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SpaceX plant 1 Million Satelliten für KI-Rechenzentren im Weltraum

Elon Musk beantragt FCC-Genehmigung für solargestützte Satellitenkonstellation – xAI-Fusion könnte Projekt beschleunigen

SpaceX plant 1 Million Satelliten für KI-Rechenzentren im Weltraum

Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX hat bei der US-Regulierungsbehörde FCC einen ambitionierten Antrag eingereicht: Bis zu 1 Million Satelliten sollen die Erde umkreisen und als orbitale Rechenzentren für Künstliche Intelligenz dienen. Die Satelliten würden direkt Sonnenenergie nutzen, um den enormen Strombedarf von KI-Systemen zu decken.

Die Antragsstellung erfolgte nur einen Tag nach Berichten über mögliche Fusionsgespräche zwischen SpaceX und Musks KI-Unternehmen xAI. Eine solche Zusammenführung würde dem Projekt zusätzlichen Schwung verleihen und Musk im intensiven Wettbewerb gegen Tech-Giganten wie Google, Meta und OpenAI stärken. Rechenzentren bilden das physische Rückgrat der KI-Entwicklung und verbrauchen gewaltige Energiemengen.

Laut FCC-Antrag verspricht SpaceX durch die direkte Nutzung konstanter Sonnenenergie im Orbit eine "transformative Kosten- und Energieeffizienz". Die Betriebs- und Wartungskosten sollen deutlich niedriger ausfallen als bei erdgebundenen Rechenzentren. Gleichzeitig würde die Umweltbelastung erheblich reduziert, da keine terrestrischen Energiequellen benötigt werden.

Realistische Zahlen deutlich niedriger

Experten gehen nicht davon aus, dass tatsächlich 1 Million Satelliten ins All geschossen werden. Derzeit befinden sich nur etwa 15.000 Satelliten im Erdorbit. Satellitenbetreiber beantragen jedoch regelmäßig höhere Genehmigungszahlen, um sich Flexibilität bei der Systemgestaltung zu sichern. SpaceX selbst hatte ursprünglich 42.000 Starlink-Satelliten beantragt, betreibt aktuell aber nur rund 9.500 im Netzwerk.

Der Plan steht und fällt mit der Starship-Rakete, SpaceX' nächster Generation wiederverwendbarer Trägerraketen. Das Unternehmen erklärt, dass nur vollständig wiederverwendbare Systeme wie Starship die notwendige Skalierung ermöglichen. Bei hohem Startvolumen könnte Starship Millionen Tonnen Masse pro Jahr in den Orbit befördern – eine Voraussetzung für den Aufbau einer derartigen Satellitenkonstellation.

Starship als Schlüsseltechnologie

Seit 2023 absolvierte Starship elf Testflüge. Elon Musk rechnet damit, dass die Rakete noch 2026 erste kommerzielle Nutzlasten ins All transportieren wird. Starship ist auch entscheidend für die geplante Erweiterung des Starlink-Netzwerks mit leistungsfähigeren Satelliten der nächsten Generation.

Die orbitalen KI-Rechenzentren würden SpaceX eine zentrale Position im globalen KI-Rennen verschaffen. Während terrestrische Rechenzentren zunehmend an Energie- und Kühlungsgrenzen stoßen, könnte die weltraumgestützte Lösung diese Engpässe umgehen. Die FCC-Genehmigung gilt als entscheidende Hürde für die Realisierung des Projekts.

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