ANZEIGE

Tech-Aktien unter Druck: Standard Chartered überzeugt mit starken Quartalszahlen

SAP gibt vorbörslich fast 2 Prozent ab, während die Asien-Bank Standard Chartered mit 27 Prozent Gewinnplus glänzt.

•• 6 Min
Tech-Aktien unter Druck: Standard Chartered überzeugt mit starken Quartalszahlen

Die jüngsten Entwicklungen an den Finanzmärkten zeigen eine deutliche Divergenz: Während der Technologiesektor mit erheblichen Kursverlusten zu kämpfen hat, konnte die auf Asien fokussierte Bank Standard Chartered mit starken Quartalszahlen überzeugen. Auslöser der Verunsicherung waren enttäuschende Quartalsberichte der Software-Unternehmen ServiceNow und Fortinet, die die Sorgen der Anleger hinsichtlich der Auswirkungen künstlicher Intelligenz (KI) auf traditionelle Geschäftsmodelle verschärften.

Auch der deutsche Markt bekam diese Stimmung zu spüren. Die Aktien von SAP fielen im vorbörslichen Handel um fast 2 Prozent. Für Anleger hierzulande ist das von besonderer Bedeutung, zählt SAP doch zu den schwersten Einzelwerten im DAX und gilt als Barometer für den hiesigen Technologiesektor. Ein Kursrückgang beim größten deutschen Softwarekonzern wirkt sich damit unmittelbar auf die Performance des Leitindex aus.

Ganz anders das Bild bei Standard Chartered. Die britische Großbank mit Schwerpunkt Asien übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Gewinn vor Steuern stieg im dritten Quartal um 27 Prozent auf 2,25 Milliarden US-Dollar. Das Management hob daraufhin die Jahresziele an – ein Signal, das an einem Tag, an dem Softwarewerte abgestraft wurden, besonders auffiel.

Die Details

Der Netzwerksicherheitsanbieter Fortinet verzeichnete einen Kurseinbruch von rund 25 bis 27 Prozent. Dabei hatte das Unternehmen seine Jahresprognosen angehoben. Analysten kritisierten jedoch das nachlassende Umsatzwachstum in der Dienstleistungssparte. Da die Aktie in diesem Jahr bereits um 119 Prozent gestiegen war, reagierte der Markt empfindlich auf die verfehlten Erwartungen. Experten raten zur Vorsicht: Ob der Kursrückgang eine Kaufgelegenheit darstellt, bleibt umstritten, da die Aktie auch nach dem Absturz fundamental nicht günstig bewertet ist. Eine Stabilisierung über der 200-Tage-Linie sollte abgewartet werden.

ServiceNow verlor nach einem Gewinnrückgang im dritten Quartal rund 18 Prozent. Zwar hob das Unternehmen den Ausblick für Abonnementumsätze und Cashflow-Margen an, doch die Prognosen für das vierte Quartal enttäuschten. Analysten werten die aktuelle Situation als „Wachstums-Reset“, bei dem eine unklare KI-Wirtschaftlichkeit und eine Verlangsamung bei den verbleibenden Leistungsverpflichtungen (cRPO) die Stimmung belasten. Marktbeobachter empfehlen, die weitere Kursentwicklung abzuwarten, bevor man von einem klaren Kauf- oder Verkaufssignal spricht.

Bei Standard Chartered sticht vor allem die Sparte „Wealth Solutions“ hervor, die das dritte Rekordquartal in Folge verzeichnete. Auch der Bereich Global Markets trug mit einem operativen Einkommenswachstum von 21 Prozent maßgeblich zum Erfolg bei. Das Management verwies auf eine solide Kapitalausstattung mit einer CET1-Quote von 13,8 Prozent sowie eine verbesserte Eigenkapitalrendite. Trotz der Risiken durch das Engagement in China und den dortigen Immobiliensektor profitierte die Bank von ihrem breiten asiatischen Portfolio und dem Wachstum in Indien. Die Aktie, die bereits in den vergangenen zwei Jahren eine starke Performance zeigte, wird von Analysten nach dem jüngsten Update als „vorsichtiger Kauf“ eingestuft. Das Unternehmen hält zudem an seinem Plan fest, zwischen 2024 und 2026 insgesamt 8 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurückzuführen.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 29.07.2026 berichtete aktien.news, dass Standard Chartered im zweiten Quartal 2026 starke Ergebnisse vorgelegt und gleichzeitig einen neuen Aktienrückkauf im Wert von 1 Milliarde US-Dollar angekündigt hatte. Der Vorsteuergewinn stieg damals im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar und übertraf damit den Analystenkonsens von 2,1 Milliarden US-Dollar deutlich. Auch die betrieblichen Erträge überzeugten mit einem Plus von 3 Prozent auf 5,7 Milliarden US-Dollar, während die Schätzungen bei 5,6 Milliarden US-Dollar lagen.

Ebenfalls am 29.07.2026 meldete aktien.news, dass die Bank im ersten Halbjahr einen Vorsteuergewinn von 4,78 Milliarden Dollar erzielt hatte – ein Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und deutlich über der Analystenprognose von 4,52 Milliarden Dollar. Daraufhin hob Standard Chartered sein Ertragsziel für das Gesamtjahr an und erwartete nun ein Wachstum im mittleren Bereich einer Spanne von 5 bis 7 Prozent, nachdem zuvor lediglich das untere Ende dieser Spanne angepeilt worden war. Die in Hongkong gehandelten Aktien sprangen nach der Ergebnisveröffentlichung um mehr als 5 Prozent nach oben und erreichten ein fast 19-Jahres-Hoch.

