ANZEIGE

Russland verschärft Angriffe auf Kiewer Infrastruktur

Moskau droht mit weiteren Schlägen gegen ukrainische Großstädte, während Washington neue Friedensgespräche vorschlägt.

•• 3 Min
Russland verschärft Angriffe auf Kiewer Infrastruktur

Das russische Verteidigungsministerium hat zugesagt, die militärischen Angriffe auf Kiew und andere große ukrainische Städte weiter zu intensivieren. Auslöser ist ein Angriff am Wochenende, bei dem ein zweites großes Brückenbauwerk in der ukrainischen Hauptstadt getroffen wurde. Die jüngste Drohung fällt in eine Phase, in der russische Truppen ihre Schläge gegen Kiew in den vergangenen Wochen bereits deutlich verschärft haben.

Dabei nehmen die Angriffe gezielt Rechenzentren, Telekommunikationsanlagen und die Energieinfrastruktur ins Visier. Das Ziel: den Alltag in der Hauptstadt zu erschweren und vor dem Winter Stromausfälle herbeizuführen. Am Samstag traf eine russische Drohne die zentrale Nordbrücke über den Dnipro in Kiew. Die Fahrbahn wurde beschädigt, der Verkehr musste eingestellt werden. Zwei Personen wurden bei dem Angriff verletzt, wie Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte.

Der Angriff auf die Nordbrücke erfolgte kurz nach der Ankunft des deutschen Kanzlers Friedrich Merz in Kiew. Merz sagte der Ukraine militärische Hilfe in Höhe von 1 Billion Euro (1,1 Billionen US-Dollar) zu. Zuvor hatten russische Drohnen in der Woche wiederholt die Südbrücke in Kiew angegriffen.

Moskau bestätigt Angriff und reagiert auf Selenskyj

In einem am Sonntag über Telegram veröffentlichten Update bestätigte das russische Verteidigungsministerium den Angriff auf die Nordbrücke. Die Brücke „unterstütze den Truppentransport und die Logistik für militärische Fracht“, erklärte das Ministerium. Zudem reagierte Moskau auf Kommentare des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Selenskyj hatte in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit Reuters angekündigt, die Ukraine werde ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien verstärken. Er bezeichnete dies als Vergeltung für eine neue russische Politik von Luftangriffen, die darauf abziele, Menschen zur Aufgabe Kiews und anderer Städte zu zwingen. Der ukrainische Präsident betonte zugleich, dass russische Zivilisten bei diesen Angriffen nicht ins Visier genommen würden. Das russische Verteidigungsministerium erklärte daraufhin, Selenskyj trage „die volle persönliche und politische Verantwortung“ für die verschärften Angriffe.

Konflikt geht in den fünften Winter

Russland hatte vor mehr als viereinhalb Jahren eine Vollinvasion der Ukraine gestartet. Die Kämpfe an der Frontlinie sind praktisch festgefahren, während der Konflikt in einen fünften Winter geht. Für die ukrainische Bevölkerung bedeutet das eine erneute Belastungsprobe, zumal die gezielten Schläge auf die Energieinfrastruktur die Versorgungslage in den kalten Monaten zusätzlich verschärfen dürften.

Unterdessen bewegt sich auch die Diplomatie. Selenskyj teilte am Sonntag über soziale Medien mit, die Trump-Regierung habe ein dreiseitiges Treffen auf technischer Ebene bis Ende Oktober vorgeschlagen. Die Ukraine sei offen dafür, dass die Vereinigten Arabischen Emirate oder ein anderes von amerikanischer Seite vorgeschlagenes Land die Gespräche ausrichtet, fügte er hinzu.

Trump forderte Ende der Raffinerie-Angriffe

US-Präsident Donald Trump hatte Selenskyj zuvor aufgefordert, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, da diese „der Welt schadeten“. Hintergrund sind Unterbrechungen der Kraftstoffversorgung, die weiterhin die Dieselpreise in den USA stützen. CNBC hat sich an einen Sprecher des Weißen Hauses und an die Botschaft Russlands in London gewandt und wartet auf eine Antwort.

Für deutsche Anleger bleibt die Lage an den Energiemärkten damit ein zentraler Unsicherheitsfaktor. Die Kombination aus anhaltenden Infrastrukturangriffen, stockender Diplomatie und möglichen neuen Gesprächsrunden dürfte die Volatilität bei Rohstoff- und Energiepreisen weiter hochhalten. Beobachter richten ihren Blick nun auf den vorgeschlagenen technischen Dreier-Gipfel bis Ende Oktober – ein möglicher erster Schritt, um die festgefahrenen Fronten zumindest auf Gesprächsebene zu lockern.

Russland UkraineKiew InfrastrukturNordbrücke DniproSelenskyjFriedensgesprächeÖlraffinerienFriedrich MerzEnergieinfrastruktur

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.