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Samsonite-Aktionäre genehmigen Zweitnotierung an US-Börse

Der Kofferhersteller Samsonite will mit einer US-Notierung mehr amerikanische Investoren gewinnen und die Aktie liquider machen.

Samsonite-Aktionäre genehmigen Zweitnotierung an US-Börse

Die Aktionäre von Samsonite haben am Donnerstag grünes Licht für eine Zweitnotierung in den Vereinigten Staaten gegeben. Auf der Abstimmung wurden mehrere Beschlüsse verabschiedet, die den Weg für das Listing ebnen sollen. Das Unternehmen ist bislang ausschließlich an der Hongkonger Börse notiert.

Samsonite plant, die Notierung über sogenannte American Depositary Shares (ADS) zu realisieren – ein gängiges Instrument, mit dem ausländische Unternehmen an US-Börsen gehandelt werden können. Bereits im vergangenen Monat hatte das Unternehmen seine Absichten öffentlich gemacht. Ziel ist es, die Aktie für US-Investoren zugänglicher zu machen und gleichzeitig die Handelsliquidität zu verbessern.

Starkes Markenportfolio als Basis

Samsonite gehört zu den bekanntesten Namen im globalen Reisegepäckmarkt. Zum Konzern zählen neben der gleichnamigen Kernmarke auch die Premium-Marke Tumi sowie das Massenmarktsegment American Tourister. Mit diesem breiten Portfolio spricht das Unternehmen Verbraucher in unterschiedlichen Preissegmenten an.

Für deutsche Anleger ist Samsonite vor allem als Konsumgüterunternehmen mit globalem Wachstumspotenzial interessant – insbesondere da der internationale Reiseverkehr nach der Pandemie wieder deutlich anzieht. Eine US-Notierung könnte die Bewertung des Unternehmens langfristig stützen, da der amerikanische Kapitalmarkt deutlich größer und liquider ist als die Hongkonger Börse.

Die genauen Details zur Zeitplanung und zur Wahl der US-Börse hat Samsonite bislang noch nicht bekanntgegeben.

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