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SEC lässt Betrugsklage gegen Krypto-Milliardär Justin Sun fallen

Die US-Börsenaufsicht zieht ihre Zivilklage zurück – während Sun eng mit Trumps Kryptoprojekten verflochten ist.

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SEC lässt Betrugsklage gegen Krypto-Milliardär Justin Sun fallen

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat am Donnerstag beantragt, ihre Zivilklage wegen Betrugs gegen den Krypto-Milliardär Justin Sun einzustellen. Sun steht seit geraumer Zeit im Fokus der US-Strafverfolgungsbehörden, hatte aber gleichzeitig enge Verbindungen zu den Kryptoprojekten von Präsident Donald Trump aufgebaut.

Ein ehemals mit Sun verbundenes Unternehmen einigte sich mit der SEC auf einen Vergleich: Es zahlt ein Bußgeld von 10 Millionen US-Dollar, ohne dabei ein Fehlverhalten einzugestehen oder zu bestreiten. Der Vorwurf lautete, Mitarbeiter des Unternehmens hätten den Markt für den Krypto-Asset TRX manipuliert. Der Vergleich bedarf noch der gerichtlichen Genehmigung.

Wandel in der US-Kryptopolitik unter Trump

Der Ausgang des Verfahrens ist ein deutliches Signal für den Kurswechsel in der amerikanischen Kryptoregulierung. Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus hat sich die Stimmung gegenüber der Branche grundlegend verändert: Der Präsident hat versprochen, Unternehmen zu unterstützen, die zuvor in Rechtsstreitigkeiten mit Bundesbehörden verstrickt waren.

Sun hatte mindestens 75 Millionen US-Dollar in World Liberty Financial investiert, ein Kryptoprojekt, das Trump und seine Söhne im Jahr 2024 ins Leben riefen. Darüber hinaus engagierte er sich als Investor im Memecoin $TRUMP, der der Familie Trump Buchgewinne in Milliardenhöhe bescherte.

Für deutsche Anleger verdeutlicht der Fall die enge Verflechtung zwischen politischer Macht und dem Kryptomarkt in den USA. Die Einstellung der Klage zeigt, wie stark regulatorische Entscheidungen von politischen Rahmenbedingungen abhängen können – ein Risikofaktor, den Investoren bei Kryptoanlagen stets berücksichtigen sollten.

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