Die Reihe der starken Vorlagen ist allerdings nicht frei von Rückschlägen. Am 24.02.2026 berichtete aktien.news, dass Standard Chartered im vierten Quartal 2024 die Erwartungen der Analysten verfehlt hatte. Die Großbank meldete einen bereinigten Vorsteuergewinn von 1,24 Milliarden US-Dollar – deutlich unter dem Bloomberg-Konsens von 1,38 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach das dennoch einem Anstieg von 18 Prozent gegenüber 1,05 Milliarden Dollar. Die operativen Erträge stagnierten mit 4,85 Milliarden Dollar nahezu auf Vorjahresniveau von 4,83 Milliarden Dollar.

Auf der Technologieseite hatte aktien.news bereits am 09.02.2026 über eine gegenteilige Einschätzung berichtet: Morgan Stanley identifizierte damals nach dem deutlichen Kursrückgang bei Software-Unternehmen interessante Kaufgelegenheiten im Technologiesektor. Die Investmentbank argumentierte, dass die Befürchtungen hinsichtlich einer Verdrängung etablierter Anbieter durch generative KI zu weit gegangen seien und sich nun attraktive Bewertungsniveaus ergäben. Analyst Keith Weiss stellte in einer Kundenmitteilung fest, dass die „maximale Unsicherheit“ die Bewertungsmultiplikatoren im Software-Sektor erheblich belastet habe. Seit Oktober 2024 waren die Multiplikatoren um rund 33 Prozent gefallen, der durchschnittliche Software-Multiplikator lag bei etwa 4,4x EV/Sales.

Was das für Anleger bedeutet

Die aktuellen Kursbewegungen zeigen, wie unterschiedlich der Markt derzeit auf Quartalszahlen reagiert. Bei Softwarewerten wird nicht mehr allein die Prognoseanhebung honoriert – entscheidend sind vielmehr das Umsatzwachstum in den einzelnen Sparten und die Frage, ob sich KI-Investitionen tatsächlich in Erträgen niederschlagen. Bei Fortinet und ServiceNow reichte die Anhebung der Jahresziele nicht aus, um die Enttäuschung über das Quartal und die Aussichten auf das Folgequartal auszugleichen.

Im Bankensektor funktioniert die Logik derzeit anders. Standard Chartered profitiert von der breiten Aufstellung in Asien und vom Wachstum im Vermögensverwaltungsgeschäft. Die Kombination aus Rekordquartalen in der Sparte Wealth Solutions, einem starken Handelsgeschäft und einer soliden Kapitalausstattung stützt die Bewertung. Gleichzeitig bleiben die Risiken aus dem China-Engagement und dem dortigen Immobiliensektor bestehen – ein Faktor, der die Einstufung als „vorsichtiger Kauf“ erklärt.

Für deutsche Privatanleger bedeutet das eine differenzierte Betrachtung: Wer im Technologiesektor engagiert ist, sollte die weitere Entwicklung der KI-Monetarisierung und die Stabilisierung der Kurse im Auge behalten. Wer auf Bankwerte setzt, findet bei Standard Chartered ein Unternehmen, das seine Ziele anhebt und Kapital an die Aktionäre zurückführt. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Ausblick

Standard Chartered hält an seinem Plan fest, zwischen 2024 und 2026 insgesamt 8 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurückzuführen. Nach der Anhebung der Jahresziele im dritten Quartal bleibt abzuwarten, ob die Bank das angehobene Ertragsziel erreicht. Im Technologiesektor richtet sich der Blick auf die Prognosen für das vierte Quartal, die bei ServiceNow enttäuscht haben, sowie auf die Frage, ob sich die Kurse über der 200-Tage-Linie stabilisieren können.

Kurz erklärt

  • cRPO: Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen aus abgeschlossenen Verträgen, die noch nicht als Umsatz verbucht wurden, gelten als Indikator für das künftige Wachstum.
  • CET1-Quote: Eine Kennzahl für die Kernkapitalausstattung einer Bank im Verhältnis zu ihren risikogewichteten Aktiva.
  • 200-Tage-Linie: Der durchschnittliche Kurs einer Aktie über die vergangenen 200 Handelstage, der als Orientierung für den längerfristigen Trend dient.
  • EV/Sales: Eine Bewertungskennzahl, die den Unternehmenswert ins Verhältnis zum Umsatz setzt.
Sap AktieStandard CharteredServicenowFortinetKi-SkepsisQuartalszahlenSoftware-AktienBankensektor

Meistgelesene News

  1. XRP als Millionärsmacher? Warum ein 1.000-facher Anstieg unrealistisch ist
  2. KI nur für Top-Mitarbeiter: Paysend-CEO setzt auf Leistungsnachweis
  3. Trump: Entscheidung über Iran steht bevor – Deal oder Angriff
  4. Tesla nach Q3-Zahlen: Warum die Aktie trotz Rabatt teuer bleibt
  5. Shell und Exxon verkaufen Chemiekonzern Infineum für 8 Milliarden Dollar

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.