ANZEIGE

Psychologische Tests für Piloten: Wie die Luftfahrt unroutinierte Piloten aussortiert

Ein Jahrzehnt nach Germanwings prüft die Branche, ob psychologische Tests ungeeignete Piloten wirklich erkennen – der Flydubai-Vorfall wirft neue Fragen auf.

•• 5 Min
Psychologische Tests für Piloten: Wie die Luftfahrt unroutinierte Piloten aussortiert

Ein Jahrzehnt nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine, bei dem ein Kapitän das Flugzeug in die französischen Alpen steuerte, ist die Luftfahrtindustrie durch Sicherheitsverfahren gebunden, die verhindern sollen, dass ein anderer Pilot durchdreht. Die weltweiten Aufsichtsbehörden für Flugsicherheit haben die Vorschriften nach dieser Katastrophe verschärft. Piloten, die in den Beruf eintreten möchten, unterliegen nun strengen psychologischen Tests sowie jährlichen Untersuchungen, die Fragen zu Depressionen und Suizidgedanken beinhalten.

Die Einzelheiten des Angriffs am vergangenen Mittwoch an Bord des Flydubai-Fluges 1073 werden erst allmählich bekannt. Berichte, wonach der Co-Pilot den Piloten mit einem Messer stach und versuchte, das Flugzeug abstürzen zu lassen, haben jedoch neue Fragen aufgeworfen, wie die Branche die psychische Eignung der Piloten zur Ausübung ihres Berufs überwacht. Piloten, Ausbilder und Sicherheitsexperten erklärten dem Financial Times, dass die aktuellen Kontrollen möglicherweise immer noch nicht die winzige Anzahl ungeeigneter Personen erfassen, die sich für eine Tätigkeit in der Branche bewerben oder im Laufe einer langen Karriere schwere psychische Probleme entwickeln oder extreme ideologische Ansichten übernehmen.

Selbstauskunft mit den „richtigen" Antworten

Grundlegende Zweifel richten sich gegen die Aussagekraft der Tests selbst. „Im Grunde genommen handelt es sich um eine Selbstauskunft", sagte ein kommerzieller Pilot. „Offensichtlich gibt es richtige Antworten." Ein anderer aktiver Pilot erklärte der FT, seine letzte vollständige psychologische Analyse liege mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Ein weiterer sagte aus, Piloten „bereiten" sich auf ihre jährliche Untersuchung vor und „beantworten Fragen so, dass sie denken, alles sei in Ordnung".

Trotz dieser Schwächen bleibt das Fliegen im internationalen Verkehr eine sichere Form der Fortbewegung – „der gefährlichste Teil eines jeden Fluges ist stets die Fahrt zum Flughafen", so der Luftfahrtanalyst Andrew Charlton. Mehrere Akteure der Branche argumentierten jedoch, dies sei eher auf umfassendere Sicherheitsverfahren, strenge Pilotenausbildungen und die Professionalität der in der Branche Tätigen zurückzuführen als auf das System der psychologischen Tests.

Was die jährlichen Untersuchungen umfassen

Piloten müssen jährliche Untersuchungen durchführen lassen, die ihre Chancen bestimmen, während eines Fluges medizinisch arbeitsunfähig zu werden. Dazu gehört auch ein Gespräch mit einem Arzt über ihren mentalen Zustand sowie Fragen zum Alkohol- und Drogenkonsum. Fluggesellschaften führen zudem regelmäßige Hintergrundüberprüfungen durch, bei denen nach Anzeichen extremistischer Sympathien gesucht wird. „Wir führen regelmäßig psychometrische Tests und sicherheitsrelevante Hintergrundüberprüfungen durch", sagte ein Vorstandsmitglied einer Fluggesellschaft.

Der Fahrplan hat allerdings eine strukturelle Schwäche. Andrew McKechnie, der 30 Jahre lang als Pilot tätig war und nun die Sicherheitstrainingsgruppe McKechnie Aviation leitet, sagte: „Das Einkommen eines Piloten hängt davon ab, einen gültigen medizinischen Bescheid zu besitzen. Daher sind Piloten möglicherweise zögerlich, Hilfe bei Gesundheitsproblemen in Anspruch zu nehmen, aus Angst, ihren medizinischen Bescheid zu verlieren. In ähnlicher Weise besteht ein starkes Anreizsystem dafür, dass Piloten psychische Gesundheitsbedenken gegenüber ihrem luftfahrtmedizinischen Gutachter nicht offenlegen."

Verschärfte Kontrollen zeigen in Einzelfällen Wirkung

Verschärfte Kontrollen haben in einigen Fällen jedoch dazu beigetragen, Personen zu identifizieren, deren psychische Gesundheit sich verschlechtert hat oder die lebensverändernde Schocks erlitten haben, so Piloten. Piloten, die Trauerfälle oder große Traumata erleiden, müssen mehreren Therapeuten mehrere Besuche abstatten, bevor sie wieder fliegen dürfen, sagten Personen mit Kenntnis des Verfahrens.

