Unilever bringt Eissparte im November an die Börse
Wachstum und 500 Millionen Euro Einsparziel geplant

Die Eissparte des Konsumgüterkonzerns Unilever will vor dem geplanten Börsengang im November ihren Umsatz steigern und gleichzeitig Kosten senken. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, soll der Umsatz ab dem Jahr 2026 organisch jährlich um drei bis fünf Prozent wachsen. Zudem sind mittelfristig Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro vorgesehen, unter anderem durch Produktivitätssteigerungen.
Der Börsengang des Bereichs, der künftig unter dem Namen Magnum Ice Cream Company firmiert, ist für Mitte November geplant. Unilever beabsichtigt, weniger als 20 Prozent der Anteile zu behalten. Zum Portfolio gehören Marken wie Magnum, Langnese und Ben & Jerry’s.
Nach Unternehmensangaben hält die Eissparte einen Marktanteil von rund 20 Prozent am weltweiten Speiseeismarkt, dessen Volumen bei etwa 88 Milliarden US-Dollar liegt. Zu den Wettbewerbern zählt unter anderem Froneri, ein von Nestlé unterstütztes Unternehmen.
Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete der Bereich einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro. Trotz eines vergleichsweise hohen Wachstums in den vergangenen Jahren liegt die Gewinnmarge der Sparte unter dem Niveau anderer Geschäftsbereiche wie Körperpflege oder Kosmetik.
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Zur AktienanalyseMit der Abspaltung verfolgt der Konzern das Ziel, die Unternehmensstruktur zu verschlanken und die Profitabilität zu erhöhen. Konzernchef Fernando Fernandez sieht in dem Schritt einen wichtigen Bestandteil seiner Strategie zur Neuausrichtung des Unternehmens. Auch andere Unternehmen der Branche wie Keurig Dr Pepper hatten in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen ergriffen.


