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Ryanair-Gewinn sinkt trotz Passagierrekord

Niedrige Ticketpreise und Lieferprobleme belasten Europas größte Billigfluggesellschaft

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Ryanair-Gewinn sinkt trotz Passagierrekord

Ryanair hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 einen deutlichen Rückgang des Nettogewinns verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, sank der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro. Der Rückgang wird vor allem auf niedrige Ticketpreise zurückgeführt, die trotz einer hohen Auslastung nicht zur erwarteten Profitabilität geführt haben. Die veröffentlichten Zahlen entsprachen dabei den Erwartungen von Analysten, die im Rahmen einer Umfrage durch Ryanair befragt worden waren.

Trotz des Gewinnrückgangs konnte Ryanair bei der Zahl der beförderten Passagiere einen Rekord aufstellen. In den vergangenen zwölf Monaten nutzten rund 200 Millionen Fluggäste die Dienste des irischen Billigfluganbieters. Ursprünglich hatte das Unternehmen ein Ziel von 205 Millionen Passagieren ausgegeben, musste dieses jedoch aufgrund von Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge durch den US-Hersteller Boeing nach unten korrigieren. Die eingeschränkte Verfügbarkeit neuer Maschinen wirkte sich somit auch auf die Wachstumsziele aus.

Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 zeigt sich das Unternehmen dennoch zuversichtlich. Ryanair-Chef Michael O'Leary erklärte, dass er eine robuste Nachfrage nach Flugreisen im Sommer 2025 erwarte. Diese positive Einschätzung bezieht sich auf das gesamte Streckennetz der Fluggesellschaft. O'Leary geht davon aus, dass im neuen Geschäftsjahr rund 206 Millionen Passagiere befördert werden könnten, was eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde.

Zusätzlich rechnet das Unternehmen mit einem moderaten Anstieg der Ticketpreise. Damit reagiert Ryanair auf die anhaltende Nachfrage und möchte gleichzeitig die Einnahmesituation verbessern. Die Airline verfolgt das Ziel, trotz der Herausforderungen auf dem Flugzeugmarkt und bei den Betriebskosten ihre Position als führender Anbieter im europäischen Billigflugsegment zu behaupten. Das Management sieht die Voraussetzungen dafür als gegeben und setzt auf eine stabile Entwicklung in den kommenden Monaten.

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