Nach dem Absturz von Germanwings im Jahr 2015 – bei dem 150 Menschen ums Leben kamen und dessen Ursache Ermittler auf vorsätzliche Handlungen des Piloten zurückführten – führten die meisten Fluggesellschaften außerdem umfangreiche Programme ein, die es der Crew ermöglichen, Kollegen zu melden, von denen sie glauben, dass diese unsicher seien. Dies ist hilfreich in einer Branche, in der die fluide Natur der Dienstpläne bedeutet, dass Piloten, Co-Piloten und Crewmitglieder ständig wechseln und sich viele erst Stunden vor dem Start kennengelernt haben. „Schnell ein Team bilden zu können, ist Teil des Jobs", sagte ein langjähriger Pilot.

Whistleblowing-Systeme: robust, aber anfällig für Missbrauch

Interventionen, die auf Whistleblowing folgen, sind robust und helfen kämpfenden Crewmitgliedern, Hilfe zu erhalten. Mehrere Personen sagten aus, dass das System zu Verbesserungen geführt habe. Es ist jedoch auch anfällig für Missbrauch: Die Branche ist voll von Geschichten über Piloten oder Crewmitglieder, die sich gegenseitig nach dem Ende einer romantischen Beziehung in das System melden.

Der Fokus der Branche auf Sicherheit führt zudem dazu, dass Menschen zögern, echte Bedenken vorzubringen. „Man kann kein Problem anmelden", sagte eine Person, die in der Pilotenausbildung tätig ist, und fügte hinzu, dass Menschen mit Autismus, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen oder Depressionen das Gefühl haben, nicht sprechen zu können. „Man kann keine Beratung erhalten, außer für Essstörungen oder Eheberatung", fügte sie hinzu.

Die Arbeit als Pilot beinhaltet gestörte Schlafmuster und nahezu ständigen Jetlag, während lange Phasen fern der Heimat zu Spannungen in der Ehe führen können. Ein Pilot sagte: „Wenn man mit seiner eigenen Gesellschaft nicht im Reinen ist – und wirklich schlechtes Fernsehen im Hotelzimmer schaut –, kann das eine überwältigende Erfahrung sein." Andere sagten jedoch, sie glaubten, dass Veränderungen im psychischen Zustand der Piloten häufiger durch Lebensereignisse wie eine Scheidung verursacht würden als durch den Job selbst. „Der schwierigste Teil ist es, Menschen zu beurteilen, die Schocks erleben, die dann auslösen und sie in eine andere Persönlichkeit verwandeln", sagte ein ehemaliger Pilot, der ein Trainingszentrum leitet. Ein Langstreckenflugkapitän beschrieb die Rolle selbst als „pure Flucht". „Man sieht jeden Tag Sonnenschein [und] man geht in einen anderen Teil der Welt, wo niemand weiß, wer man ist", sagte er. Ein anderer wiederholte einen bekannten Witz der Branche: „Der Druck ist immer am höchsten auf Höhe Null, also am Boden."

Flydubai verweist auf laufende Untersuchung

Flydubai-Chef Ghaith Al Ghaith betonte am Freitag erneut, dass eine „vollständige offizielle Untersuchung" bezüglich des Vorfalls auf seinem Flug im Gange sei, und fügte hinzu: „Es ist wichtig, dass wir diesen Prozess gewähren, um die Fakten festzustellen. Sicherheit ist und bleibt unsere höchste Priorität." Flydubai lehnte es ab, sich zu den Überprüfungen der Piloten zu äußern, solange die Untersuchung anhält. Ermittler haben den Namen des mutmaßlichen Angreifers auf dem Flug nicht veröffentlicht und sich nicht zu seinen Motiven geäußert.

Andrew Lobbenberg, Luftfahrtanalyst bei Barclays, sagte, dies „könnte Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften dazu veranlassen, das psychologische Screening, die Überprüfung der Crew-Zulassung und den Zugang zu den Flugsteuerungen neu zu bewerten, wenn nur zwei Piloten in der Kabine sind". McKechnie ist von Argumenten für mehr Tests nicht überzeugt. Er sagte, die Kontrollen beruhten auf der Annahme, „dass Piloten, die planen, Sabotageakte und Morde zu begehen, dies mit Kollegen, Beratern oder medizinischen Gutachtern besprechen würden". Er fügte hinzu: „Diese Versuche, psychologische und psychiatrische Bewertungen einzusetzen, um das Risiko von Sabotage durch Piloten zu reduzieren, sind unwirksam."

Andere in der Branche sind anderer Meinung. Arik Arad, ehemaliger Sicherheitschef der israelischen Fluggesellschaft El Al, sagte CNN in dieser Woche, Piloten „sollten auch psychologische und Hintergrundüberprüfungen nicht nur bei ihrer Einstellung als Piloten, sondern periodisch, vielleicht alle sechs Monate, durchlaufen – nur um sicherzustellen, dass niemand vom rechten Pfad abweicht".

PilotensicherheitPsychologische Tests PilotenGermanwingsFlydubaiFlugsicherheitPsychische Gesundheit PilotenLuftfahrt AufsichtsbehördenMedizinische Untersuchung Piloten

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.