Sonder- und Einmaleffekte herausgerechnet werden, um die operative Ertragskraft vergleichbar zu machen.
  • Kerosinpreise: Preise für den speziellen Flugzeugtreibstoff, der einen der größten Kostenblöcke einer Fluggesellschaft ausmacht.
  • Investor Call: Telefon- oder Webkonferenz, in der ein Unternehmen Analysten und Investoren die Quartalszahlen erläutert.
United AirlinesFluggesellschaftenKraftstoffkostenQuartalszahlenKerosinpreiseAlaska AirSouthwest AirlinesAmerican Airlines

Meistgelesene News

  1. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  2. KI nur für Top-Mitarbeiter: Paysend-CEO setzt auf Leistungsnachweis
  3. Pieper sieht veränderte Marktstruktur als Treiber heftiger Kursausschläge
  4. Iran-Krieg: Hubschrauberabsturz tötet zwei Soldaten, Tankerangriffe bedrohen Hormuz
  5. Iran bietet Öffnung der Straße von Hormus an: Spannungen eskalieren

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.