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Schwere Stürme legen über eine Million US-Haushalte lahm

Heftige Unwetter treffen den Mittleren Westen und die Mittelatlantik-Region – Ohio verzeichnet mit fast 600.000 Ausfällen die größten Schäden.

Schwere Stürme legen über eine Million US-Haushalte lahm

Schwere Stürme haben am späten Freitagabend mehr als eine Million Haushalte und Unternehmen in den USA ohne Strom gelassen. Betroffen waren vor allem der Mittlere Westen und die Mittelatlantik-Region, wie Daten des Portals PowerOutage.us zeigen. Die Unwetter gehören zu den folgenreichsten Sturmereignissen der Region in jüngster Zeit.

Am stärksten traf es den Bundesstaat Ohio: Rund 598.204 Kunden verloren ihre Stromversorgung, was etwa 11 Prozent der insgesamt rund 5,4 Millionen Verbraucher des Bundesstaates entspricht. Damit war Ohio das Epizentrum der Katastrophe und stellte mehr als die Hälfte aller gemeldeten Ausfälle im gesamten betroffenen Gebiet.

Ohio: Zwei Energieversorger besonders hart getroffen

Innerhalb Ohios trug eine Tochtergesellschaft von American Electric Power (AEP) die größte Last: Rund 248.794 Kunden saßen ohne Strom. AEP versorgt insgesamt etwa 1,5 Millionen Stromkunden im Bundesstaat. Auf Platz zwei folgte FirstEnergy mit rund 225.210 betroffenen Haushalten und Unternehmen.

Für deutsche Anleger und Beobachter sind Ereignisse dieser Art relevant, da Stromausfälle in dieser Größenordnung erhebliche wirtschaftliche Folgekosten verursachen können – von Produktionsausfällen in der Industrie bis hin zu Schäden an Infrastruktur und Privathaushalten. Energieversorger wie AEP und FirstEnergy stehen nach solchen Ereignissen regelmäßig unter Druck, ihre Netzresilienz zu verbessern.

Die genaue Dauer der Ausfälle sowie das vollständige Ausmaß der Schäden waren zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht abschließend bekannt. Behörden und Energieversorger arbeiteten nach eigenen Angaben mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Versorgung.

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